#12von12 im Februar 2017

Darum geht’s. Der 12. fiel diesmal auf einen Sonntag inklusive Kuchenbacken, Kultur ein keiner Lust, den Blogbeitrag fertigzustellen, deswegen gibt’s ihn erst heute.

‚Dazwischen‘ noch ein ziemlich spontaes Fußballturnier mit der F-Jugend-Mannschaft für @k_zwei, ein wenig Programmieren und ein Besuch bei den Grßeltern.

Weitere Bilder von anderen gibt’s auch auf rivva.de.

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Twitters neueste Quartalszahlen und defekte Timelines. Und nun?

Dirk Benighoff, der @neuigkeitenchef auf Twitter und im echten Leben Chefredakteur bei @fischerappelt, sieht für Twitter keine Zukunft – auch wenn er sich selbst als twittersüchtig bezeichnet [via rivva.de]

Dann hoffe ich mal, er irrt sich im ersten Teil – den zweiten Teil könnte ich unterschreiben, ähm, also faven und retweeten. Lars M. Heitmüller ist sich sogar relativ sicher, daß Twitter ein Wekrzeug bleiben wird – und spricht sich in seinem Blogbeitrag für Twitter aus.

Spannend bleibt’s. Der Wert der Twitteraktie ist gestern noch um mehr als 5% gefallen…

Da ist es auch wenig hilfreich, daß ein bestimmter Twitternutzer so viele Reaktionen erhält, daß die Timeline Löcher bekommt, scheint’s. Mehr auf Spiegel Online, ebenfalls via rivva.de.

 

Thorstens Fazit nach der 30-Beiträge-Challenge. Und nun?

Anfang des Jahres hat Thorsten sich hingesetzt und spontan ein Blog aufgesetzt. Ohne Thema, mit nur einer Idee: 30 Tage lang jeden Tag einen Beitrag schreiben.

Prima Leistung, und auch sein eigenes Fazit klingt zufrieden. Auch wenn er keine Zahlen nennen möchte, ist regelmäßiges Schreiben der beste Weg, Leser zu halten und hinzuzugewinnen.

Das beobachte ich auch, nicht zuletzt motiviere ich mich selbst durch diese Zahlenspielerei – auch wenn das Ziel für 2017 nicht ganz so hoch wie im Rekordjahr 2016 ist. Ich wäre schon froh, wenn es gut 200 Beiträge würden.

Natürlich ist nicht die reine Zahl der Beiträge entscheidend. Themen, die hier noch auf de, virtuellen Schreibtisch liegen, wären Bibliotheken und Burger (tolle Kombination, oder?). Und dann habe ich letztens auch noch die eine oder andere App für das iPad getestet. Ohnehin nutze ich das nun auch viel öfter.

Es scheint also Inhalt genug zu geben – ich muss ’nur noch‘ schreiben.

Das ‚Social‘ in Social Media

Annette beschreibt wunderbar, wie Sie mit Kai-Eric zusammenarbeit und ihm hilft, zu schreiben, während er noch nicht wieder so richtig schreiben kann.

„Das Netz ist ein guter Ort, wenn wir es dazu machen!“. Annette macht es. Johannes ist nicht mehr hier, aber Annette erinnert damit an ihn. Auch, wenn er (wohl auf eigenen Wunsch) aus dem Netz fast verschwunden ist, zwischen einigen Zeilen sehe ich ihn ab und zu lächeln.

Menschen wir er und Annette sind es, warum ich fest an das Social in Social Media glaube.

Handy in der Hamburger U-Bahn aufladen? Kann man machen, sollte man aber nicht.

Schon vorgestern schrieb Sven in seinem Blog dazu ‚NIEMALS BENUTZEN!‚- zum Glück lese ich ihn noch vor meinem nächsten Besuch in Hamburg!

Mal ernsthaft: es klingt zunächst mal nach einem prima Service, ist sicher auch gut gemeint, aber tatsächlich würde ich nie auf die Idee kommen, mein Handy direkt an einen wildfremden USB-Port anzuschliessen. Etwas anderes wäre es, die Powerbank dort aufzuladen – aber bitte eben nicht das Lieblingsendgerät direkt.

Sven findet teils witzige, teils deutliche Worte – der Artikel ist inzwischen vollkommen zu Recht auf rivva.de zu finden: http://rivva.de/279592027

Nach 33139 Tweets endlich Großbuchstaben. Und Sascha kriegt Umlaute.

Das kommt davon, wenn man Blogbeiträge nur überfliegt. Uwe teilte auf Twitter den Day-One-Beitrag von Sascha Pallenberg, der heute seinen ersten Tag „beim Daimler“ hatte. Und statt insbesondere das P.S. seines Beitrags zu lesen, twittere ich dann noch das hier:

Schön doof, denn genau mit seiner neuen Tastatur endet der Beitrag im Daimler-Blog – und quasi also Wiedergutmachung habe ich mit Uwe dann vereinbart, ab sofort die konsequente Nur-Kleinschreibung auf Twitter endlich sein zu lassen. Das wurde ja nach über 30000 Tweets endlich mal Zeit!

 

 

 

Lieblingstweets im Januar 2017, Teil 2

Jetzt aber fix. Noch ganz knapp ist der 1. Februar, und Anne hat den ersten Teil der Januar-Links schon in Ihrem Beitrag ‚Lieblingslinks woanders‚ erwähnt. Auch Kiki hat die Links schon fertig, wenn auch wohl zum letzten Mal – bald gib’s einen Lieblingstweet pro Woche. Das kannte ich bislang nur von Markus.

Keine Ahnung, was mehr Arbeit (und Spaß) macht: zweimal im Monat eine Liste basteln (denn für eine sind es zuviele), oder einmal pro Woche eine Tweet auswählen? Wenn ich mir das überlegt habe, baue ich das hier vielleicht auch mal um. Aber jetzt erstmal und in gewohnter Form – meine Lieblingstweets der zweiten Januarhälfte:

Hannover ist toll!

Gestern war ich mit den Kindern endlich mal in Hannover. Praktischerweise kann man als Gruppe für 10 EUR den ganzen Tag Stadtbahn fahren, und die Üstra beantwortet auf Twitter sogar die Frage, wie schnell denn eigentlich so eine Stadtbahn ist.

Stadtbahn heissen die übrigens, weil sie sowohl über- als auch unterirdisch fahren. Unterirdisch fanden die Kinder cooler, überirdisch sahen sie dann noch ein wenig von Hannover auf dem Weg zum Zoo. Vorher ging’s mit der Linie 1 aber zum Hauptbahnhof, dort liess sich die Frage ‚Was essen wir denn mal zu mittag?‘ am einfachsten klären – es wurde übrigens Pizza. Danach gab’s trotz des Wetter noch ein Eis. Nach einer Runde durch eine Buchhandlung am Kröpcke gings mit der 11 wieder zurück zum Auto, das in der Nähe des Aegi geparkt war. Dort kann ich beruflich prima parken, sofern etwas frei ist. Einkäufe und Krams in den Kofferraum, und schon ging’s mit der 11 weiter zum Zoo. Da war ich glaube ich vor 15 Jahren zuletzt, und weil wir da in diesem Jahr noch 1-2 mal hin wollen, haben wir uns gleich für eine Jahreskarte entschieden.

eis geht immer! #t

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wir erobern den zoo! #t

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gustav & friends! #t

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Ein toller Tag in Hannover, der mit 2 neuen Mitbewohnern zuende ging (nämlich zwei Stoff-Erdmännchen, Gustav und Rocky – wegen diesen beiden, die sie aus einem Buch kannten, wollten die Kinder nämlich nach Hannover. Und erstaunlicherweise ist kein Kind auf der Rückfahrt eingeschlafen – trotz (mindestens) 15000 Schritten, denn so viele habe zumindest ich zurückgelegt, die Kinder vermutlich noch mehr.

Schon gehört – Constantin Gillies: Extraleben

Mit den Worten „Eigentlich wollen Nick und Kee nur ihren Commodore 64 abstauben.“ beginnt die Inhaltsangabe zu ‚Extraleben‚.

Grund genug für die #bestefrauderwelt, mit der ich nun seit einer deutlich zweistelligen Anzahl von Jahren zusammensein darf, mir das Buch zum Geburtstag zu schenken.

Das Buch kann man eigentlich nur hören beziehungsweise lesen, wenn man mindestens 38 Jahre alt ist, wenn nicht ’noch älter’… Und man schmunzelt und lächelt in sich hinein, denn ist tatsächlich – zumindest für mich – eine Reise in die eigene ‚Computer‘-Kindheit. Zunächst scheint die Story vorhersehbar, aber das letzte Drittel des Buches wird immer spannender, auch wenn man sich nach zwei Dritteln erstmal fragt, was denn jetzt noch käme.

Mehr kann man nicht erzählen, ohne zuviel zu verraten – hört und lest das Buch!

20!

Und aus diesem Grund, den ich vielleicht die Tage mal näher erläuterte, verschieben sich die geplanten Blogbeiträge um ein paar weitere Tage…

Spicken2.0

Beruflich habe ich ja ein wenig mit (Hoch)Schulen zu tun, und zwangsläufig auch mit Prüfungen. Und damit nicht ganz so zangsgsläufig, aber eben doch manchmal auch mit Täuschungsversuchen.

Eine Fernhochschule wirbt nun damit, daß ihre Studierenden Klausuren auch online von zuhause ablegen können. Damit sie eben nicht schummeln, werden sie von einer Aufsicht überwacht, dem ‚Proctor‘.

Spiegel Online hat das mal ausprobiert. Es wird wohl noch dauern, bis sich das Konzept durchsetzt…

45.

Nun haben die USA also einen neuen Präsidenten. Die Website des Weißen Hauses ist auch schon renoviert und zeigt die ersten geplanten Änderungen der neuen Regierung, alle Social Media Accounts sind bis auf erste „Willkommens“-Meldungen leer.

Die bisherigen Tweets, Posts und Medien wurden sauber archiviert – hier wird die ‚Digital Transition‚ sehr schön erläutert.

 

Und nach anderthalb Stunden erkannte mich die Königin der Pfauen

Es war nie leichter, eine so passende Überschrift für einen Blogbeitrag zu finden. Und das kam so…

Auf der Suche nach einer Kleinigkeit zu Weihnachten stolperte ich in der Hamelner Buchhandlung Matthias stolperte ich über die Ankündigung für eine Lesung mit Isabel Bogdan – gekauft, noch in derselben Sekunde. Denn Isabel kannte ich vorher schon „aus dem Internet“, vor allem als Tante der Buddenbohmjungs und Autorin eines meiner ersten gehörten und bisher mit Abstand lustigstem (Hör)buch ‚Der Pfau‚.

Und am vergangenen Montag haben unsere Kinder dann auf Oma&Opa (oder war es andersherum?) aufgepasst, und wir sind durch das menschenleere Hameln (immerhin wars ja schon 19:15 Uhr…) Richtung Buchhandlung gegangen. Nachdem sie anderthalb Stunden drei Bücher von Jane Gardam vorgestellt hat (hier die Ankündigung in der Dewezet), kam Isabel auf mich zu: ‚Oliver?‘ – offensichtlich erkennt man mich dank meines Avatoons (von Kiki, gibt’s hier), auch wenn ich ausnahmsweise mal keine Kaffeetasse in der Hand halte.

Ein rundum gelungener Abend mit einer netten Autorin – sie hat verraten, daß sie tatsächlich gern in Schottland ist – das erklärt die sehr detailreiche Beschreibung des Anwesens, auf dem der Pfau sein Unwesen treibt.

Natürlich stammt ‚die Königin der Pfauen‘ nicht von mir – vom wem dann, erzählte Isabel selbst letzte Woche in ihrem Blog. Apropos – ihr Blog wurde Montag 12 Jahre alt… Und auch das Wörtchen anderthalb sollte man wieder viel öfter nutzen . Isabel ist nicht umsonst Gründerin des Vereins zur Rettung des Anderthalb. Steht nämlich so in ihrem alten Blog, also hier.

 

Schon gehört – Marc Elsberg: Helix: Sie werden uns ersetzen

Helix ist bereits meines zweites Elsberg-Buch. Blackout habe ich tatsächlich auf Papier gelesen, Helix gehört.

Nach dem eher ’schweren‘ philosophischen ‚Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern‚ ist die Geschichte um ein ganz besonderes Mädchen und ihrem Bruder richtig spannend, ich hab es fast ohne Unterbrechung gehört – zum Glück waren ja Weihnachtsferien.

Mehr verrate ich nicht: das Buch ist eine unbedingte Empfehlung, auch wenn das Ende ein wenig überraschend und plötzlich ist. Aber irgendwann muss ja auch das längste Buch mal enden…

Schon gehört – Yves Bossart: Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern

Bereits im vergangenen November habe ich das von Frank Arnold gelesene Buch gehört, in dem es um philosophische Gedankenspiele geht.

Frank Arnolds Stimme passt sehr gut zum Buch – das man nicht mal eben nebenbei hören kann. Zumindest ist mir das nicht gelungen – es ist nix für den Weg zur Arbeit oder so, zu komplex sind die Fragen und Ideen, die das Buch aufwirft. Einige Stellen musste ich mehrfach hören, um sie zu verstehen, aber es lohnt sich.

Hört oder lest es, es sind viele kleine Beispiele, die nicht selten mit einem kleinen Aha-Effekt beim Leser enden.