Neue Uhr für nur $ 0,99. Na ja, fast: ein neues Ziffernblatt für die Pebble.

Natürlich gibt’s in der Preisklasse vermutlich keine Uhren. Aber neue Watchfaces für (m)eine Pebble. ‚TTMMBRN‚ ist nicht nur sehr schick, sondern auch das erste kostenpflichtige Ziffernblatt, welches ich kennenlerne. Ich schaue nicht sehr oft danach, mag aber Ziffernblätter, die mich auf einen Blick mit viel Informationen versorgen.

Pebble-Watchface
TTMMBRN – Ein neues Ziffernblatt für die Pebble.

Bislang habe ich sehr lange ‚Slides of Time‚ am Handgelenk getragen, das mir Datum, Uhrzeit, Ladezustand der Uhr und Außentemperatur anzeigte und außerdem extrem flexibel zu konfigurieren war.

TTMMBRN zeigt (in meiner Einstellung) die Anzahl der heute gegangenen Schritte, die Uhrzeit, das Datum, den Ladezustand der Uhr und die Außentemperatur des Ortes an, an sich mein Telefon (und damit ich) befindet.

Allerdings bin ich gespannt, wie die Bezahlung nach Ablauf des 24h-Trials laufen wird. Laut Beschreibung so: ‚This is a paid watchface. $0.99 + local taxes. You have 24h trial. Payment is handled through KiezelPay www.kzl.io/ttmmbrn‘. Auf der Website wird nach einem Code gefragt – vermutlich wird dieser morgen um diese Zeit erscheinen…

Es wird wieder Zeit: die Pebble Time 2

Seit nahezu genau einem Jahr nutze ich die Pebble Time – und würde es weiterhin, wäre da nicht die Pebble Time 2 im Anflug. Letzte Woche habe ich sie auf Kickstarter ‚bestellt‘, denn am Ende überzeugen wieder einmal Akkulaufzeit, ein größeres und höher aufgelöstes Display (via Caschy, Carsten auf mobilegeeks.de und wearable.com). Ich habe eine der letzten Uhren erwischt, die noch im November versendet werden, weitere folgen dann im Dezember 2016. Vorgestern wurde das Projekt übrigens tatsächlich finanziert – erfolgreich, denn es wurden 12.779.843 $ statt der ’nur benötigten‘ 1.000.000 $ eingesammelt. Übrigens von 66672 Leuten – und mir.

Damit wird es wohl wirklich keine Apple Watch 2, wie ich im Mai schon vermutet hatte…

Jetzt geht’s rund: Die Pebble Time Round

Während Mail.app überraschend den Index neu aufbauen möchte (für 326004 Mails), kann ich auch kurz mal einen Beitrag schreiben. 

Fast hätte ich sie übersehen, die neue Pebble Time Round. Die Akkulaufzeit sei allerdings mit 2 Tagen nicht so gut wie das der Vorgängerin… Im Prinzip bin ich mit meiner Pebble Time sehr zufrieden – auch wenn die runden Watchfaces schon echt schick sind, finde ich. Drüben bei mobilflip.de gab es wenige Stunden vor Ende des offiziellen Countdowns bis zu Vorstellung hochauflösende Bilder der Uhr. Es ist die erste Pebble, die nicht über Kickstarter finanziert wurde – das ist nach dem Erfolg der Pebble Time auch nicht mehr nötig, schätze ich. Amazon listet die neue Uhr bereits und meldet einen Verkaufsstart für den 10. November.

(via rivva)

Pebble Time – die perfekte Uhr. Für mich.

Vor gut zwei Wochen kam meine Pebble Time an. Mitten im Poststreik, dennoch nur einen Tag nach der Lieferankündigung. Zeit für einen Vergleich.

Das oft beschriebene ‚Plastik‘-Feeling kann ich nicht nachvollziehen. Die Uhr scheint noch leichter als der Vorgänger (auch, wenn ich die beiden nicht gewogen habe). Das Armband ist weicher und flexibler geworden als bei der Vorgängerin. Vielleicht habe ich ja nur Glück, aber die Tasten sind bei mir weder wackelig, noch ist der Druckpunkt undefiniert. Auch wenn das Gehäuse 1mm dünner geworden ist, empfinde ich die Tasten an beiden Seiten sogar als größer, aber das täuscht vielleicht.

Das alte Ladekabel ist zwar nicht mehr verwendbar, weil der Anschluß nun auf der Rückseite der Uhr ist. Halb so wild, wenn man wie ich die Pebble ohnehin weiterverkaufen möchte – bzw. soll, ich wurde gefragt, was ich mit der alten Uhr mache… Ich nutze trotz vieler anderer ‚bunter‘ Ziffernblätter das Watchface ‚Slides of Time‚, es zeigt gleichzeitig Datum, Zeit, Akkuladestand und Temperatur und ist zudem noch witzig animiert.

Weitere Testberichte gibt’s bei Caschy und Jean-Claude. Ich stimme Caschy zu, für EUR 249 hätte ich sehr viel länger nachgedacht – die Kickstarter-Version kostete damals nur USD 160 und liegt damit recht genau bei Caschys Traumpreis von EUR 150. Im Gegensatz zu Jean-Claude finde ich das Display nicht nur drausen, zum Beispiel auf dem Rad, gut ablesbar. Wenn man nicht gerade frontal draufsieht, sondern leicht schräg, geht’s auch drinnen recht gut.

Die perfekte Uhr für mich- bis vielleicht eine Pebble New Time erscheint (oder wie auch immer das Nachfolgemodell heissen wird).

Dies ist einer der noch seltenen Testberichte auf nullenundeinsenschubser.de. Und? Zufrieden mit dem Artikel? Was fehlt? Zu kurz? (Den Flattr-Button seht ihr, oder?)

Zeit-Reise: Zehn Jahre keine Armbanduhr, und dann eine Pebble.

Da ich gestern schrieb, ich würde erst morgen hier bloggen, muss dieser Beitrag wohl heute noch fertig werden… Also dann.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und ich auch. Irgendwann habe ich mir abgewöhnt, eine Armbanduhr zu tragen. Ich glaube, zu der Zeit, als ich mehr Notebooks statt Desktop-PC nutzte. Mich nervte das Kratzen des Armbandes auf dem Gerät… Wenn ich wirklich mal wissen wollte, wie spät es war und kein Windows XP-Bildschirm vor mir stand, schaute man eben auf’s Mobiltelefon, damals zumeist Nokia oder dann ein Palm Treo (via inside-handy.de). Es ist leicht zu erkennen, dass ich wohl schon sehr lange keine Uhr mehr am Handgelenk trage… Damals(tm), als Handys noch echte Klötze waren…

Tatsächlich hat die Pebble das geändert. Ich habe das Kickstarter-Projekt damals unterstützt, aber nie eine Kickstarter-Edition bestellt. Insgesamt sammelten die Entwickler mehr als 10 Millionen Dollar ein – benötigt hätten Sie nur 100000 Dollar.

Mich hat im Herbst ein Tweet (und dann weitere FB-Posts) von Thorsten wieder an die Pebble erinnert.

Wir haben dann ein wenig auf Facebook diskutiert, welche Pebble es denn sein sollte, und schlussendlich habe ich – auch ohne einen ausführlichen Test von Thorsten (ein Wink mit dem Zaunpfahl!) – Ende Oktober eine Jet Black Pebble bestellt.

Seitdem trage ich sie, und fühlte mich heute beinahe ein wenig unwohl, als ich sie doch zuhause liegen liess. Ich hatte vergessen, sie vom Ladekabel zu trennen. Denn das Laden der Uhr ist wirklich selten, mit einer Ladung von etwa 8 Stunden komme ich locker mehrere Tage aus. Dabei habe ich recht viele Notificatoins des iPhone 6 aktiv, also für E-Mail, Anrufe, SMS, Whatsappp, Facebook und Twitter. Bei den Twitternotifications lasse ich mir nicht nur die mich betreffenden Mentions und Direct Messages zeigen, sondern auch die Tweets meiner knapp 40 Lieblingskontakte dort. Gleiches gilt für fast ebenso viele Facebook-Favoriten.

Während ich zunächst annahm, die leichte Vibration am Handgelenk sei wesentlich dezenter als das Handy-aus-der-Tasche-suchen, musste ich mich vielmehr daran gewöhnen, nicht immer auf die Uhr zu sehen – das wirkt nämlich manchmal noch unhöflicher.

Es gibt viele weitere Artikel, die zur Entscheidung der Pebble beigetragen haben, zum Beispiel diesen hier. Und spätestens seit dem Bekanntwerden der Gerüchte um die viel schlechtere Akkulaufzeit der Apple Watch (Flos Weblog, Macerkopf) bin ich recht sicher, dass ich auf ein farbiges Display etc. wohl verzichten kann. Aber wir werden sehen.

Witzig ist die Möglichkeit, die Watchfaces zu ändern, dem Ziffernblatt ein neues Aussehen zu verpassen – analog, digital, Uhrzeit in Worten und sogar ein blinkender Weihnachtsbaum sind kein Problem.

Als weitere Apps nutze ich auf der Uhr Swarm, und im Frühjahr möchte ich die Uhr mal während einer Radtour zusammen mit Runtastic ausprobieren. Weitere Schrittzähler oder ähnliches nutze ich momentan nicht. Noch zu erwähnen ist vielleicht das witzige ‚Iconwatch‘-Watchface von corefault.

Und nun geht die Pebble schlafen, und ich darf nach 5,5 Tagen (nämlich seit letztem Mittwoch, 07:30 Uhr) wieder an’s Ladekabel. Oder war’s umgekehrt?

Ui, die Länge dieses Beitrags ist rekordverdächtig, zumindest für meine Verhältnisse. Wenn man sich mal die Zeit nimmt, klappt’s. Ob nun mit oder ohne Pebble. Wie finden denn meine LeserInnen solche längeren Artikel?