Das Angestellten-Verhältnis aufgeben? Warum? #Taketherisk, Alex!

Seit Anfang März ist bei t3n.de die Stelle des Social Media Manager (m/w) frei (via rivva.de) – und sie ist es (Stand heute) noch, wie man bei yeebase Media GmbH lesen kann.

Das Ganze klingt nach einem Traumjob, und er ist hier um die Ecke, in Hannover. Seit 2010 hatte Alexander Katona diese Position – und er hätte sie vermutlich auch weiterhin, wenn er nicht selbst eine berufliche Veränderung suchen würde. ‚6 Jahre t3n: Warum ich gehe, obwohl es mir an nichts fehlt.‚ liest sich besser als jede Stellenbeschreibung.

Ich drücke ihm die Daumen bei seinen Vorhaben und kann ihn sogar verstehen, diese ’sichere‘ Position aufzugeben und das Risiko einzugehen – auch, um zu erfahren, ob man es schafft… Klar, auch die eigenen Lebenssituation spielt bei solchen Überlegungen eine Rolle. Und ganz neutral betrachtet ist ein Angestelltenverhältnis heutzutage auch nur noch begrenzt eine Garantie für Sicherheit.

In diesem Sinne: #Taketerisk

 

Still ruhte das (oder der?) Blog – vorbei ist’s mit der Ruhe.

Während sich auch drüben Zweifel am Konzept des Ironbloggings regen, war auch hier ’nix los‘. Das wird sich vielleicht bald wieder ändern. Die letzten Wochen boten genug Interessantes, einiges auch sicher für dieses Blog geeignet. Allein die Zeit fehlte, oder sagen wir, ich habe sie mir nicht genommen. Aber unter anderem nutze ich ja gern Zugfahrten zum Bloggen, und da bot sich letztens ja Hannover-Berlin-Hamburg-Hannover an.

Die Sache mit dem verschwundenen Weihnachtsbaum erzähle ich aber lieber (noch) nicht.

An die viel mehr schreibenden Leser: nutzt ihr eigentlich die nativen Webobeflächen von z.B. WordPress, oder Apps? Björn hat ja letztens erzählt, er nutze nun Desk. Ich hatte schon vor längerer Zeit Posts auf dem iPad installiert, nutze es aber eher lesend.

Vorbei ist’s mit der Ruhe, ich freue mich auf’s kommende Jahr!

Macht Wissen Arbeit? Und wann schaffen Wissensarbeiter etwas?

Der Urlaub klingt langsam aus, und morgen geht’s weiter mit dem, was man Arbeit nennt. Das ist die Gelegenheit, mal auf zwei (von gefühlten achthunderzweiunvierzig) Artikel einzugehen, die schon länger in meiner Leseliste schlummern. Uwe hat sich in seinem Beitrag ‚Ich will feste Arbeitszeiten, verdammt! Ein Rant.‚ auf seinem Blog livingthefuture.de zu Recht darüber aufgeregt, dass heute doch nicht nur die Verweildauer im Büro, sondern auch die Qualität der Arbeit eine Rolle spielen.

Das in der Überschrift dieses Beitrags begonnene Wortspiel resultiert aus den Begriffen der Wissensarbeiter und -schaftler, die ja hetzutage mit viel Technik, aber meist doch ohne feste Arbeitszeiten und -geräten im Sinne von ‚Maschinen in einer Fabrik‘ arbeiten.

Sie (beziehungsweise wir, denn ich zähle mich dazu) benötigen nur die persönliche Ausstattung und meist einen Internetanschluss. Der Journalist Richard Gutjahr hat das ‚Arbeit to go – mit Platz für mich‚ genannt (u.a. via rivva.de). Wenn ich den Artikel nicht schon gelesen hätte, würde ich es morgen tun – denn heute habe ich noch Urlaub…