#Paris

Gestern Abend erschütterten Anschläge Paris – und damit uns. Sehr schnell gab es Tweets, Livestreams, Periscope brach überlastet zusammen. Ein Fußballfreundschaftsspiel rückte in den Hintergrund.

Wieder einmal war Twitter schneller als die klassischen Medien, half Touristen und Fussballfans – indem Einwohner unter dem Hashtag ‚#PortesOuvertes‘ Adressen nannten, wo sie in der Nacht unterkommen könnten. Zur Rolle der Medien verweise ich mal auf Udo Stiehl – vielen Dank an Marc, durch dessen Tweet ich den Artikel gefunden habe.

Was wir wissen – und was nicht. auf bento.de. Weiterer Überblick auf tagesschau.de.

Wenn Social Media danebengeht.

Über den gestrigen Ski-Unfall Michael Schumachers berichten sehr viele Medien (tagesschau.de, sueddeutsche.de), und vor allem Facebook und Twitter sind Informationsquelle Nr. 1 – aber zeigen auch das Problem. Richtige Medien vergreifen sich im Ton (es geht wohl um einen Artikel in der W**T, wie medienmilch berichtet), und richtig übel wird es auf Facebook, wie man auf onlinemarketingblog24 nachlesen kann.

Und immer die Frage, warum über bekannte Leute („Prominente“) mehr berichtet wird als jeden nicht-prominenten Ski-Fahrer. Ich habe ganz bewusst den Hinweis auf den Tag #Schumi gerade wieder aus dem Titel dieses Posts entfernt, unter dem Beitrag bleibt er.

Update 08:46 Uhr: Gerade auf Twitter via David (@macx) diesen Beitrag (via rivva) auf mobilegeeks von Sascha (@sascha_p) gefunden.
Update 19:41 Uhr: Link zum Beitrag von Sascha korrigiert, Rivva eingefügt.

Netzgemüse

‚Netzgemüse‘ ist der Titel eines Buches für so ziemlich alle Eltern und LehrerInnen, deren Kinder der Generation Internet angehören – uns.

Da ich seit einigen Tagen versuche, technische Dinge hier und eher persönliche Beiträge auf kreimer.de sozusagen ein wenig getrennt voneinander zu veröffentlichen, findet man den ganzen Artikel hier.

Wie findet ihr die ‚Aufteilung‘ in zwei Blogs eigentlich? Sinnvoll? Oder doch zu kompliziert?

Too much information

Vielen Dank an Carsten für die freundliche Leihgabe seines Blognamens für den Titel dieses Beitrages. Das passt einfach gut. Der gestrige Amoklauf eines Schülers in der Nähe von Stuttgart hat Twitter wieder mal in das Rampenlicht der Medien gerückt. Nicht nur Carsten ist unzufrieden mit der Berichterstattung. Stefan Niggemeier berichtet über den zunächst kurz von Focus-Online und inzwischen wieder geschlossenen Account @amoklauf, der zu einiger Aufregung führte – zu Recht, wie ich finde. Jochen Wegner, der Chefredakteur von Focus-Online antwortete nicht nur in Form eines Kommentars auf Stefan Niggemeier, sondern auch direkt in seinem Blog in.focus.de.

[via 2muchin4mation, stefan-niggemeier.de, twitter.com]