Facebook Safety Check für Berlin

Heute wurde der sogenannte Facebook Safety Check für Berlin aktiviert. Die Funktion gibt es seit Oktober 2014 und wurde ursprünglich für Naturkatastrophen entwickelt. Immer öfter wird sie auch nach Anschlägen eingeschaltet. So kann man sich selbst als in Sicherheit markieren, sofern Facebook einen in einem Gebiet ortet, indem eine Bedrohung vorliegt.

Noch ist nicht sicher, was in Berlin geschehen ist: ein LKW ist auf einem Weihnachtsmarkt in eine Menschenmenge gefahren: tagesschau.de (via rivva) und Spiegel Online (via rivva).

Klar ist zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nicht viel. Und umso mehr beruhigt jede ‚hat sich als in Sicherheit markiert‘-Meldung. Der Facebook Safety Check ist so eine Funktion, von der man sich wünscht, sie nie zu brauchen – aber doch froh ist, daß es sie gibt. Auch, wenn mich die Angabe bei „Was ist passiert:“ stört. Aber irgendwas muss da ja stehen… Update 20.12.: noch gestern Abend (19.12.) hat Facebook die Angabe von „Terroranschlag“ auf „Gewalt“ geändert.

Passt auf euch auf.

Ihr Fahrschein, bitte!

Gestern war ich in Berlin – und tatsächlich sind ja U- und S-Bahn die beste Möglichkeit, vor und zurück zu kommen.  Das Onlineticket der Bahn habe ich gleich mit City-Option gebucht, und kam mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof via Warschauer Str. zum Schlesischen Tor. Bei nächster Gelegenheit probiere ich die Burger im Burgermeister (FB, Website existiert faktisch nicht) – diesmal hatte ich mich mit einem Kollegen im White Trash Food verabredet. Da das aber umgebaut wurde, gingen wir ein paar Meter zurück in’s Freischwimmer. Trotz anderslautender Kritiken war das Pastagericht lecker und die Aussicht auf die Spree prima.

essen mit aussicht: pasta an der spree :-) (im freischwimmer) #t

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Nach dem Termin (mein Arbeitgeber hat einen Standort in der Nähe) ging’s mit der S-Bahn vom Treptower Park via Ostkreuz zum Hauptbahnhof. Und kurz vor’m Ostkreuz wurde dann ‚endlich‘ aml der Fahrschein kontrolliert. Ist mir nach gefühlten 30 Fahrten in den letzten Jahren zum ersten Mal passiert… Alle 30 Fahrten ein Kontrolle ist doch ’ne gute Quote, oder?

Zunächst dachte ich, ich wäre zu knapp am Hauptbahnhpf, aber a) war ich 10 Minuten vor Abfahrt am Gleis – und die verzögerte sich dann um weitere 22 Minuten inkl „von einem ganz anderen Gleis“ (nicht mehr 3 Tief, sondern 13 – tatsächlich wurde es dann 14).

Die BVG ist tatsächlich praktisch, und nicht ohne Grund läuft die Kampagne #weilwirdichlieben so gut – Dirk van Gehlen hat das mal hier aufgeschrieben: Weil wir dich lieben: Wie die BVG dank Social-Media cool wurde. Und Business Punk, und pressesprecher.com auch. Hinter dem Ganzen steckt die Agentur GUD.

Dummerweise hatte ich dann in Hannover so viel Verspätung, daß ich einen Kaffee trinken ‚musste‘. Es gibt Schlimmeres, und tatsächlich konnte ich den Kindern abends noch Gute Nacht sagen.

 

Noch 3,5 Tage bis zur #rpTEN

So langsam wird’s spannend. Netterweise gibt’s bereits am Sonntag Abend ein Pre-Checkin, das dürfte ein wenig Schlangestehen am Montag ersparen. Ganz dolle Streber fixe #rpTEN-Profis, nämlich die Patricia, der Felix und der Sven haben ja bereits ihr Programm fertig.

Ernsthaft: mir geht es ähnlich wie Patricia, und daher sind derlei Tipps eine gute Hilfe. Spätestens am Sonntag werde ich mir auch den Großteil des Programms zusammengestellt haben, hoffe ich.

Das FAMAB-Blog erklärt hier nochmal, warum man die Jubiläums-re:publica auf keinen Fall verpassen sollte (gefunden auf rivva.de).

Jetzt mal was Wichtiges: Wo in Berlin sollte man unbedingt Burger probiert haben?

+++ BREAKING +++ UPDATE: und überhaupt und als Speakerin ist Kiki endlich wieder in Berlin, die ihr Programm hier zur Verfügung stellt. *Hust* (Danke für den Hiniweis im Kommentar. Ein Kaltgetränk geht auf mich!)

Am 3. Oktober in Berlin – auf der MakerFaire ;-)

Schon seit gestern Abend bin ich nach ’nur fünfstündiger‘ Autofahrt mit Stephan in Berlin. Für unseren Verein Technik-Garage e.V. stellen wir heute und morgen auf der Maker Faire aus, die zum ersten Mal in Berlin stattfindet. Trotz vieler Baustellen und dem beliebten ‚Von 3 auf 2 Spuren‘-Spiel auf der A2 haben wir unseren Zeit-Slot für den Aufbau gut erreicht. Das Foto des Ostbahnhofs  (in dessen direkter Nähe sich der Veranstaltungsort, der Postbahnhof befindet) mit dem Restaurant zum goldenen M hat völlig(!) unberechtigerweise zu der Annahme geführt, ich wäre zum Essen in Berlin. Nicht nur. (Eigentlich bislang eher ‚gar nicht’…)

Tatsächlich sind wir nach dem Aufbau zu Stephans Sohn gefahren, bei dem wir übernachten. Berliner Hinterhaus-WG. Wirklich toll! Ach ja: das Abendessen bestand aus einem Apfel – ich hab’s einfach vergessen. Macht ja nix, heute gab’s ja Frühstück – nein, leider nicht. Wir haben die WG auf leisen Sohlen gegen 07:30 Uhr (und aus Lärmschutzgründen ohne Frühstück) verlassen, um mit der Ringbahn und 2 mal umsteigen am Postbahnhof anzukommen… immer wieder erstaunlich, wie lange man so durch Berlin gondeln kann – für relativ wenige Kilometer. Aber immernoch besser als mit dem Auto durch die Stadt – das machen wir dann morgen nach dem Abbau wieder.

Den ersten Kaffee gab es dann leider erst auf der Messe… Dafür gab’s ‚umso mehr‘ WLAN-Netze. Eines davon netterweise auch für die Aussteller. Tatsächlich war der vegane Burger auf der den Ausstellern vorbehaltenen Terasse nicht nur sehr lecker – und mit EUR 3,50 sehr günstig, sondern auch die erste richtige Mahlzeit in Berlin… Mal sehen, wie wir das morgen machen.

Ein ausführlicher Artikel zur Messe und unsern ‚Ausstellungsstücken‘ folgt im Blog der Technik-Garage. Das Wort des Tages bzw. des Wochenende ist übrigens Bioplastik!

Schwarzwälder Kirschtorte und Limetten-Basilikum-Brause #rp15

Vor genau einer Woche um diese Zeit war ich (immer noch) auf der Rückfahrt von Berlin. Am Ende haben wir für die 285 Kilometer 6,5 Stunden gebraucht. Heute Abend ist der passende Zeitpunkt für ‚meinen‘ #rp15-Artikel.

Die re:publica 2015 ist schon wieder eine Woche her. Wie schon in den vergangenen Jahren war ich bereits am Wochenende vorher in Berlin, und hatte so Gelegenheit, am Bloggertreffen in der Vetretung des Landes Baden-Württemberg teilzunehmen. Neben interessanten Einsichten in das Gebäude und die Arbeit der ‚Landesvertreter‘ erhielten wir ein paar inspirierende Einblicke in die Marketing-Aktivitäten – vielen Dank noch mal an @bwjetzt! Der Tag endete nach dem Pre-Checkin im Innenhof der Station. Der erste ‚richtige‘ Tag der #rp15 begann sehr früh, ich bin um halb sechs aus dem Hotelbett gefallen (nicht wörtlich). Neben der obligatorischen Eröffnungsveranstaltung habe ich in viele Vorträge hineingesehen, richtig gut wurde es aber erst abends, als mich Stefan (@smunko) zum ‚Content Marketing Tuesday‘ bei der Plista GmbH mitnahm. Redner des Abends war Klaus Eck. Er (der Abend, nicht Klaus Eck) endete nach einer Taxifahrt durch gefühlt halb Berlin im Kumpelnest 3000, einer ‚Berliner Institution‘. Auf jeden Fall war’s sehr bunt, und das lag nicht an dem einen Bier, das ich getrunken hatte. (Mit Twitter unterwegs‘ bekam übrigens so auch eine völlig neue Bedeutung!)

Am Mittwoch war das ‚publikumswirksamste Highlight‘ sicher der Vortrag von Alexander Gerst. Den Geschichten aus dem All rund um die #BlueDot-Mission konnte auch ich mich nicht entziehen. Selten habe ich so einen witzigen und gleichzeitig interessanten Vortrag gehört. Aber: der Mann macht das nun täglich, und das Thema ist sicher auch ‚erfolgsversprechend‘, da einzigartig. Nettes Detail: ganz vorn waren zwei Reihen für Kinder freigehalten. Fand ich toll, überhaupt waren sehr viel mehr Kinder dabei, sie hatten im Affenfelsen sogar einen eigenen Spielbereich. Abends erzählten unter anderem Anne (@anneschuessler) und Thomas (@dentaku) noch sehr unterhaltsam aus dem Techniktagebuch.

Am letzten Tag der re:publica habe ich vormittags den Hochschulstandort meines Arbeitsgebers in Berlin besucht. Das wäre nicht weiter wíchtig, wenn es den S-Bahn-Streik nicht gegeben hätte. Denn so kam ich in den Genuss einer Taxifahrt zum halben Preis – wenn man ‚mytaxi‘ nutzt und die Fahrt per App zahlt, die Aktion gilt noch bis zum 17.5.2015. Der Fahrer erhält übrigens trotzdem den vollen Fahrpreis, da mytaxi wohl die andere Hälfte übernimmt. Vorher hatte ich noch versucht, mein Bahnticket am Bahnhof Potsdamer Platz zurückzugeben – in der Friedrichstraße war ich dann erfolgreich. So richtig verstehe ich übrigens bis jetzt nicht, warum es am Potsdamer Platz, immerhin dem Sitz der Konzernzentrale, nicht auch ein Reisezentrum gibt?

Im Gegensatz zu 2014 habe ich es dieses Jahr dann doch mal wieder in die Abschluss-Session geschafft, Und, wer kann erklären, warum am Ende alle Bohemian Rhapsody singen?

Am Freitag hat mich Sina erst um 16:30 Uhr am Hotel abgeholt, daher hatte ich ein wenig Zeit in Berlin und habe eher zufällig (wirklich!) ‚Hans im Glück‘ gefunden. Limetten-Basilikum-Brause ist wirklich lecker, und das Mittagsmenü ist ein nettes Angebot – im Prinzip sind die Pommes Frites und ein Heißgetränk dann gratis dabeigewesen…

Das eigentlich Tolle an dieser re:publica war aber: in keinem der bisherigen Jahre habe ich so viel nette Gespräche und so viele Menschen ‚aus der Twitter-Timeline‘ endlich auch mal persönlich kennengelernt habe, stellvetretend für alle Alex (@probefahrer), der mir beim Frühstück über’n Weg lief, beziehungsweise ich ihm!

Mehr zur #rp15 auch auf:
inforadio.de
Indiskretion Ehrensache (via rivva.de)
blog.comspace.de
– und vielen mehr.

Aktuell 127 Videos findet man auf Youtube. Noch viel mehr findet sich, wenn man Twitter und Google nach dem Hashtag #rp15 durchsucht. Dann findet man übrigens auch die Sache mit dem Light Painting Weltrekord. Auf 1000lights.de/rp15 beschreibt Ulrich Tausend, wie es dazu kam.

#ichmagsocialmedia ;-) Sehen wir uns in 2016?

#3600 – Ein Foto pro Stunde. Und die #rp13.

Dieser Beitrag auf Fstoppers ‚24 Photos in 24 Hours‚ erinnert mich an meinen Versuch, während der re:publica 2012, zu jeder vollen Stunde ein Foto zu machen. Das Ganze habe ich mit dem Hashtag ‚#3600‘ versehen – in meinem Flickr-Stream kann man das Ergebnis sehen…

Morgen startet (laut Facebook) der Ticketverkauf der nächsten Re:publica, die vom 06. bis 08. Mai 2013 in der Station in Berlin stattfindet  – das Hotel ist schon gebucht… Vielleicht schaffe ich ja eine Neuauflage des Projekts #3600 über die gesamte Dauer der #rp13.

Gähn. #rp12

Ich bin ieder zuhause, und ein wenig müde. Aber es war eine tolle re:publica 2012. Finden auch die anderen. Anke, Thomas und die Macher selbst auch – und das zu Recht. Was allein am ersten Tag dort los war, kann man in dieser Infografik ganz gut sehen (via rplive.de). Ganz im Gegensatz zu Anke Gröner hat Robert Basic eigentlich fast alle Panels verpasst – und stattdessen ’nur geredet‘, und fand’s prima.

Heute gehe ich aber ein wenig früher #abinsbett…

Aller guten Dinge sind drei! #rp12

Heute ist Halbzeit auf  (Das kommt davon, wenn man zu optimistisch Artikel beginnt, die man dann doch nicht am selben Tag zuende schreibt.) Und schon naht das Ende der re:publica 2012 in Berlin, kurz #rp12. Es ist meine dritte re:publica, und die bislang beste, wie ich finde.

Die #rp12 findet zum ersten mal an einem neuen Ort statt, der Station Berlin, einem alten Post-Verteilzentrum. Richtig viel Platz, richtig interessante Räume, Ecken und Winkel. Obwohl (oder weil?) viel mehr Platz war, habe ich einige Leute endlich mal persönlich kennengelernt – und bin an zig anderen natürlich trotzdem unerkannt vorbeigelaufen.

Highlight in diesem Jahr war für mich war das Interview mit dem @RegSprecher Steffen Seibert, der sehr symphatisch rüberkommt, mehr als sein Job verlangt. Natürlich habe ich die Bedienungsanleitung von Nico Lumma nicht beachtet, hat aber dennoch alles geklappt ;-) Ein wenig Wirbel gab’s auch, ob man sich das Bloggen verbieten lassen dürfe (s. rplive.de), aber da wurde möglicherweise etwas falsch verstanden – ich war leider nicht live dabei… Und das, obwohl wir doch das ‚Jahr des Blogs‚ haben, wie uns Sascha Lobo erklärt (siehe meedia.de)…

Bleibt die Frage: was esse ich heute Abend, dem letzten Abend in Berlin? Auch so eine Sache, auf der re:publica, FoodTrends – mehr dazu drüben im Blog von Grey.