Kurz vor Mitternacht auf dem Burger King-Parkplatz

Keine Sorge, das ist nicht der Anfang einer Kurzgeschichte… Diese ‚ganz kleine Randbemerkung zur Elektromobilität‚ von Maximilian erinnert mich an etwas. Während er sich die Hamburger Harley-Days 2026 mit elektrogetriebenen Maschinen vorstellt, ist mir das vor ein paar Jahren in etwa so tatsächlich passiert:

Auf dem Rückweg von Paderborn kam ich vor vielen Wintern an einem lauen Sommertag an einem Burger King-Laden vorbei, als mich dürstete. Meinen Prius hatte ich noch nicht lange, und man sah das Auto auch noch seltener als heutzutage in freier Wildbahn….

Als ich mit einer nicht näher benannten damals noch zuckerhaltigen Limo wieder zum Auto schlurfte, hatte sich die Dorfjugend einer nicht näher benannten Stadt in der Nähe (die mit dem Rattenfänger…) um ihre Golf GTIs versammelt. Die Motoren dröhnten zum Glück nicht, aber man erleuchtete mit den Autolichtern den Parkplatz zusätzlich. Warum auch immer.

Wahrscheinlich war schon das Getränk völlig überteuert, aber der Blick der Jungs war unbezahlbar: ich rollte vollkommen lautlos vom Parkplatz, weil mein Prius bis etwa 30 Km/h eben elektrisch fährt, wenn die Batterieladung ausreicht. Vermutlich hat man zumindest mit ein bisschen Motorgeräusch erwartet – und blickte mir nun mit offenem Mund hinterher. Einer nahm sogar seine Sonnenbrille ab!

Und das alles nachts um halb Zwölf auf’m Burger King-Parkplatz… Vor so etwa 6-7 Jahren ein kleines Erlebnis, in heutigen Zeit nicht zuletzt dank Tesla eigentich nix Besonderes mehr.

 

Der User über oder unter mir…

Die Biblioheken-Artikel häufen sich langsam…

‚Der User über oder unter mir…‘ ist ein mehr oder weniger lustiges Twitterdings, bei dem man mit der Anordnung der Tweets als Zeitleiste spielt. Twittert man ‚Der User über mir soll mir einen Kaffee holen‘ und versieht das ganze noch mit einer Grafik oder ein Pfeil, könnte man das eventuell lustig finden, weil es dann in den Timelines der Follower eben einen weiteren Twitterer ‚erwischt‘.

Sehr viel aufwändiger ist das im richtigen Leben – und statt eines Pfeils haben einige Leute ein großes Tuch an die Stuttgarter Stadtbibliothek gehängt [via rivva.de]. Ein bisschen zur verwendeten Redewendung „I’m with stupid“ verrät wikipedia.de.