Schon gehört – Marc Elsberg: Helix: Sie werden uns ersetzen

Helix ist bereits meines zweites Elsberg-Buch. Blackout habe ich tatsächlich auf Papier gelesen, Helix gehört.

Nach dem eher ’schweren‘ philosophischen ‚Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern‚ ist die Geschichte um ein ganz besonderes Mädchen und ihrem Bruder richtig spannend, ich hab es fast ohne Unterbrechung gehört – zum Glück waren ja Weihnachtsferien.

Mehr verrate ich nicht: das Buch ist eine unbedingte Empfehlung, auch wenn das Ende ein wenig überraschend und plötzlich ist. Aber irgendwann muss ja auch das längste Buch mal enden…

Schon gehört – Yves Bossart: Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern

Bereits im vergangenen November habe ich das von Frank Arnold gelesene Buch gehört, in dem es um philosophische Gedankenspiele geht.

Frank Arnolds Stimme passt sehr gut zum Buch – das man nicht mal eben nebenbei hören kann. Zumindest ist mir das nicht gelungen – es ist nix für den Weg zur Arbeit oder so, zu komplex sind die Fragen und Ideen, die das Buch aufwirft. Einige Stellen musste ich mehrfach hören, um sie zu verstehen, aber es lohnt sich.

Hört oder lest es, es sind viele kleine Beispiele, die nicht selten mit einem kleinen Aha-Effekt beim Leser enden.

Schon gehört – Matt Haig: Ich und die Menschen

Sowohl ‚Große Ärsche im Klassenzimmer: Eine Grundschulmutter schlägt zurück‚ als auch ‚Ich und die Menschen‘ kosteten beim Kauf jeweils nur ein halbes Audible-Guthaben.

Während das erste Buch leider nicht lohnt, ist ‚Ich und die Menschen‚ ein klasse Buch. Während es zu Beginn fast ’nur‘ wegen der Mathematik Spaß macht (ja, finde ich wirklich!), wird es zum Ende hin immer philosphischer. Und das ist ja auch wenig verwunderlich, finde ich – Mathematik ist nicht immer nur logisch.

Das Buch hat mich so begeistert, daß ich gleich nach weiteren Hörbuchern von Haig gesucht habe. Man findet ziemlich ‚Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‚, wohl seine Biographie. Die steht nun auf meinem Merkzettel…

Ach ja: auch wenn das fast wie einen Nebensächlichkeit erscheint, ist Christoph Maria Herbst der perfekte Sprecher für diese Geschichte!

Schon gehört – Große Ärsche im Klassenzimmer: Eine Grundschulmutter schlägt zurück

Das Buch beginnt ganz witzig, vor allem wenn man selbst Kinder im Grundschulalter hat – so lange ist die Einschulung von @k_zwei nun auch nicht her. Trotz der sehr gut zum Thema passenden Sprecherin Mirja Boes ist das Buch aber stellenweise zu langatmig – und das bei einer Dauer von nur 2:20 Stunden, es ist eine gekürzte Fassung.

Von „Benni-Mama“ gibt es zwei weitere Titel zu Kindergarten- und Vorstadtmüttern… Kann ich mir glaube ich sparen…

Schon gehört – Randall Munroe: What if? Was wäre wenn? Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen

Dieses (Hör)buch habe ich regelrecht verschlungen – ich bin ja dann doch eher ein Zahlenmensch und finde es prima, wenn jemand sich mal die Mühe macht, auch „komische“ Fragen durchzurechnen. Bald ist ja wieder Weihnachten, und man kann beweisen, daß der Weihnachtsmann… nein, ein bisschen spannend soll es ja bleiben.

Der Sprecher Norman Matt liest auch schwierige Sachverhalte recht angenehm – auch wenn ich zugeben muss, daß ich die ein oder andere Stelle nochmal hören musste. Es ist eigentlich kein Buch zum nebenbeihören. Es lohnt sich aber wirklich.

Schon gehört – Sophie Seeberg: Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey! Aus dem Leben einer Familienpsychologin

Einband und Titel lassen ein witziges (Hör)buch vermuten – Die Schakkeline… ist tatsächlich aber ein Sammlung teils bedrückender, oft gut endender Geschichten von Kindern und ihren Eltern. Am Ende möchte man Seeberg und den vielen anderen, die sich um diese jungen Menschen kümmern, danken – und ebenfalls grandios ist die Sprecherin Sonngard Dressler! Sie liest auch das zweite Buch ‚Die Schanin hat nur schwere Knochen: Unerhörte Geschichten einer Familienpsychologin‚ . und das steht schonmal auf meinem Merkzettel.

Schon gehört – Chris Geletneky: Midlife-Cowboy

Das (Hörbuch) Midlife-Cowboy beginnt ein bisschen chaotisch und langweilig, aber dann wird’s immer besser – nach zunächst ziemlich platten Witzen wird’s immer feinsinniger, und mit fortschreitender Handlung ergibt alles immer mehr Sinn, und man versteht auch den kruden Beginn.

Chris Geletneky schreibt u.a. für Anke Engelke, und mit Bastian Pastewka wurde ein echt passender Sprecher gewählt. Das Ganze wird umso lustiger wenn man die beschriebenen Orte und Städte (Hannover!) kennt und sich das gut bildlich vorstellen kann.

Im Gegensatz zu Hannover mehr als nur Mittelmaß (das kann man nur verstehen, wenn man das Buch liest oder hört…)

Schon gehört – Kevin O’Brien: Der Feind in mir.

Buch Nr. 5 in meiner Bibliothek ist Kevin O’Briens ‚Der Feind in mir‘. Ein tolles Buch, auch wenn der Sprecher Niels Nelleßen Schwierigkeiten hatte, die männlichen und weiblichen Figuren ähnlich gut verteilt rüberzubringen – alle Frauen wirken irgendwie zu rauh, was nicht allein an der Stimme des Sprechers liegt, finde ich. Die Geschichte ist klasse, jede Figur sehr dicht erzählt, eine unbedingte Empfehlung!

Weiter geht’s mit eher leichten Büchern – dank Sommer-Angebotes und jeweils zum Preis einen halben Abo-Guthabens: Midlife-Cowboy von Chris Geletneky (dort freue ich mich auf den Sprecher Bastian Pastewka) und Sophie Seeberg: Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey! Aus dem Leben einer Familienpsychologin.

 

Schon gehört? Meine Hörbuch-Bibliothek

So langsam kann man es ja Bibliothek nennen. Im März verfiel ich dank des Audible-Flex-Abos von Audible Hörbüchern – und hab gleich zu Beginn Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem gehört. Mit mehr als 21 Stunden ein echter Schinke – und bis zur letzten Minute interessant! Wie ich die kostenlose Kurzgeschichte ‚Nicht einschlafen‘ und Isabel Bogdans ‚Der Pfau‘ fand, steht hier.

Danach hörte ich ‚Paradoc: Am Abgrund der Ewigkeit‘. Nahezu 12 Stunden hielt die Spannung – das Ende ist wahrlich überraschend, und das meine ich ganz und gar nicht positiv. Im Juli und August hörte ich Kevin O’Brien: Der Feind in mir.

Mit der Sojus-Kapsel ins Büro

Naja, fast. Das immerhin 4. Hörbuch in drei Monaten ist ‚Paradox: am Abgrund der Ewigkeit‚. Und darin spielt eine Sojus-Raumkapsel eine nicht unwichtige Rolle. Viel mehr kann man nicht schreiben, ohne etwas zu verraten.

Vor allem auf Autofahrten höre ich die Hörbucher, und mindestens 2 mal in der Woche bin ich momentan in Hannover. das reicht für 4 Stunden Hörbuch ‚lesen‘ pro Woche… Ich habe erst zwei der etwa 12 Stunden gelesen gehört – das (Hör)buch ist hochspannend, überraschend und unbedingt empfehlenswert. Inzwischen liegen 1850 Bewertungen vor, mit insgesamt 4,3 von 5 Punkten. Jo, passt.

Warum ich nun grinsen muss, wenn ich ein blau-metallic-farbenes Auto sehe.

Fragt mal Isabel. Ich lese höre gerade ihr Buch Der Pfau. Ich probiere gerade das Flexi-Dings-Angebot von audible.de aus, EUR 4,95 pro Buch erscheinen mir nicht zuviel, und je nach Buch auch die nach 3 Monaten fällig werdenden EUR 9,95 nicht.

Hier sind noch 2 Beschreibungen des Pfaus bei diebuchbloggerin.de und Anne. Dort findet man auch etwas zum Sprecher – Christoph Maria Herbst passt wunder-der-bar (ihr versteht die Bin-de-striche, wenn ihr das Buch hört…) Lest es. Hört es. Ich finde das Buch toll!

Es ist schon das 2. Hörbuch, angefangen habe ich mit Bill Bryson: ‚Eine kurze Geschichte von fast allem‚. Superinteressant, lehrreich und mit >21 Stunden viermal so lang wie ‚Der Pfau‘. Und ganz und gar nicht kurz – ich dachte mir, klingt interessant und lohnt sich, jede Buchstunde kostet weniger als EUR 0,24… Nach der anfänglichen Grübelei ‚Woher kenne ich die Stimme des Sprechers?‘ wird dieser nach so langer Zeit ein wenig anstrengend für das ‚üngeübte‘ Ohr – also allen, die lange Zeit Oliver Rohrbeck als Justus Jonas von den ??? nicht mehr gehört haben. Dennoch: auch dieses Buch lohnt sich!

Und zwischendurch gab’s kostenlos die mit 30 Minuten wirkliche Kurzgeschichte ‚Nicht einschlafen‚. Psychothriller kannte ich bislang nur als Film – als (Hör)buch eine neue Erfahrung – dieser hier ist bis zum Ende spannend, und das Ende ist…

 

 

Klar, die Stimme kenne ich. Aber den Namen?

Vorhin las ich auf Twitter, daß Arne Elsholtz ein Trending topic ist. Der Name sagt mir nix – aber die Stimme kenne ich. Er war die deutsche Synchronstimme von Tom Hanks und Bill Murray [via rivva.de]

Einen ähnlichen Aha-Effekt hatte nach den ersten Sekunden meines ersten Hörbuchs, das ich gerade heute ‚durch‘ habe – Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem. Denn es wird gelesen von Oliver Rohrbeck – dessen Stimme (aber eben meist nur die Stimme) man kennt, wenn man als Kind ‚Die ???‘ auf Kassette gehört hat… (Kassette? Die älteren unter euch werden sich erinnern, die anderen klicken bitte kurz weiter zu wikipedia.de).

Netzgemüse

‚Netzgemüse‘ ist der Titel eines Buches für so ziemlich alle Eltern und LehrerInnen, deren Kinder der Generation Internet angehören – uns.

Da ich seit einigen Tagen versuche, technische Dinge hier und eher persönliche Beiträge auf kreimer.de sozusagen ein wenig getrennt voneinander zu veröffentlichen, findet man den ganzen Artikel hier.

Wie findet ihr die ‚Aufteilung‘ in zwei Blogs eigentlich? Sinnvoll? Oder doch zu kompliziert?