Snap-Atmung bei Snapchat?

Sorry für die alberne Überschrift. Auch wenn ich es mir fest vorgenommen habe, schaue ich mir Snaps viel seltener an als Instagram-Stories.

So scheint es vielen zu gehen, die Snapchat-Aktie enttäuschte letzte Woche, schrieb unter anderem internetworld.de, und wuv.de analysiert die Probleme etwas genauer. Anfang Juli war die neue Links-Funktion noch herausgebracht worden (basicthinking.de), geholfen hat es scheinbar wenig.

Nochmal Snapchat. Aber vielleicht nicht mehr lange.

Das Thema Snapchat hatten wir ja gestern schon – und heute finde ich einen weiteren Vergleich der beiden großen Netzwerke, also Instagram und Snapchat, bei mobiflip.de: ‚Das Ende von Snapchat‚.

Mal sehen, ob es sich wirklich in wenigen Monaten entscheidet. Apropos Entscheidungen: die letzte Nacht war etwas kürzer – daher wird es dieser Artikel auch, und ich gehe heute mal richtig früh schlafen.

Dings. Also, Snapchat.

Tja, das ist so eine Sache. Gerade in den letzten 2 Wochen hatte ich im Urlaub Zeit, mich mal wieder mit dem Thema „Bewegtbild“ zu beschäftigen. Nicht als abendfüllendes Leinwand-Epos, sondern die kleinen Häppchen, die Snapchat und Instagram liefern.

Einerseits ‚muss‘ man Snapchat nutzen, schreibt basicthinking.de – und begründet das mit der neuen Link-Funktion. Ein wenig differenzierter sieht das Philipp Steuer. Auch wenn ich (noch) nicht über den professionellen Einsatz von Snapchat nachdenke, habe ich momentan das Gefühl, daß Instagram irgendwie ’sinnvoller‘ ist. Thomas, im wirklichen Leben Dr. Thomas Schwenke, bestätigt diese Meinung in einem FB-Kommentar zu einer Frage von Christiane Germann zu Instagram Stories… (hier als Screen für alle, die keinen FB-Account haben).

S(ch)nap-Atmung

Als wir unser Haus gebaut haben, haben wir auf einen verzichtet – für die Aktie von Snapchat braucht man momentan einen Keller

Könnte daran liegen, daß immer mehr Funktionen von Mitbewerbern übernommen werden – und gerade Instagram als Teil von Facebook hat dann irgendwie doch die zumindest für mich gefühlt höhere ‚Reputation‘. Und schwupps gibt’s dort Geosticker, zumindest schon für New York und Jakarta. Und selbst ‚Mutter‘ Facebook bringt mit Messenger Day eine weitere, sehr ähnliche Funktion heraus (via rivva.de, allerdings zuerst auf basicthinking.de gesehen).

Snapchat? Na klar – aber anders, als ihr denkt.

Zugegeben, ich gehöre kaum zur Zielgruppe von Snapchat – aber so richtig dran vorbei komme ich vielleicht doch nicht, mal sehen. Obwohl ich ja eher Instagram Stories tendiere – hier mal eine Infografik aus socialmediatoday.com, die beide Dienste miteinander vergleicht.

Wahrscheinlich klingt das total behämmert, aber ich habe mich unter Berücksichtigung aller Risiken Aktien gekauft. Jeweils genau eine. Von Apple, Twitter, Facebook und vorgestern eben Snapchat – während Twitter die einzige Aktie ist, mit der ich Verlust mache (nämlich bislang 61 Cent), läuft’s gerade bei Snap Inc. richtig: satte 1,79 Euro Gewinn! Mehr zu Snapchat auf onlinemarketing.de, und zum Börsenstart auf internetworld.de und heise.de.

Vielleicht hole ich die App doch mal wieder auf einen der ersten beiden Homescreens…

 

Snap011i

Tja, nur meckern gilt bekanntlich nicht. Daher habe ich heute während eines Spaziergangs mal ‚gesnappt‘ – das nennt man glaube ich so. Und da Snaps bekanntlich nach 24 Stunden futsch sind, hier das Video auf Instagram.

:-)

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Das wirft natürlich die Frage nach bildstabilisierenden Maßnahmen auf – was nimmt man denn da so? Ich habe ja ein wenig die Hoffnung, daß das nächste Handy das besser macht (in den ‚Plus‘-Geräten sei eine bessere Kamera und optische Stabilisatoren, richtig?)

Da ich ja nicht wirklich Earlyadopter bin, gibt’s inzwischen eine Reihe von Artikeln und Bewertungen zum Thema. Angefangen habe ich auf dem #hscamp16 in einer Session – genau wie der Rest der Teilnehmer. Also hatten wir auf einen Schlag viele Kontakte, lustige Snaps – und das war’s dann. Auch dem dem #fbcamp in Hamburg bzw. der #rpten in Berlin gab’s Sessions dazu, aber nun ja. Und heute hab ich das dann mal probiert – fragt mich nicht warum, und bloss nicht nach Filtern oder so… Das kommt dann nächste Woche. Man muss sich halt damit beschäftigen: EDUCATE YOUR FUCKING SELF!, wie Kai so schön deutlich schreibt.

Marken wie eine große Supermarktkette probieren es aus, ranking-check.de stellt 5 Gründe vor, warum Unternehmen unbedingt dabei sein müssen, und bei wuv.de findet man weitere Beispiele für deutsche ‚Heavy User‚. Man kann aber auch feststellen, daß es nix für einen ist, wie Sascha Aßbach. Noch Anfang April schrieb Sascha Aßbach noch, Snapchat sei nix für ihn, inzwischen nutzt er es regelmäßig – danke für den Hinweis in den Kommentaren, Sascha! Ein wie ich finde kreatives Beispiel für Snapchat ist der tägliche Thomas ‚TäTho‚ mit Thomas Knüwer. Thomas Schwenke snapt (mit einem p?) nicht nur selbst, sondern hat auch ein paar Tipps rund um das Thema recht zusammengestellt. Sehr unterhaltsam war auch seine Session ‚Schleichwerbung‚ auf der #rpten.

Ebenfalls in Berlin lernte ich die @Pressepfarrerin persönlich kennen. In ‚Alter, die hat mir das privat geschickt‚, beschreibt sie ihre ersten Schritte, die sie zusammen mit ihren Konfirmandinnen unternahm. Ich dank Ihnen dafür, liebe @Pressepfarrerin.