Schon gehört – Große Ärsche im Klassenzimmer: Eine Grundschulmutter schlägt zurück

Das Buch beginnt ganz witzig, vor allem wenn man selbst Kinder im Grundschulalter hat – so lange ist die Einschulung von @k_zwei nun auch nicht her. Trotz der sehr gut zum Thema passenden Sprecherin Mirja Boes ist das Buch aber stellenweise zu langatmig – und das bei einer Dauer von nur 2:20 Stunden, es ist eine gekürzte Fassung.

Von „Benni-Mama“ gibt es zwei weitere Titel zu Kindergarten- und Vorstadtmüttern… Kann ich mir glaube ich sparen…

Schon gehört – Randall Munroe: What if? Was wäre wenn? Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen

Dieses (Hör)buch habe ich regelrecht verschlungen – ich bin ja dann doch eher ein Zahlenmensch und finde es prima, wenn jemand sich mal die Mühe macht, auch „komische“ Fragen durchzurechnen. Bald ist ja wieder Weihnachten, und man kann beweisen, daß der Weihnachtsmann… nein, ein bisschen spannend soll es ja bleiben.

Der Sprecher Norman Matt liest auch schwierige Sachverhalte recht angenehm – auch wenn ich zugeben muss, daß ich die ein oder andere Stelle nochmal hören musste. Es ist eigentlich kein Buch zum nebenbeihören. Es lohnt sich aber wirklich.

Schon gehört – Sophie Seeberg: Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey! Aus dem Leben einer Familienpsychologin

Einband und Titel lassen ein witziges (Hör)buch vermuten – Die Schakkeline… ist tatsächlich aber ein Sammlung teils bedrückender, oft gut endender Geschichten von Kindern und ihren Eltern. Am Ende möchte man Seeberg und den vielen anderen, die sich um diese jungen Menschen kümmern, danken – und ebenfalls grandios ist die Sprecherin Sonngard Dressler! Sie liest auch das zweite Buch ‚Die Schanin hat nur schwere Knochen: Unerhörte Geschichten einer Familienpsychologin‚ . und das steht schonmal auf meinem Merkzettel.

Schon gehört – Chris Geletneky: Midlife-Cowboy

Das (Hörbuch) Midlife-Cowboy beginnt ein bisschen chaotisch und langweilig, aber dann wird’s immer besser – nach zunächst ziemlich platten Witzen wird’s immer feinsinniger, und mit fortschreitender Handlung ergibt alles immer mehr Sinn, und man versteht auch den kruden Beginn.

Chris Geletneky schreibt u.a. für Anke Engelke, und mit Bastian Pastewka wurde ein echt passender Sprecher gewählt. Das Ganze wird umso lustiger wenn man die beschriebenen Orte und Städte (Hannover!) kennt und sich das gut bildlich vorstellen kann.

Im Gegensatz zu Hannover mehr als nur Mittelmaß (das kann man nur verstehen, wenn man das Buch liest oder hört…)

Schon gehört – Kevin O’Brien: Der Feind in mir.

Buch Nr. 5 in meiner Bibliothek ist Kevin O’Briens ‚Der Feind in mir‘. Ein tolles Buch, auch wenn der Sprecher Niels Nelleßen Schwierigkeiten hatte, die männlichen und weiblichen Figuren ähnlich gut verteilt rüberzubringen – alle Frauen wirken irgendwie zu rauh, was nicht allein an der Stimme des Sprechers liegt, finde ich. Die Geschichte ist klasse, jede Figur sehr dicht erzählt, eine unbedingte Empfehlung!

Weiter geht’s mit eher leichten Büchern – dank Sommer-Angebotes und jeweils zum Preis einen halben Abo-Guthabens: Midlife-Cowboy von Chris Geletneky (dort freue ich mich auf den Sprecher Bastian Pastewka) und Sophie Seeberg: Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey! Aus dem Leben einer Familienpsychologin.

 

Schon gehört? Meine Hörbuch-Bibliothek

So langsam kann man es ja Bibliothek nennen. Im März verfiel ich dank des Audible-Flex-Abos von Audible Hörbüchern – und hab gleich zu Beginn Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem gehört. Mit mehr als 21 Stunden ein echter Schinke – und bis zur letzten Minute interessant! Wie ich die kostenlose Kurzgeschichte ‚Nicht einschlafen‘ und Isabel Bogdans ‚Der Pfau‘ fand, steht hier.

Danach hörte ich ‚Paradoc: Am Abgrund der Ewigkeit‘. Nahezu 12 Stunden hielt die Spannung – das Ende ist wahrlich überraschend, und das meine ich ganz und gar nicht positiv. Im Juli und August hörte ich Kevin O’Brien: Der Feind in mir.

Mit der Sojus-Kapsel ins Büro

Naja, fast. Das immerhin 4. Hörbuch in drei Monaten ist ‚Paradox: am Abgrund der Ewigkeit‚. Und darin spielt eine Sojus-Raumkapsel eine nicht unwichtige Rolle. Viel mehr kann man nicht schreiben, ohne etwas zu verraten.

Vor allem auf Autofahrten höre ich die Hörbucher, und mindestens 2 mal in der Woche bin ich momentan in Hannover. das reicht für 4 Stunden Hörbuch ‚lesen‘ pro Woche… Ich habe erst zwei der etwa 12 Stunden gelesen gehört – das (Hör)buch ist hochspannend, überraschend und unbedingt empfehlenswert. Inzwischen liegen 1850 Bewertungen vor, mit insgesamt 4,3 von 5 Punkten. Jo, passt.

Warum ich nun grinsen muss, wenn ich ein blau-metallic-farbenes Auto sehe.

Fragt mal Isabel. Ich lese höre gerade ihr Buch Der Pfau. Ich probiere gerade das Flexi-Dings-Angebot von audible.de aus, EUR 4,95 pro Buch erscheinen mir nicht zuviel, und je nach Buch auch die nach 3 Monaten fällig werdenden EUR 9,95 nicht.

Hier sind noch 2 Beschreibungen des Pfaus bei diebuchbloggerin.de und Anne. Dort findet man auch etwas zum Sprecher – Christoph Maria Herbst passt wunder-der-bar (ihr versteht die Bin-de-striche, wenn ihr das Buch hört…) Lest es. Hört es. Ich finde das Buch toll!

Es ist schon das 2. Hörbuch, angefangen habe ich mit Bill Bryson: ‚Eine kurze Geschichte von fast allem‚. Superinteressant, lehrreich und mit >21 Stunden viermal so lang wie ‚Der Pfau‘. Und ganz und gar nicht kurz – ich dachte mir, klingt interessant und lohnt sich, jede Buchstunde kostet weniger als EUR 0,24… Nach der anfänglichen Grübelei ‚Woher kenne ich die Stimme des Sprechers?‘ wird dieser nach so langer Zeit ein wenig anstrengend für das ‚üngeübte‘ Ohr – also allen, die lange Zeit Oliver Rohrbeck als Justus Jonas von den ??? nicht mehr gehört haben. Dennoch: auch dieses Buch lohnt sich!

Und zwischendurch gab’s kostenlos die mit 30 Minuten wirkliche Kurzgeschichte ‚Nicht einschlafen‚. Psychothriller kannte ich bislang nur als Film – als (Hör)buch eine neue Erfahrung – dieser hier ist bis zum Ende spannend, und das Ende ist…

 

 

Klar, die Stimme kenne ich. Aber den Namen?

Vorhin las ich auf Twitter, daß Arne Elsholtz ein Trending topic ist. Der Name sagt mir nix – aber die Stimme kenne ich. Er war die deutsche Synchronstimme von Tom Hanks und Bill Murray [via rivva.de]

Einen ähnlichen Aha-Effekt hatte nach den ersten Sekunden meines ersten Hörbuchs, das ich gerade heute ‚durch‘ habe – Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem. Denn es wird gelesen von Oliver Rohrbeck – dessen Stimme (aber eben meist nur die Stimme) man kennt, wenn man als Kind ‚Die ???‘ auf Kassette gehört hat… (Kassette? Die älteren unter euch werden sich erinnern, die anderen klicken bitte kurz weiter zu wikipedia.de).

Jetzt wird’s hier mal spritz-ig…

Spritz heisst eine Software, die das schnellere Lesen von Texten ermöglicht. Das Prinzip ist auf der Website richtig gut erklärt. Wenn man mehr als 450 Worte pro Minute lesen will (und das ist langsamer, als man annimmt – ich lese gerade mit 650wpm), muss man sich einen Account dort zulegen.

Ich find’s praktisch. Nicht, um Texte auf Fehler zu prüfen, sondern um lange Artikel in weniger Zeit und ganz ohne Rumgescrolle lesen zu können.