Still ruhte das (oder der?) Blog – vorbei ist’s mit der Ruhe.

Während sich auch drüben Zweifel am Konzept des Ironbloggings regen, war auch hier ’nix los‘. Das wird sich vielleicht bald wieder ändern. Die letzten Wochen boten genug Interessantes, einiges auch sicher für dieses Blog geeignet. Allein die Zeit fehlte, oder sagen wir, ich habe sie mir nicht genommen. Aber unter anderem nutze ich ja gern Zugfahrten zum Bloggen, und da bot sich letztens ja Hannover-Berlin-Hamburg-Hannover an.

Die Sache mit dem verschwundenen Weihnachtsbaum erzähle ich aber lieber (noch) nicht.

An die viel mehr schreibenden Leser: nutzt ihr eigentlich die nativen Webobeflächen von z.B. WordPress, oder Apps? Björn hat ja letztens erzählt, er nutze nun Desk. Ich hatte schon vor längerer Zeit Posts auf dem iPad installiert, nutze es aber eher lesend.

Vorbei ist’s mit der Ruhe, ich freue mich auf’s kommende Jahr!

Warum man nicht nur als Behörde ein Barcamp besuchen und bloggen sollte

In ihrem Rückblick zum CommunityCamp Berlin (#ccb14) erklärt Christiane, die als Social-Media-Managerin u.a. für eine Bundesbehörde tätig, warum BarCamps auch für Behörden interessant sein müssten. Nicht ganz überraschend ist sie übrgens als @amtzweinull auf Twitter unterwegs…

Der Rückblick spiegelt aber nicht nur Christianes eigene Meinung wider, sondern erklärt auch allgemein den Begriff des Barcamps und die ‚dazugehörigen Regeln‘. Und was hat man nun von so einem Barcamp? Der Lerneffekt ist oft höher als auf (viel teuereren Schulungen) und man knüpft in kurzer Zeit viele Kontakte. Dieser eigentliche Gewinn lässt sich aber nicht nur auf Behörden abbilden, sondern gilt sicher auch für andere (öffentliche) Institutionen wie Hochschulen oder Bibliotheken. Das findet wohl auch Felicitas Noeske, auch wenn ihr Beitrag ‚Sieben veritable Gründe, warum Gymnasialbibliotheken und –archive nicht bloggen sollte‚ sich zunächst etwas anders liest.

Spätestens im kommenden Jahr  möchte ich auch ganz gern wieder etwas mehr ‚unterwegs‘ sein. Könnte gut klappen, ‚die Sache mit der Zeit und der Zeit und der Zeit‚.

Post von @Nico

Die Idee ‚Post von @Nico‘ hatte auch ‚rig2‚ – wer jetzt an die BILD-Zeitung denkt, liegt fast richtig. Es geht um die Online-Ausgabe Bild.de, für die Nico Lumma neuerdings eine Kolummne schreibt: ‚Die Sache mit dem Erreichen vieler Menschen‚. via rivva.

Ich schliesse mich Kai an: ‚…aber ein Schritt in die Mitte zwischen WIR und IHR kann nie schaden.‘

Einen weiteren Weg, um viele Menschen zu erreichen hat jemand namens V. gefunden: dazu muss man einfach mal in der Facebookgruppe meiner kleinen Heimatstadt im Münsterland, die sich selbst die ‚Stadt des $tier‘ nennt fragen, wo man denn $tier-Fleisch kaufen könne… Momentan sind es 167 Kommentare in etwa 16 Stunden. Geht auch… (Aus der Rubrik: Kann man machen, muss man aber nicht.)

O Captain! My Captain!

Heute ist Robin Williams gestorben. Eigentlich ein unmöglicher Satz, wie Sophie Albers Ben Chamo auf stern.de schreibt. Meine erste bewusste Erinnerung ist tatsächlich auch die Serie ‚Mork vom Ork’…

‚Sogar‘ Präsident Obama hat sich zum Tode von Robin Williams geäußert – warum auch nicht? ‚Robin Williams war Soldat, Arzt, Flaschengeist, Nanny, Präsident, Professor, ein lärmender Peter Pan und alles dazwischen. Aber er war einzigartig.‘ (spiegel.de).

Wenn Berühmtheiten sterben, ensteht sofort eine mehr oder weniger grosse Reaktion, man nennt dies wohl wohl einen RIPstorm. Kai Thrun hat das mal – meines Erachtens – sehr gut erklärt. Auch dieser Beitrag zeigt, dass ich heute anders reagiere. Früher hätte ich mir vielleicht ’nur‘ die Filme im TV angesehen, ausschließlich mit Freunden gesprochen. Heute blogge und twittere ich darüber, lese zig Tweets. Ist das das Social in Social Media? Vielleicht.

Robin Williams litt an einer Depression, die wohl zum Freitod führte. Viel zu selten wird dieses Thema den vermeintlich Gesunden bewusst.  Eigentlich könnte man doch jeden Tag Schreien vor Glück, denn jeder noch so scheinbar grosse Ärger oder Streß ist doch im Vergleich vollkommen unwichtig. Lest dazu mal bei Anke nach. (Nachtrag: gefunden habe ich den Artikel nach einem Hinweis von Su auf Facebook, rivva listet ihn aber auch schon längst).

Für mich ist der Club der toten Dichter einer der beeindruckendsten seiner Filme… Mit einem Zitat aus Good Will Hunting, für den er ebenfalls einen Oscar erhielt, verabschiedete sich die Academy, die ihm die Oscars verlieh. (focus.de)

Vielen Dank an Claus, einen meiner Tutoren aus Uni-Zeiten (fragt bitte nicht, wie lange das her ist), der auf Facebook an diese Szene aus ‚Dead Poets Society‘ (hier) erinnerte:

‚Gather ye rosebuds while ye may.‘ The Latin term for that sentiment is Carpe Diem. Now who knows what that means?…Seize the day. Gather ye rosebuds while ye may. Why does the writer use these lines?…Because we are food for worms, lads. Because, believe it or not, each and every one of us in this room is one day gonna stop breathing, turn cold, and die.

Man sollte es sich immer wieder bewusst machen. Danke für alles, Robin Williams.“

 

Die #wm2014 war auch ‚mathematisch‘ beeindruckend

Die WM hat zum nicht nur Kiki (‚Wir Weltmeister‚), Nico (‚Die Sache mit der Fußballweltmeiterschaft‚) und mir (‚Was für eine Nacht‚) Spaß gemacht, sondern war auch für Fans vieler Zahlen spannend. Und das trotz einer Gaucho-Affäre, die meines Erachtens keine war.

Die WM war das meistdiskutierte Sportevent aller Zeiten auf Facebook, sagt onlinemarketing.de, das Spiel gegen Brasilien war das meistgetwitterte Einzelevent (Twitter Data via horizont.net).

Bei Spiegel Online gibt’s eine umfangreiche Datenanalyse (auf einer schicken Website, finde ich) inkl. der Berechnung des idealen Spielers, und Lead Digital beschreibt, ‚wie Big Data das DFB-Team zum Weltmeister machte.

Ich freu mich auf die Europameisterschaft in 2 Jahren!

Ob Kuscheln hilft?

Oh, ein seltenes Thema auf nullenundeinsenschubser.de: Kuscheln!

Mit dem Happiness Blanket zeigt die Fluggesellschaft British Airways, wie man mit gutem Content Marketing macht. Hier gibt’s das Video zur Kuscheldecke, mit der man auch die Zufriedenheit der Passagiere prüfen wollte. Via lead-digital.de

Und siehe da: Kuscheln hilft. Rein beruflich betrachtet auch der Reichweite der eigenen Marke.

Nach dem Barcamp #bch14 ist vor dem Bloggertreffen #BloggerH

Drei Jahre nach meinem ersten Barcamp Hannover 2011 hätte ich fast die Gelegenheit gehabt, wieder daran teilzunehmen – aber eben nur fast. Ich habe mich schon ein wenig ob der tollen Sessions und Fotos (hier die von Tobias Glawe auf flickr.de) geärgert, aber man kann sich ja leider nicht zerteilen.

Glücklicherweise (denn das Losverfahren hat es ermöglicht) habe ich eine Einladung zu einem Bloggertreffen morgen – mehr dazu hier, hier und hier.

Die Sache mit der #wm2014

Keine Sorge, es geht nur am Rande um Fussball (dafür gibt es ja kreimer.de), viel eher geht’s um Facebook und Co. Während ich die WM schaue und ‚meine‘ Tippspiel-Ergebnisse im Auge behalte, schaue ich auf auf dem Mini auf einem Display die (meisten) Spiele, daneben ist Tweetdeck geöffnet – und auf dem Notebook sind Facebook und WordPress offen. WM 2.0, wenn man so möchte. ‚Nur fernsehen‘ ist mir, zumindest allein, zu langweilig.

Es ist schon interessant wie man ‚zusammen‘ Fussball schauen kann, obwohl man allein zuhause ist. (Das mit dem Public Viewing hole ich nächste Woche nach…) Während der ersten beiden Spiele des heutigen Tages habe ich offenbar mehr oder weinger fussball-lastige 23 Tweets und 15 FB-Posts in’s Internet geworfen – die immerhin zu 18 Reaktionen führten… Gerade so spannende Spiele wie die Vorrunden-Begegnung zwischen den Niederlanden und Spanien führen zu mehr Traffic, das gilt natürlich nicht für mich allein.

Ich freue mich auf die nächsten Spiele – mal sehen, wie lange ich die nächtlichen Spiele und die Reihe ‚Olli K. kommentiert die WM‚ durchhalte…

Nachtrag: lt. horizont.net wurde allein das Eröffnungsspiel von 12 Millionen Tweets ‚begleitet’…

Stabsstelle Social Media: Was macht man da?

Während es gerade vorgestern auf kreimer.de um ein paar persönliche Aspekte zum Thema Arbeit ging, geht’s jetzt mal wieder ordentlich im Sinne von ‚Social Media Themen gehören ins Nullenundeinsenschubser-Blog‘ weiter, inhaltlich passt es aber sehr gut zum Artikel von vorgestern.

Denn einer meiner Lieblingsblogger kombiniert zwei für mich wichtige Themen: Markus Trapp betreut für die Hamburger Staatsbibliothek fünf Blogs und die Social-Media-Kanäle. Privat ist er unter anderem auf textundblog.de,  und natürlich lässt ihn seine Passion (kann man so sagen, oder?) auch nicht los, wenn er die Stabi Berlin besucht.

Ich stelle mir die Arbeit in einer Bibliothek dieser Größe und vor dem Hintergrund der Kombination aus alten und neuen Medien sehr spannend vor. Markus hat für Isabel Bogdans und Maximilian Buddenbohms ‚Was machen die da?‘ einmal beschrieben, was er da macht.

Update: inzwischen verweisen Isa, Maximilian und ‚Rampensau‘ Markus auf ihren eigenen Blogs auf den Artikel.

Social Media funktioniert, ich konnte es kaum glauben. #rp14

Natürlich glaube ich, dass SoMe funktioniert, aber es freut mich dennoch jedesmal, wenn sich das in der Praxis zeigt. In diesem Fall war es ein Foursquare-Checkin in einem Standort der privaten Fachhochschule, für die ich die SoMe-Kanäle betreue. Denn daraus ergab sich ein nettes Gespräch mit Johannes ‚@johannes‘ Mirus (jmirus.de) am dritten Tag der re:publica #rp14, aus dem ich einge wertvolle Tipps mitnehme. Danke dafür!

Sorry für die Überschrift. Aber die Gelegenheit war günstig, diese Tipps (via onlinemarketing.de) für eine erfolgreiche Überschrift mal anzuwenden (Marc hat das letztens auch mit seinem Beitrag zum Eurovison Song Contest #esc ausprobiert)….

 

 

Alles Gold, was glänzt? Social Support in Unternehmen.

Doch, auch ich denke, dass immer mehr Unternehmen sich mehr auf den Support in Netzwerken wie Twitter und Facebook konzentrieren sollten.

Zum Teil mache ich diese Erfahrungen bereits selbst. Einmal als Kunde, und auch beruflich ist es oft eine Twitter-DM oder eine Facebook-Nachricht, mit denen man mich ganz gut erreichen kann, wenn ich mal außer Haus unterwegs bin.

Interessante Gedanken dazu – inklusive einiger Zahlen – hat sich Marc Thomalla gemacht. via lead-digital via rivva.

Gar nicht so einfach, dieses Social Media.

Es ist schon angenehm, wenn die Unternehmensführung das Thema Social Media nicht als eine Kopie der Pressemitteilungen für Facebook abtut, aber gleichzeitig steigt damit die Verantwortung desjenigen, der diese Freiheit hat.

Jens Issel äußert sich auf PR-Blogger selbstkritisch dazu – ausführlich, verständlich formuliert und vor allem berechtigt, wie ich finde. (via rivva).

Hochgucken hilft gegen zuviel Social Media in diesem ‚wahren Leben‘.

Ein angeblich von [sehr dunkle Limonade, die ziemlich süß ist] produziertes Video dreht seit ein paar Tagen seine Runden. Der Social Media Guard verhindert wirksam das allzu häufigen Blick auf’s Handy und lenkt die Aufmerksamkeit auf die reale Umwelt. Das Video ist wirklich witzig gemacht, finde ich. Ob wirklich die Limo-Firma dahinter steckt?

Das Internet ist sich nicht wirklich einig, wie man hier nachlesen kann: webmagazin, wuv, lead digital, das internetmagazin, meediamashable.com und designtaxi.com.

Aber es braucht weder einen Konzern noch ein Video mit mehr als einer Millionen Aufrufen – schon lange vor dem Video (in Internetzeit, also 9 Tage) begann Maximiian Buddenbohm seine bislang dreiteilige Reihe ‚Hochgucken‘ (1, 2 und 3) – mit einigen, wenigen Handyfotos. Lesenswert.

Weihnachten ohne Tee und ohne Zimtchips.

Zufälle gibt’s. Gerade habe ich eine Packung Zimtchips gefunden und – schnell wieder weggelegt. Die habe ich echt gekauft und sogar gegessen? Nun ja…

Und während das Wetter fast wieder frühlingshaft ist, weht gerade (am 17. Januar ;-)) der Beitrag ‚Weihnachten ohne Tee – Social Media geht anders‚ von Felix Beilharz in meiner Facebook-Timeline vorbei. Er beschreibt eindrücklich, wie Social Media nicht ganz so gut klappt.

Wer weiss, vielleicht wäre ihm das mit Kaffee (zumindest dem einer bestimmten Rösterei) ja nicht passiert. Denn die machen scheinbar ein wenig mehr richtig, findet (nicht nur) Twitter-User @ravenonline.

 

Wenn Social Media funktioniert.

Drüben auf kreimer.de schrieb ich gerade einen Beitrag über den dreiteiligen fotografischen Jahresrückblick des Boston Globe-Ablegers ‚The Big Picture‘, ohne diesen allerdings im Titel zu erwähnen. Dort stand nur „2013 – Ein Jahresrückblick in Bildern.“.

Die Beiträge teile ich auf Twitter und Facebook – und Kiki (@e13kiki) erwartet nun meine schönsten #kaffee1.0-Bilder (der Link ist eine Spielerei und zeigt die jeweils letzten, entsprechend getaggten Bilder aus meinem Instagram-Feed).. Hier die Konversation auf storify.com. Mal sehen, ob ich das mit der Auswahl zum Jahreswechsel noch hinbekomme…