Am Arsch…

‚Am Arsch vorbei führt auch ein Weg‘ ist der Titel eines (Hörbuchs), das ich mir ausgesucht habe, weil ich mich nicht zwischen zwei anderen Titeln entscheiden konnte…

Irgendwer erzählte mir davon, und es hatte mich interessiert. Ratgeber sind eigentlich sonst nicht mein Ding, aber es liest/hört sich ganz interessant – ausführliche Beschreibung folgt dann später, denke ich.

Schon gehört – Patrick Lee: Das Labyrinth der Zeit (Die Zeitpforten-Thriller 3)

Lest es. Hört es. Das Finale der Trilogie ebenso gut gestaltet wie die ersten beiden Teile, aber ich finde ihn noch ein wenig logischer und spannender – insgesamt eine sehr lesenswerte Reihe.

Zum Inhalt kann ich wenig sagen, ohne etwas zu verraten. Lest es. Hört es. Und ich muss erstmal damit klarkommen, daß es keinen vierten Teil gibt…

 

Schon gehört – Patrick Lee: Dystopia (Die Zeitpforten-Thriller 2)

Nach Teil 1 im August habe ich gerade den 2. Teil gerade durch. Und nur weil ich am Wochenende ohnehin etwas anders vorhabe, kann ich auch bis Montag warten, dann erneuert sich mein Audible-Guthaben, und ich lade den 3. Teil auf das iPhone.

Der 2. Teil spielt etwa 2 Jahre nach dem ersten – und ist eine beeindruckende Geschichte mit einem folgerichtigen Ende, der Lust auf Teil 3 macht.. Diesmal geht es tatsächlich um Zeitreisen in die Zukunft, die für den Augenblick gar nicht so rosig aussieht.

Schon gehört – Christian Gailus: Glashaus (1. Staffel)

Irgendwie bin ich ja in diese Hörbuch-Serien geraten… Und eine Serie, die sich mit Cyberkriminalität in Deutschland beschäftigt und dann auch noch von bekannten Schauspielern wie unter anderem Dominic Raacke, Felicitas Woll gesprochen wird, klang interessant.

Die Geschichte um das ‚Glashaus‚ ist anfangs etwas durcheinander, wird aber in den weiteren Episoden immer besser…  Offen bleibt das Schicksal des Protargonisten Marc West, und er und seine Rolle ist es auch, die den Anschluss zur 2. Staffel bilden wird.

Die gibt es zwar schon, aber diese Serie beziehungsweise die erste Staffel ist durchaus in sich abgeschlossen und nicht so spannend, daß ich jetzt sofort Staffel 2 hören müsste. Auf dem Merkzettel landet sie trotzdem.

Mein nächstes Hörbuch wird aber der 2. Zeitpforten-Thriller ‚Dystopia‚, deren ersten Teil ‚Die Pforte‚ ich im Juli gehört habe.

Schon gehört – Scott Meyer: Plötzlich Zauberer (Magic 2.0, 1)

Diese ‚Kunden, die X kauften, kauften auch Y‘-Funktionen sind ja recht praktisch. Nach der ‚Pforte‘ ist ‚Plötzlich Zauberer (Magic 2.0)‚ schon das zweite Hörbuch, welches Teil einer Serie ist.

Die Geschichte klingt zunächst ein wenig absurd, ist aber schon erzählt und vor allem interessant durch die Vermischung der Zeiten und Technologien – und auch der Figuren, die aus jeweils unterschiedlichen Zeiten stammen. Mehr verrate ich aber nicht.

An einigen Stellen muss man sich wirklich konzentrieren, aber zumindest mir sind keine gravierenden Logikfehler aufgefallen – immer unter der Annahme, man erachtet diese Form von Magie als machbar…

Es ist eine nette Geschichte, und der Sprecher stellt alle Rollen ausnahmslos gut dar, so unterschiedlich die Charaktäre nun auch sind. Die Story wirkt in sich abgeschlossen, auch wenn sie eine zentrale Frage offenlässt… So werde ich wohl erst ‚Die Zeitpforten-Thriller‚ weiterhören, aber der zweite Teil zu ‚Plötzlich Zauberer (Magic 2.0)‘ ist schon auf dem Merkzettel.

Schon gehört – Patrick Lee: Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1)

Auf der Suche nach einem Urlaubs-Hörbuch habe ich einfach mal so bei Audible rumgeklickt, und fand ‚Die Pforte‚. Das Buch erschien nur eine Woche, bevor ich es Ende Juni kaufte und hatte bereits einige gute Rezensionen. Viele wünschten sich eine Fortsetzung der Reihe, und weil die Geschichte interessant klang, hab ich mich dafür entschieden.

Das mit dem Im-Urlaub-Hören hat dann doch nicht geklappt: ich hatte es vorher durch. Eine schlau gemachte Geschichte, spannend erzählt und mit tollen Figuren. Auch der Sprecher Matthias Lühn passt gut, nur die weibliche Hauptrolle klingt etwas befremdlich.

Trotzdem ein tolles Buch – und gerade sehe ich, daß seit 20. Juli auch der zweite Teil der Trilogie verfügbar ist (und nun auf meinem Merkzettel liegt – es wird wohl das nächste Buch, das ich kaufen werde). Und Teil 3 erscheint am 24.8…

 

 

Schon gehört – Sebastian Fitzek: Das Paket

Schon wieder ein Fitzek, und der gleiche Eindruck wie schon bei Passagier 23: ein sehr spannendes Buch, das leider gefühlt viel zu plötzlich endet.

Es geht um eine Psychiaterin, die Opfer eines Verbrechens wird – die Tat selbst ist aber nur ein kleines Puzzleteil in einer Reihe von Ereignissen, die schon in der Kindheit beginnen. Es gibt wieder viele, aber in sich doch logische Wendungen in dem Buch, und auch das Ende ist nachvollziehbar, auch wenn es für meine Begriffe viel zu früh kommt.

Gesprochen wird es wieder von Simon Jäger, das passt. Das Buch erscheint mir dichter, weil im Gegensatz zur Kreuzfahrtgeschichte tatsächlich nur ein Sprecher zu hören ist.

Mehr kann man zu dem Buch nicht sagen, ohne schon zu viel zu verraten: hört und lest es selbst, das Buch gibt’s beim örtlichen Buchhändler, bei Audible oder auch Amazon.

Schon gehört – Bill Bryson: Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Auch mein zweites Hörbuch von Bill Bryson war fast 20 Stunden wieder richtig lang – und genau so wie ‚Eine kurze Geschichte von fast allem‚ (gesprochen von Oliver Rohrbeck) echt gut. Ich mag die Geschichten und irre vielen Infos und Details, die man hört.

Sprecher Rufus Beck passt sogar noch ein bisschen besser für diese Art von Hörbuch. An einigen Stellen musste ich zurückblättern (bzw. zurückspulen), um sie zu kapieren – es eignet sich also zwar für Autofahrten, aber noch besser für das Warten im Stau auf der A2.

Aber so’n Stau auf der A2 ist eigentlich schon einen eigenen Beitrag wert.

 

 

Schon gehört – Sebastian Fitzek, Johanna Steiner: Passagier 23

Spannend ist gar kein Ausdruck. In aller Deutlichkeit werden die bedrückenden Erlebnisse rund um den Polizisten Martin Schwartz und seine vor 5 Jahren an Bord eines Kreuzfahrtschiffs verschwundene Familie. Eines Tages taucht einer von jährlich angeblich 23 Passagieren, die einfach ‚verschwinden‘, wieder auf – mit dem Teddy von Schwartz kleinem Sohn im Arm.

Das Hörbuch wird beworben mit ‚das ungekürzte Hörspiel‘ – und dennoch ist es an einigen Stellen zu knapp erzählt, man muss sich höllisch konzentrieren. Am Ende erfährt die Geschichte eine – fast schon verrückte – Auflösung.

Das ganze Buch ist anfangs eher absurd, aber die Handlung fesselt den Hörer, nicht zuletzt durch tolle Sprecher – im Plural: es sind zig Sprecherinnen und Sprecher zu hören, was das Ganze noch authentischer wirken lässt. Nur ein wenig länger hätte das Buch ruhig sein dürfen, manchmal wird doch die ein oder andere gedankliche Abkürzung genommen, unter anderem, wenn es um die Psyche der Charaktäre geht.

Wie dem auch sei: anhören (Audible-Link) oder lesen (Amazon-Link) – vielleicht nur nicht an Bord eines Kreuzfahrtschiffs.

Schon gehört – Constantin Gillies: Extraleben

Mit den Worten „Eigentlich wollen Nick und Kee nur ihren Commodore 64 abstauben.“ beginnt die Inhaltsangabe zu ‚Extraleben‚.

Grund genug für die #bestefrauderwelt, mit der ich nun seit einer deutlich zweistelligen Anzahl von Jahren zusammensein darf, mir das Buch zum Geburtstag zu schenken.

Das Buch kann man eigentlich nur hören beziehungsweise lesen, wenn man mindestens 38 Jahre alt ist, wenn nicht ’noch älter’… Und man schmunzelt und lächelt in sich hinein, denn ist tatsächlich – zumindest für mich – eine Reise in die eigene ‚Computer‘-Kindheit. Zunächst scheint die Story vorhersehbar, aber das letzte Drittel des Buches wird immer spannender, auch wenn man sich nach zwei Dritteln erstmal fragt, was denn jetzt noch käme.

Mehr kann man nicht erzählen, ohne zuviel zu verraten – hört und lest das Buch!

Schon gehört – Marc Elsberg: Helix: Sie werden uns ersetzen

Helix ist bereits meines zweites Elsberg-Buch. Blackout habe ich tatsächlich auf Papier gelesen, Helix gehört.

Nach dem eher ’schweren‘ philosophischen ‚Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern‚ ist die Geschichte um ein ganz besonderes Mädchen und ihrem Bruder richtig spannend, ich hab es fast ohne Unterbrechung gehört – zum Glück waren ja Weihnachtsferien.

Mehr verrate ich nicht: das Buch ist eine unbedingte Empfehlung, auch wenn das Ende ein wenig überraschend und plötzlich ist. Aber irgendwann muss ja auch das längste Buch mal enden…

Schon gehört – Yves Bossart: Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern

Bereits im vergangenen November habe ich das von Frank Arnold gelesene Buch gehört, in dem es um philosophische Gedankenspiele geht.

Frank Arnolds Stimme passt sehr gut zum Buch – das man nicht mal eben nebenbei hören kann. Zumindest ist mir das nicht gelungen – es ist nix für den Weg zur Arbeit oder so, zu komplex sind die Fragen und Ideen, die das Buch aufwirft. Einige Stellen musste ich mehrfach hören, um sie zu verstehen, aber es lohnt sich.

Hört oder lest es, es sind viele kleine Beispiele, die nicht selten mit einem kleinen Aha-Effekt beim Leser enden.

Schon gehört – Matt Haig: Ich und die Menschen

Sowohl ‚Große Ärsche im Klassenzimmer: Eine Grundschulmutter schlägt zurück‚ als auch ‚Ich und die Menschen‘ kosteten beim Kauf jeweils nur ein halbes Audible-Guthaben.

Während das erste Buch leider nicht lohnt, ist ‚Ich und die Menschen‚ ein klasse Buch. Während es zu Beginn fast ’nur‘ wegen der Mathematik Spaß macht (ja, finde ich wirklich!), wird es zum Ende hin immer philosphischer. Und das ist ja auch wenig verwunderlich, finde ich – Mathematik ist nicht immer nur logisch.

Das Buch hat mich so begeistert, daß ich gleich nach weiteren Hörbuchern von Haig gesucht habe. Man findet ziemlich ‚Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‚, wohl seine Biographie. Die steht nun auf meinem Merkzettel…

Ach ja: auch wenn das fast wie einen Nebensächlichkeit erscheint, ist Christoph Maria Herbst der perfekte Sprecher für diese Geschichte!

Schon gehört – Große Ärsche im Klassenzimmer: Eine Grundschulmutter schlägt zurück

Das Buch beginnt ganz witzig, vor allem wenn man selbst Kinder im Grundschulalter hat – so lange ist die Einschulung von @k_zwei nun auch nicht her. Trotz der sehr gut zum Thema passenden Sprecherin Mirja Boes ist das Buch aber stellenweise zu langatmig – und das bei einer Dauer von nur 2:20 Stunden, es ist eine gekürzte Fassung.

Von „Benni-Mama“ gibt es zwei weitere Titel zu Kindergarten- und Vorstadtmüttern… Kann ich mir glaube ich sparen…

Schon gehört – Randall Munroe: What if? Was wäre wenn? Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen

Dieses (Hör)buch habe ich regelrecht verschlungen – ich bin ja dann doch eher ein Zahlenmensch und finde es prima, wenn jemand sich mal die Mühe macht, auch „komische“ Fragen durchzurechnen. Bald ist ja wieder Weihnachten, und man kann beweisen, daß der Weihnachtsmann… nein, ein bisschen spannend soll es ja bleiben.

Der Sprecher Norman Matt liest auch schwierige Sachverhalte recht angenehm – auch wenn ich zugeben muss, daß ich die ein oder andere Stelle nochmal hören musste. Es ist eigentlich kein Buch zum nebenbeihören. Es lohnt sich aber wirklich.

Schon gehört – Sophie Seeberg: Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey! Aus dem Leben einer Familienpsychologin

Einband und Titel lassen ein witziges (Hör)buch vermuten – Die Schakkeline… ist tatsächlich aber ein Sammlung teils bedrückender, oft gut endender Geschichten von Kindern und ihren Eltern. Am Ende möchte man Seeberg und den vielen anderen, die sich um diese jungen Menschen kümmern, danken – und ebenfalls grandios ist die Sprecherin Sonngard Dressler! Sie liest auch das zweite Buch ‚Die Schanin hat nur schwere Knochen: Unerhörte Geschichten einer Familienpsychologin‚ . und das steht schonmal auf meinem Merkzettel.