Wir haben es nicht auf die Reihe gekriegt.

Keine Sorge, obwohl ich seit 18 Stunden wach und fast genauso lang unterwegs bin, geht es mir gut – die Überschift stammt nicht von mir (ich bin nach wie vor eine Person), sondern vom Zugchef des IRE 3093 von Nürnberg nach Plauen, meinem heutigen Ziel. Beim (natürlich außerplanmäßigen) Zugwechsel in Hof wurden wir mit diesen Worten „Wir haben es nicht auf die Reihe gekriegt.“ vom Zugchef verabschiedet. Der Anschlußzug stand 4 Gleise weit weg – dank einer falsch gestellten Weiche, sonst hätten wir direkt dahinter, also am gleichen Gleis, gehalten.

Aber das Gerenne lohnte sich nicht – der Zugchef des neuen Zuges war der aus dem alten Zug… Und entschuldigte sich für die verspätete Abfahrt damit, dass er auf einen anderen Zug warten musste. Naja: er hat ja sozusagen auf sich selbst gewartet… Ein auf eine Art und Weise recht lustiger Abschluß einer langen Zugahrt. Es gab natürlich auch recht angenehme Dinge. Im ICE sind T-Mobile-Hotspots wohl inzwischen Standard. Eine gute Stunde hat der Hotspot in ‚meinem‘ Wagen auch funktioniert, danach war plötzlich das Netz nicht mehr zu finden…

Und vor lauter Langeweile habe ich meine Tweet/Tag-Rekord gebrochen – mit #unterwegs-Tweets. Und habe wahrscheinlich ein neues Wort erfunden, die ‚Twostkarte‚, die Twitter-Postkarte. Die letzten Tweets des Tages drehten sich dann um das wirklich geniale  Abendessen – hier sind gerade „australische Wochen“.

Eine Bahnfahrt, die ist lustig. Und endet im ICE wirklich mit „Senk ju vor träwelling“ – unter anderem bei Amazon gibt’s übrigens das Buch dazu. Sollte man nicht im Zug lesen, die Mitfahrer gucken immer so, wenn man urplötzlich loslacht!

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: bastelschubla.de — Eine #twostkarte schicken…

Schreibe einen Kommentar


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.