Chips zum Frühstück in Ostwestfalen!

Chips zum Frühstück hatte ich glaube ich zum letzten Mal als Student… Thorsten frühstückt häufiger so, verrät er in seinem Blog ‚Ti On‘.

Gestartet hat er’s Anfang des Jahres, und hält seitdem sein Ziel, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben, durch – toll. Die Sache mit dem Frühstück erzählte er gleich am 2. Januar in den 20 Fakten über sich, die ganze Challange beschreibt er hier.

Das ganze finde ich spannend, auch weil ich Thorsten bereits persönlich kenne – ein wirklich netter Kerl, der sehr viel sportlicher aussieht, als seine Lieblingsspeisen und -rezepte vermuten lassen. Vielleicht ist die persönliche Kennenlernen und auch räumliche Nähe auch der Grund, warum ich mich jeden Tag auf den neuen Beitrag freue – so weit sind Schlangen und meine alte Uni-Stadt Paderborn nicht weg…

In 42 Tagen werde ich 42 Jahre alt

Fiel mir nur gerade so auf. Ich mag ja Zahlenspiele… Klar, man wird älter, aber sonst? Die Lebenserfahrung lässt einen annehmen, die Zeit verginge schneller – tatsächlich tut sie dies (sehr wahrscheinlich) nicht. Im Gegenteil – heute vor 3 Jahren lag hatte ich gerade eine Hüftoperation gut überstanden und stand gllaube ich kurz vor der Reha, in der ich u.a. dieses Blog neu aufgesetzt habe. Seitdem ist ’ne Menge geschehen, das passt eigentlich gar nicht in nur 3 Jahre.

Auch zwei, die seit Jahre im Netz unterwegs sind, schrieben gerade über ihre „Blogvergangenheit“. Robert durfte ich schon persönlich kennenlernen, Thomas leider noch nicht. Robert hatte sein Blog Basic Thinking verkauft und schreibt nun genau dort eine kleine Reihe zur Geschichte von Blogs. Teil 1 erschien am Freitag. Thomas‘ Artikel Damals(tm) fasst gleich mal die letzten 15 Jahre zusammen…

Relevante Reichweite oder weitreichende Relevanz?

Vor kurzem erschien auf dem OSK-Blog ein Artikel von Sascha Pallenberg über das Bloggen und Content Marketing. Tenor: „Reichweite wird oft mit Relevanz verwechselt„. Aus diesem Artikel: ‚Trotz guter Zahlen findet er, dass mehr darauf geachtet werden sollte, wer mit einer Nachricht erreicht wird.‘ (via rivva.de)

Das erinnert mich ein wenig an die Radiowerbung, die im Übrigen bei mir so gut funktioniert, daß ich sie auswendig kann: „Geht in’s Ohr, bleibt im Kopf. Mit Radio erreichen Sie immer den richtigen.“

Unmengen von Daten müssten es doch eigentlich ermöglichen, das auch im Internet zu tun. Aber ist das immer zwingend nötig? Und es bleibt die Frage, ob man die relevanten Leute erreicht, in dem man seine manchmal auch große vorhandene Reichweite ausnutzt (viele Leser erhöhen die Chance, die relevanten zu erreichen) – oder ob es ausreicht, die relevante Zielgruppe anzusprechen, auch ohne Reichweite.

Natürlich kann es hilfreich sein, auch im letztgenannten Fall eine große Leserschaft hinter sich zu wissen. Denn das verschafft auch dem Gesprächspartner die gleiche, große Zielgruppe. Ob dieser dies nun möchte oder nicht. Das geschieht gerade Air Berlin, die einen Koffer von Gerald Hensel leider nicht zeitgleich mit ihm ans Reiseziel brachten. Er nutzte sein Blog, nachdem alle anderen Arten der Kontaktaufnahme wohl nicht funktionierten. Zusätzlich zum Fall selbst sind die Kommentare zu seinem Verhalten gar nicht uninteressant, finde ich.

 

 

Ach komm, geh wech: SoftwareentwicklerInnen

Passend zur gestrigen Feststellung, daß es 4% mehr Studienanfänger in Informatik gibt, finde ich gerade diesen Artikel von Anne Schüßler. Auf Ihrem Blog mit dem sehr schönen Namen ‚Ach komm geh wech‘ (Danke für’s Ausleihen für meinen Titel) schrieb sie gerade gestern darüber, was SoftwareentwicklerInnen so machen. Inklusive der Feststellung, daß Softwareentwicklung Teil der Informatik ist – aber eben nur ein Teil.

Anne ist selbst Softwareentwicklerin und schrieb den Beitrag wohl, weil sie viele entsprechende Suchanfragen erhält. Mehr zu Anne findet man hier (deutsch) und hier (englisch).