Trubel in Facebook-Land

Das wurde ja auch mal wieder Zeit: onlinemarketing.de (via rivva.de) zitiert einen Artikel auf medium.com: ‚Biggest dop in Facebook organic reach we have have ever seen‚, nach dem die organische Reichweite in einigen Ländern auf nahezu Null eingebrochen ist.

ZUnächst mal scheinen nur einige Länder betroffen zu sein, und ein FB-Sprecher bezeichnet das als Test des Entdecker-Feeds – der dafür sorgt, daß alle nicht-beworbenen Inhalte nicht mehr im eigentlichen Newsfeed, sondern nur noch im Entdecker-Feed ‚landen‘.

Spannend – zumal nicht gesagt wurde, wie lange denn der Test gehen soll… Fiene hat Recht, wenn er schreibt: ‚Was aber am Ende zählt: Wer für seine Nutzer relevante Inhalte auf Facebook zur Verfügung stellt, wird auch dort zukünftig noch sein Publikum erreichen können.‘.

 

 

Das ‚Social‘ in Social Media

Annette beschreibt wunderbar, wie Sie mit Kai-Eric zusammenarbeit und ihm hilft, zu schreiben, während er noch nicht wieder so richtig schreiben kann.

„Das Netz ist ein guter Ort, wenn wir es dazu machen!“. Annette macht es. Johannes ist nicht mehr hier, aber Annette erinnert damit an ihn. Auch, wenn er (wohl auf eigenen Wunsch) aus dem Netz fast verschwunden ist, zwischen einigen Zeilen sehe ich ihn ab und zu lächeln.

Menschen wir er und Annette sind es, warum ich fest an das Social in Social Media glaube.

Ein Jahr ohne Kaffee?

Keine Panik, ich bleibe meinem Lieblingsgetränk treu und werde nicht spontan auf Tee ‚umgestellt‘. Aber ich frage mich gerade, ob ich auch im nächsten Jahr wieder jeden Morgen ein Foto meines ersten Kaffees auf Instagram und anderswo stellen soll. Wenn nicht, wäre es morgen erstmal das letzte seiner Art. Nach mehreren tausend Bildern, eine genaue Statistik müsste ich noch zusammenstellen (aber erst nächstes Jahr, hihi).

Was meint ihr? Die Umfrage läuft noch bis zum 31.12., 23:59:59 Uhr!

Auch 2017 #coffee #pics?

  • Na klar! (86%, 6 Votes)
  • Nö... (14%, 1 Votes)

Total Voters: 7

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Ihr Fahrschein, bitte!

Gestern war ich in Berlin – und tatsächlich sind ja U- und S-Bahn die beste Möglichkeit, vor und zurück zu kommen.  Das Onlineticket der Bahn habe ich gleich mit City-Option gebucht, und kam mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof via Warschauer Str. zum Schlesischen Tor. Bei nächster Gelegenheit probiere ich die Burger im Burgermeister (FB, Website existiert faktisch nicht) – diesmal hatte ich mich mit einem Kollegen im White Trash Food verabredet. Da das aber umgebaut wurde, gingen wir ein paar Meter zurück in’s Freischwimmer. Trotz anderslautender Kritiken war das Pastagericht lecker und die Aussicht auf die Spree prima.

essen mit aussicht: pasta an der spree :-) (im freischwimmer) #t

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Nach dem Termin (mein Arbeitgeber hat einen Standort in der Nähe) ging’s mit der S-Bahn vom Treptower Park via Ostkreuz zum Hauptbahnhof. Und kurz vor’m Ostkreuz wurde dann ‚endlich‘ aml der Fahrschein kontrolliert. Ist mir nach gefühlten 30 Fahrten in den letzten Jahren zum ersten Mal passiert… Alle 30 Fahrten ein Kontrolle ist doch ’ne gute Quote, oder?

Zunächst dachte ich, ich wäre zu knapp am Hauptbahnhpf, aber a) war ich 10 Minuten vor Abfahrt am Gleis – und die verzögerte sich dann um weitere 22 Minuten inkl „von einem ganz anderen Gleis“ (nicht mehr 3 Tief, sondern 13 – tatsächlich wurde es dann 14).

Die BVG ist tatsächlich praktisch, und nicht ohne Grund läuft die Kampagne #weilwirdichlieben so gut – Dirk van Gehlen hat das mal hier aufgeschrieben: Weil wir dich lieben: Wie die BVG dank Social-Media cool wurde. Und Business Punk, und pressesprecher.com auch. Hinter dem Ganzen steckt die Agentur GUD.

Dummerweise hatte ich dann in Hannover so viel Verspätung, daß ich einen Kaffee trinken ‚musste‘. Es gibt Schlimmeres, und tatsächlich konnte ich den Kindern abends noch Gute Nacht sagen.

 

Komische Katze – und nun noch andere Tiere! #OpelGoesGrumpy #jointherace

Seit 2-3 Wochen macht Opel mit einer grummeligen Katze auf sich aufmerksam. Es scheint eine Kampagne für einen Kalender zu sein, aber einen Gefallen haben sich die Macher mit dieser Idee eher nicht getan, finde ich. Auch wenn stellenweise ganz witzige Antworten auf Twitter gepostet wurden, ist das eher ein für mich befremdliches Bild. Und: lohnte sich denn nun der ganze Aufwand?

Überwiegend negativ waren die Netzreaktionen z.B. auf dasbesteaussocialmedia.de, und Falk S. Gruner erklärt hier, warum das Ganze auch wenig mit Social Media zu tun hat. Opel selbst hielt lange an der Story fest, nun scheint die Katze wieder „in den Sack“ gelassen worden zu sein – aber es geht weiter. Mit aufwändig produzierten Videos versammelt man unter dem Hashtag #Jointherace weitere (animierte) Tiere, die für die Sportvarianten diverser Fahrzeuge werben sollen.

Das Ganze ist insofern verwunderlich, als das es mit dem Ampera-e tatsächlich ein tolles Produkt gibt – electrive.net und mobilegeeks.de (via rivva.de) schreiben vom Jetzt-Tesla-Killer.

Vor 5 Jahren hatte ich selbst mal das Lenkrad eines Ampera in der Hand – natürlich mit dem ganzen Auto dran: Ein Auto mit Wumms.

Das Erwachen der M… Winterzeit.

Seite heute gilt wieder Winter- oder Normalzeit. Die Kinder waren nicht wirklich ‚früher‘ wach, mal sehen, wie das heute Abend läuft. Sind ja noch Ferien in Niedersachsen, insofern ist das ohnehin alles egal.

Und seit ein paar Tagen ist auch der Vorverkauf für den neuen Star Wars-Film gestartet. Nach ein oder zwei kurzen gibt es nun endlich auch einen längeren Trailer, den ich bei Uwe gefunden habe. Auch Marc Zuckerberg outete sich (natürlich auf Facebook) als Star Wars-Fan: „This looks amazing. I love Star Wars.“ – die Reaktion des SoMe-Teams von Star Wars zwei Minuten später ist umso beeindruckender: „We know.“. Nicht nur, weil sie so direkt erfolgte: die Referenz an „Episode V: The Empire Strikes Back“ war mir auch nicht sofort klar, bei Gero ist das Ganze ausführlich erklärt.

Ob ich mal Karten vorbestelle?

 

Ein Linux auf vier Beinen und Burger am Bodensee

Anlass für meine Bahnfahrt war das Barcamp Bodensee, das abwechselnd in Friedrichshafen und in Konstanz, das am letzten Wochenende ‚Austragungsort‘ war,  stattfindet.

Ich bin am Freitag mit dem Zug angereist. Richtig gute und vor allem ähnlich günstige Flugverbindungen gab’s nicht, und Hamburg-Zürich war wegen weiten Entfernungen der Flughäfen nicht wirklich eine Option. Nach dem Einchecken in’s Hotel habe ich mir auf dem Weg zum Essen Konstanz angesehen, und dann einen leckeren Burger im ‚Dom‚ gegessen (einer Google-Empfehlung, die gute Bewertung ist dort meines Erachtens zu recht zu finden). Auf die Pizza, die’s beim Barcamp-Warmup gab, konnte ich nach 7 Stunden Bahnfahrt und einer halben Tüte Kekse nicht warten.

Das Barcamp ist ein eher kleines, aber man lernt vielleicht auch gerade deswegen viel schneller Leute kennen – und Hunde namens Linux. Insgesamt eine fast familiäre, sehr angenehme Atmosphäre. Die HTWG Konstanz als Veranstaltungsort ist recht geeignet, auch wenn bei WLAN eher re:publica-2010-Feeling aufkam. Zur Ehrenrettung schien das Problem aber nur iPhones zu betreffen, mit Android-Handys, Tablets oder auch meinem Macbook war das Ganze schon deutlich stabiler.

Am zweiten Tag habe ich mich nach einem samstagabendlichen Gespräch mit Silka dazu breitschlagen lassen, am Sonntag eine Session über #Kaffee anzubieten, Subtitle ‚Wie der Sonntagmorgen-Kaffee zu mir kam – nicht umgekehrt‘. Übrigens war Sonntagmorgen Mitsponsor.

Insgesamt überwogen in Konstanz die Sidetracks abseits der Session – das ist aber wohl immer so, oder?  Dennoch habe ich viele interessante Themen gehört und mich über das Interesse an meiner eigenen Session gefreut – übrigens der ersten überhaupt. Ein Highlight war sicher die Zeppelin-Session mit Andrea und Pilot Fritz von ‚Zeppelin NT‘.

Ein weiteres Highlight war das Catering, insbesondere das Mittagessen am Sonntag. Neben Panini gab’s vegetarische Burger von Eat different zum Probieren, in lustige Viertel geschnitten – mehr hätte ich auch nicht mehr geschafft.

Wie schon im März auf dem fbcamp war’s eine Dienstreise, mein Arbeitgeber war Sponsor des Barcamps. Eigentlich kein großer Unterschied zu einem ‚privaten‘ Barcamp-Besuch. Nur sieht man auf allen Namensschildern ’sein‘ Logo, und wird vom Veranstalter Oliver Gassner (@oliverg) am letzen Abend zusammen mit dem Helferteam zum Pizza-Essen eingeladen – danke dafür. Von der Pizzeria aus ging’s mit dem Taxi direkt zum Bahnhof. Eigentlich ist Konstanz so klein, daß sogar ich alles zu Fuß erreichen könnte, aber mit Koffer und bei strömendem Regen macht das nur bedingt Spaß. Die Rückreise selbst im CityNightLiner ist sicher einen eigenen Blogbeitrag wert…

Weitere Berichte über das Barcamp (und einen Zeppelinflug, den es am Vortag des Barcamps zu gewinnen gab) findet ihr bei Christian (@timbo_SF), Marianne (@majehle) auf Coworking Radolfzell und Michaela  (@michaela_w). Jay (@hoomygumb) hat noch ‚einige‘ Bilder des Zeppelin-Abenteuers auf Flickr eingestellt.

 

Noch am Dienstag und Mittwoch letzter Woche war ich in Bonn auf einem Seminar – mehr dazu (und einer ‚Frittebud‘) demnächst. Genau wie den Tag der Anreise, an dem ich zum 2. Mal an #12von12 teilgenommen habe.

Ich mag ja Cliffhanger.

Auf zu neuen Ufern! Rhein-Ufern. Und dann in den Süden.

Auf zu neuen Ufern? Ja, schon: ich fahre nach Bonn. In der kommenden Woche bin ich 2 Tage dort. Auch dort gibt es übrigens Ironblogger – gefunden habe ich sie übrigens durch diesen Artikel dazu auf bundesstadt.com, dem Bonnblog.

Anlass der Reise nach Bonn ist eine Fortbildung, ein Barcamp (das übrigens auch Bonn wohl richtig klasse hinbekommt) besuche ich ‚erst‘ Ende der Woche, und dann auch nicht am Rhein, sondern ‚etwas‘ weiter südlich: das Barcamp Bodensee. Wie schon im März beim fbcamp in Hamburg (hier noch einmal ein Rückblick Schönschreibblog) ist mein Arbeitgeber Sponsor der Veranstaltung.

Die im letzten Beitrag erwähnte und seit Mai 2013 bestehende Thementrennung habe ich übrigens Anfang des Monats eingestampft – und damit das Bloggen auf kreimer.de auch. Für die Seite werde ich eine neue Verwendung finden, aber ich musste feststellen, daß eine scharfe Trennung oft gar nicht möglich ist. Eine Entscheidung für die eine Seite ist immer auch eine Entscheidung gegen die andere. Und so werden hier künftig mehr Beiträge zu Kaffee, Fotografie und Sport zu finden sein. Nicht schlimm, oder? In diesem Sinne auch hier: auf zu neuen Ufern.

 

 

 

Schwarzwälder Kirschtorte und Limetten-Basilikum-Brause #rp15

Vor genau einer Woche um diese Zeit war ich (immer noch) auf der Rückfahrt von Berlin. Am Ende haben wir für die 285 Kilometer 6,5 Stunden gebraucht. Heute Abend ist der passende Zeitpunkt für ‚meinen‘ #rp15-Artikel.

Die re:publica 2015 ist schon wieder eine Woche her. Wie schon in den vergangenen Jahren war ich bereits am Wochenende vorher in Berlin, und hatte so Gelegenheit, am Bloggertreffen in der Vetretung des Landes Baden-Württemberg teilzunehmen. Neben interessanten Einsichten in das Gebäude und die Arbeit der ‚Landesvertreter‘ erhielten wir ein paar inspirierende Einblicke in die Marketing-Aktivitäten – vielen Dank noch mal an @bwjetzt! Der Tag endete nach dem Pre-Checkin im Innenhof der Station. Der erste ‚richtige‘ Tag der #rp15 begann sehr früh, ich bin um halb sechs aus dem Hotelbett gefallen (nicht wörtlich). Neben der obligatorischen Eröffnungsveranstaltung habe ich in viele Vorträge hineingesehen, richtig gut wurde es aber erst abends, als mich Stefan (@smunko) zum ‚Content Marketing Tuesday‘ bei der Plista GmbH mitnahm. Redner des Abends war Klaus Eck. Er (der Abend, nicht Klaus Eck) endete nach einer Taxifahrt durch gefühlt halb Berlin im Kumpelnest 3000, einer ‚Berliner Institution‘. Auf jeden Fall war’s sehr bunt, und das lag nicht an dem einen Bier, das ich getrunken hatte. (Mit Twitter unterwegs‘ bekam übrigens so auch eine völlig neue Bedeutung!)

Am Mittwoch war das ‚publikumswirksamste Highlight‘ sicher der Vortrag von Alexander Gerst. Den Geschichten aus dem All rund um die #BlueDot-Mission konnte auch ich mich nicht entziehen. Selten habe ich so einen witzigen und gleichzeitig interessanten Vortrag gehört. Aber: der Mann macht das nun täglich, und das Thema ist sicher auch ‚erfolgsversprechend‘, da einzigartig. Nettes Detail: ganz vorn waren zwei Reihen für Kinder freigehalten. Fand ich toll, überhaupt waren sehr viel mehr Kinder dabei, sie hatten im Affenfelsen sogar einen eigenen Spielbereich. Abends erzählten unter anderem Anne (@anneschuessler) und Thomas (@dentaku) noch sehr unterhaltsam aus dem Techniktagebuch.

Am letzten Tag der re:publica habe ich vormittags den Hochschulstandort meines Arbeitsgebers in Berlin besucht. Das wäre nicht weiter wíchtig, wenn es den S-Bahn-Streik nicht gegeben hätte. Denn so kam ich in den Genuss einer Taxifahrt zum halben Preis – wenn man ‚mytaxi‘ nutzt und die Fahrt per App zahlt, die Aktion gilt noch bis zum 17.5.2015. Der Fahrer erhält übrigens trotzdem den vollen Fahrpreis, da mytaxi wohl die andere Hälfte übernimmt. Vorher hatte ich noch versucht, mein Bahnticket am Bahnhof Potsdamer Platz zurückzugeben – in der Friedrichstraße war ich dann erfolgreich. So richtig verstehe ich übrigens bis jetzt nicht, warum es am Potsdamer Platz, immerhin dem Sitz der Konzernzentrale, nicht auch ein Reisezentrum gibt?

Im Gegensatz zu 2014 habe ich es dieses Jahr dann doch mal wieder in die Abschluss-Session geschafft, Und, wer kann erklären, warum am Ende alle Bohemian Rhapsody singen?

Am Freitag hat mich Sina erst um 16:30 Uhr am Hotel abgeholt, daher hatte ich ein wenig Zeit in Berlin und habe eher zufällig (wirklich!) ‚Hans im Glück‘ gefunden. Limetten-Basilikum-Brause ist wirklich lecker, und das Mittagsmenü ist ein nettes Angebot – im Prinzip sind die Pommes Frites und ein Heißgetränk dann gratis dabeigewesen…

Das eigentlich Tolle an dieser re:publica war aber: in keinem der bisherigen Jahre habe ich so viel nette Gespräche und so viele Menschen ‚aus der Twitter-Timeline‘ endlich auch mal persönlich kennengelernt habe, stellvetretend für alle Alex (@probefahrer), der mir beim Frühstück über’n Weg lief, beziehungsweise ich ihm!

Mehr zur #rp15 auch auf:
inforadio.de
Indiskretion Ehrensache (via rivva.de)
blog.comspace.de
– und vielen mehr.

Aktuell 127 Videos findet man auf Youtube. Noch viel mehr findet sich, wenn man Twitter und Google nach dem Hashtag #rp15 durchsucht. Dann findet man übrigens auch die Sache mit dem Light Painting Weltrekord. Auf 1000lights.de/rp15 beschreibt Ulrich Tausend, wie es dazu kam.

#ichmagsocialmedia ;-) Sehen wir uns in 2016?

Die @tagesschau twittert und lädt 0,0006% ihrer Follower ein…

Naja, die Rechnung stimmt nicht ganz – drei BloggerInnen haben Möglichkeit, die Redaktion und das SoMe-Team kennenzulernen. Grund für diese Einladung ist die Marke der 500000 Follower auf Twitter, die am Wochenende durchbrochen wurde.

Die ‚Einladung‘ steht seit heute im Tagesschau-Blog, Einsendeschluss ist der 19. Januar. Die Anfüs um ‚Einladung‘ sind absichtlich gesetzt, denn so eine richtige Einladung sei das nicht, regt man sich auf Twitter auf (Storify-link) – schließlich müsse man Fahrtkosten und Übernachtung selber tragen. @tagesschau selbst verweist auf die GEZ-Gebühren, die man dafür nicht nutzen wolle (u.a. via rivva).

Ich finde die Möglichkeit so interessant, dass ich mich ‚beworben‘ habe – selbst, wenn ich im Falle des Falles selbst zahlen muss.

Twitter: Sorry, ich hab‘ die Einhörner vergessen.

Als Nullenundeinsenschubser spiele ich ja gern mit Zahlen. Und auch wenn ich die Marke von 20K Tweets wohl nicht mehr in 2014 ‚knacken‘ werde, freue ich mich auch auf das neue (Twitter-)Jahr 2015.

Auch professionell gewinnt Twitter nicht nur in meinem eigenen beruflichen Kontext zunehmend an Bedeutung: immer mehr Agenturen entdecken Twitter für sich (via lead-digital.de), und ein ganz erfolgreiches Beispiel für eine Twitter-Kampagne zeigte Saturn mit Tech-Nick. Und Webpixelkonsum-ent Ralph Scholze erklärt anhand der 4-U-Regel, was genau Tweets erfolgreich macht.

Die Sache mit dem Nutella, dem Mett und den Einhörnern wird übrigens hier auf 140z.de erklärt…

Still ruhte das (oder der?) Blog – vorbei ist’s mit der Ruhe.

Während sich auch drüben Zweifel am Konzept des Ironbloggings regen, war auch hier ’nix los‘. Das wird sich vielleicht bald wieder ändern. Die letzten Wochen boten genug Interessantes, einiges auch sicher für dieses Blog geeignet. Allein die Zeit fehlte, oder sagen wir, ich habe sie mir nicht genommen. Aber unter anderem nutze ich ja gern Zugfahrten zum Bloggen, und da bot sich letztens ja Hannover-Berlin-Hamburg-Hannover an.

Die Sache mit dem verschwundenen Weihnachtsbaum erzähle ich aber lieber (noch) nicht.

An die viel mehr schreibenden Leser: nutzt ihr eigentlich die nativen Webobeflächen von z.B. WordPress, oder Apps? Björn hat ja letztens erzählt, er nutze nun Desk. Ich hatte schon vor längerer Zeit Posts auf dem iPad installiert, nutze es aber eher lesend.

Vorbei ist’s mit der Ruhe, ich freue mich auf’s kommende Jahr!

Warum man nicht nur als Behörde ein Barcamp besuchen und bloggen sollte

In ihrem Rückblick zum CommunityCamp Berlin (#ccb14) erklärt Christiane, die als Social-Media-Managerin u.a. für eine Bundesbehörde tätig, warum BarCamps auch für Behörden interessant sein müssten. Nicht ganz überraschend ist sie übrgens als @amtzweinull auf Twitter unterwegs…

Der Rückblick spiegelt aber nicht nur Christianes eigene Meinung wider, sondern erklärt auch allgemein den Begriff des Barcamps und die ‚dazugehörigen Regeln‘. Und was hat man nun von so einem Barcamp? Der Lerneffekt ist oft höher als auf (viel teuereren Schulungen) und man knüpft in kurzer Zeit viele Kontakte. Dieser eigentliche Gewinn lässt sich aber nicht nur auf Behörden abbilden, sondern gilt sicher auch für andere (öffentliche) Institutionen wie Hochschulen oder Bibliotheken. Das findet wohl auch Felicitas Noeske, auch wenn ihr Beitrag ‚Sieben veritable Gründe, warum Gymnasialbibliotheken und –archive nicht bloggen sollte‚ sich zunächst etwas anders liest.

Spätestens im kommenden Jahr  möchte ich auch ganz gern wieder etwas mehr ‚unterwegs‘ sein. Könnte gut klappen, ‚die Sache mit der Zeit und der Zeit und der Zeit‚.

Post von @Nico

Die Idee ‚Post von @Nico‘ hatte auch ‚rig2‚ – wer jetzt an die BILD-Zeitung denkt, liegt fast richtig. Es geht um die Online-Ausgabe Bild.de, für die Nico Lumma neuerdings eine Kolummne schreibt: ‚Die Sache mit dem Erreichen vieler Menschen‚. via rivva.

Ich schliesse mich Kai an: ‚…aber ein Schritt in die Mitte zwischen WIR und IHR kann nie schaden.‘

Einen weiteren Weg, um viele Menschen zu erreichen hat jemand namens V. gefunden: dazu muss man einfach mal in der Facebookgruppe meiner kleinen Heimatstadt im Münsterland, die sich selbst die ‚Stadt des $tier‘ nennt fragen, wo man denn $tier-Fleisch kaufen könne… Momentan sind es 167 Kommentare in etwa 16 Stunden. Geht auch… (Aus der Rubrik: Kann man machen, muss man aber nicht.)

O Captain! My Captain!

Heute ist Robin Williams gestorben. Eigentlich ein unmöglicher Satz, wie Sophie Albers Ben Chamo auf stern.de schreibt. Meine erste bewusste Erinnerung ist tatsächlich auch die Serie ‚Mork vom Ork’…

‚Sogar‘ Präsident Obama hat sich zum Tode von Robin Williams geäußert – warum auch nicht? ‚Robin Williams war Soldat, Arzt, Flaschengeist, Nanny, Präsident, Professor, ein lärmender Peter Pan und alles dazwischen. Aber er war einzigartig.‘ (spiegel.de).

Wenn Berühmtheiten sterben, ensteht sofort eine mehr oder weniger grosse Reaktion, man nennt dies wohl wohl einen RIPstorm. Kai Thrun hat das mal – meines Erachtens – sehr gut erklärt. Auch dieser Beitrag zeigt, dass ich heute anders reagiere. Früher hätte ich mir vielleicht ’nur‘ die Filme im TV angesehen, ausschließlich mit Freunden gesprochen. Heute blogge und twittere ich darüber, lese zig Tweets. Ist das das Social in Social Media? Vielleicht.

Robin Williams litt an einer Depression, die wohl zum Freitod führte. Viel zu selten wird dieses Thema den vermeintlich Gesunden bewusst.  Eigentlich könnte man doch jeden Tag Schreien vor Glück, denn jeder noch so scheinbar grosse Ärger oder Streß ist doch im Vergleich vollkommen unwichtig. Lest dazu mal bei Anke nach. (Nachtrag: gefunden habe ich den Artikel nach einem Hinweis von Su auf Facebook, rivva listet ihn aber auch schon längst).

Für mich ist der Club der toten Dichter einer der beeindruckendsten seiner Filme… Mit einem Zitat aus Good Will Hunting, für den er ebenfalls einen Oscar erhielt, verabschiedete sich die Academy, die ihm die Oscars verlieh. (focus.de)

Vielen Dank an Claus, einen meiner Tutoren aus Uni-Zeiten (fragt bitte nicht, wie lange das her ist), der auf Facebook an diese Szene aus ‚Dead Poets Society‘ (hier) erinnerte:

‚Gather ye rosebuds while ye may.‘ The Latin term for that sentiment is Carpe Diem. Now who knows what that means?…Seize the day. Gather ye rosebuds while ye may. Why does the writer use these lines?…Because we are food for worms, lads. Because, believe it or not, each and every one of us in this room is one day gonna stop breathing, turn cold, and die.

Man sollte es sich immer wieder bewusst machen. Danke für alles, Robin Williams.“

 

Die #wm2014 war auch ‚mathematisch‘ beeindruckend

Die WM hat zum nicht nur Kiki (‚Wir Weltmeister‚), Nico (‚Die Sache mit der Fußballweltmeiterschaft‚) und mir (‚Was für eine Nacht‚) Spaß gemacht, sondern war auch für Fans vieler Zahlen spannend. Und das trotz einer Gaucho-Affäre, die meines Erachtens keine war.

Die WM war das meistdiskutierte Sportevent aller Zeiten auf Facebook, sagt onlinemarketing.de, das Spiel gegen Brasilien war das meistgetwitterte Einzelevent (Twitter Data via horizont.net).

Bei Spiegel Online gibt’s eine umfangreiche Datenanalyse (auf einer schicken Website, finde ich) inkl. der Berechnung des idealen Spielers, und Lead Digital beschreibt, ‚wie Big Data das DFB-Team zum Weltmeister machte.

Ich freu mich auf die Europameisterschaft in 2 Jahren!