‚David gegen Goliath‘ oder ‚Ich will doch nur eine Rettungsgasse bilden‘

In dieser Woche hatte ich 240km lang auf der Autobahn 2 Gelegenheit, mich zumindest gedanklich mit Rettungsgassen zu beschäftigen. Denn praktisch funktioniert das ja so überhaupt nicht.

Hier mal die Theorie: so muß eine Rettungsgasse aussehen (Video der Feuerwehr Gräfelfing), und seit kurzem ist das ja auch recht einfach: alle auf der linken Spuren fahren nach links, alle anderen nach rechts. Unabhängig wie viele Fahrspuren die Autobahn nun gerade hat. Aber das klappt so selten, daß manchmal Feuerwehrleute spontan applaudieren, wie hier die Feuerwehr Tornesch.

In der Praxis fühlte ich mich in der letzten Woche mehr eher wie David: als ob ich tatsächlich gegen Goliath, also einen der vielen LKW antreten wollte. Viele ziehen dann noch absichtlich nach links(!), um mich wieder in die Mitte zu drängen. Die haben nicht einmal ansatzweise die Idee, daß ich nur eine Rettungsgasse vorbereiten will – eben, bevor alles steht und es dafür vielleicht zu spät ist. Sowas regt mich echt auf, je länger ich auf der A2 unterwegs bin.

Das ist doch nicht zuviel verlangt, oder? Schließlich kann jeder von uns – und eben auch die Brummifahrer – in die Lage geraten, Hilfe zu benötigen. Insofern bin ich gern #teamrettungsgasse.

Gibt’s eigentlich so Aufkleber? ‚Ich will kein Date mit Dir, sondern nur eine Rettungsgasse bilden…‘

 

 

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