Ohne Links wird das Internet ganz schön langweilig…

Henning Uhle fragt: ‚Wohin darf man noch verlinken?‚ nachde, das LG Hamburg die Linkhaftung verschärft hat – die Leipziger Kanzlei Spirit Legal berichtet hier ausführlich über das geführte Musterverfahren. Tja… Darf ich denn nun noch den Artikel auf netzpolitik.org verlinken? Nun, ich verfolge ja keine Gewinnabsicht mit meinem Blog…

Weitreichend ist das Urteil ist das Urteil auf alle Fälle – Golem, Heise und Mobilegeeks sprechen zum Teil schon vom kaputten Internet (via rivva.de: 1, 2 und 3).

Damals war alles besser. Aber was war mit den Tablets im Jahr 2000?

Verglichen mit heutigen Tablets (dazu später mehr) sieht Mister Web aus dem Jahr 2000 wirklich aus wie vongestern. Das gleichnamige Blog hat’s in einer Ausgabe der Zeitschrift connect gefunden. Man benötigte nur eine Steckdose, eine Telefonleitung und eine gute Armmuskulatur – das Ding wog wohl 3kg… Die Tester bemängelten damals, daß Audio, Video und Java nicht unterstützt würden. Ach jam und den hohen Preis von 3000 Mark. Wobei ja heutige Tablets auch noch gern 1500 Mark (umgerechnet!) kosten. Aber die Leistungswerte sind geringfügig besser. Hatte man früher 16MB Speicher, wird man heute mit 16GB, also dem tausendfachen Wert, fast belächelt.

An solchen Beispielen wird das was wir Fortschritt nennen, wirklich greif- und sichtbar. 16 Jahre ist das schon wieder hier: ich hatte gerade meine Diplomarbeit fertig, erste Schritte in’s echte Berufsleben…

Damals war vieles anders. Aber bestimmt nicht alles besser – und ich meine nicht nur die Fortschritte in Sachen Tablets.

Es geht auch anders!

Nach der eher schwachen Resonanz in der KGS Salzhemmendorf hier mal eine gute Nachricht in dem Zusammenhang: es gibt tatsächlich Eltern, die sich dafür interessieren, was ihre Kinder so im Internet so anklicken. Auf Einladung des Stadtelternrates kamen (nach Dienstag für mich unglaubliche) 180 Eltern zu einer Podiumsdiskussion.

Eine Kollegin hatte mir am Freitag die Leine-Zeitung/Garbsen auf den Schreibtisch gelegt, nachdem ich ihr von meinem Besuch in Salzhemmendorf am Dienstag erzählt hatte. Nicht einmal 30 Minuten nach einem kurzen Telefonat mit dem zuständigen Redakteur, Markus Holz, hatte ich die Titel– und die entsprechende Inhaltsseite als PDF zur weiteren Verwendung in meinem eMail-Postfach. Nochmal vielen Dank an Herrn Holz!

Fünf ist… peinlich.

Diese Tendenz war zu Erwarten, aber das macht es nicht wirklich besser. 

Die ‚älteren‘ Leser werden noch den Claim für Einführung fünfstelliger PLZ in Deutschland kennen, ‚Fünf ist Trümpf‘. Darum geht’s aber gar nicht.

Am Dienstag dieser Woche war ich in der KGS Salzhemmendorf zu Gast, um bei der von Torben initiierten Veranstaltung ‚SchülerVZ, ICQ und Co. / Das Internet vergisst nie…“ dabei zu sein. Torben hatte Robert Basic und mich mehr oder weniger eingeladen, ‚aus der stillen Ecke‘ die Unmengen von eintreffenden Fragen via Twitter zu beantworten und das Ganze ein wenig zu kommentieren, inklusive eigenem Hashtag #scool.

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