„Ein kleiner Moment für Dich, ein ganzes Leben für mich!“

Eher selten wird’s ja in der bastelschubla.de wirklich persönlich… Schon seit ein paar Wochen möchte ich mich bei der DKMS registrieren lassen, um möglicherweise jemandem mit einer Knochenmarkspende helfen zu können. Heute komme ich endlich mal dazu – der Termin steht seit zwei Wochen imKalender. Das Geld für die Typisierung (etwa 50 Euro) kommt ‚aus einem großen Topf‘ und wurde bereits Vorfeld im Rahmen einer Spendenaktion an der Schule, für die ich tätig bin, eingesammelt, ich zahle also nix. Dort kann ich auch meine Speichelprobe abgeben – einfacher geht’s also nicht.

Und warum posaune ich das in die Welt hinaus? Eigentlich ist’s doch peinlich, dass ich erst jetzt Zeit dafür habe?

Gestern las ich im Fontblog den Beitrag ‚Hilfe für Helene‚.  Sie ist noch ganz klein und hat Leukämie. Der Arbeitgeber ihrer Mama organisiert am 13. Februar eine Typisierungsaktion in Hamburg und am 21. Februar in Berlin.

Auch Jürgen stellt im Fontblog klar, dass er von Bettelbriefen und Massenmails ebenso wenig hält, wie ich. Dieser Beitrag soll auch ’nur‘ auf die DMKS hinweisen – Helene ist ’nur‘ ein noch kleiner Mensch von vielen, die diese Spenden brauchen. Ich hätte mich auch typisieren lassen, wenn ich nicht von Helene erfahren hätte.

Man braucht keinen Grund, sich typisieren zu lassen. Und wenn doch: die kleine Helene, jeder, der auf eine Knochenmarkspende wartet und die eigene Familie, die eine solche Spende hoffentlich nie benötigt, sind mehr als genug Gründe.

Für dieses und jenes gebe ich Geld aus, mal mehr, mal weniger. Mal für weniger sinnvolle Dinge, und viel zu selten für richtig ‚gute Sachen‘. Ich werde meine Typisierung selbst zahlen, in Form einer Spende an die DKMS. Denn auch Geldspenden helfen, selbst wenn man als Knochenmarkspender nicht in Frage kommt. Sie ermöglichen Typisierungen, für die jemand vielleicht sonst kein Geld gehabt hätte.