Also, wenn das dann das. Oder eben IFTTT. Und Kaffee1.0

Irgendwann im Sommer fand es @aindscha bemerkenswert, daß ich sogar in Urlaub jeden Morgen meinen ersten Kaffee („Kaffee1.0“) auf Instagram, Facebook und Twitter teile.

Zwar ist jetzt ganz knapp nicht mehr Anfang Juli, sondern fast ein Vierteljahr vergangen – aber besser spät als nie nun der Blogbeitrag zum Kaffee1.0.

Das ganze ist nämlich gar nicht so aufwändig wie es vielleicht scheint.

  • Die Bildzeile unter dem Kaffeebild ist immer gleich – und liegt abgespeichert in der App ‚Clipboard‘ auf dem Handy.
  • Das Foto mache ich direkt in Instagram und die Bildzeile aller Hashtags ist nach dem ‚Einsetzen‘ auch gleich fertig.
  • Auf Facebook wird das Bild nativ geteilt, also durch Wahl der entsprechenden Funktion in der Instagram-App.
  • Normalerweise würde Instagram nur einen Link des Bildes in meinen Twitterfeed posten – daher nutze ich die Funktion garnicht. Stattdessen bewirkt der Hashtag #t, daß ein IFTTT-Applet das Bild als Tweet inklusive Bild und der Beschreibung wirklich twittert. Das Applet schaut sich regelmäßig meinen Instagramfeed an und reagiert eben auf den Hashtag.

So wild ist das also gar nicht. Wäre es aufwändiger, hätte ich kaum seit mehr als 7 Jahren… Oh. Lassen wir das besser… Wobei ich mal wirklich versuche, das erste Bild auf Instagram zu datieren. Vorher war’s Posterous, aber das ist Internetgeschichte. Eventuell finde ich auf flickr noch etwas…

Übrigens findet man auf ifttt.com laufend neue Applets, die man zum Beispiel nach Twitter und Instagram durchsuchen kann. Richtig spannend wir das Ganze, wenn man noch Sprachdienste wie Alexa hinzuzieht – Caschy berichtete schon im Frühjahr über die Integration von Alexa und IFTTT.

Immer online? Auch an Silvester? Nein, aber…

Nein, ich werde wohl nicht ‚online‘ sein. Denn um Mitternacht gibt es Wichtigers als Facebook und Twitter. Wer aber dennoch ‚pünktlich‘ auch online das neue Jahr begrüßen möchte, könnte ja zumindest die FB-Beiträge schon jetzt vorplanen. Mit Twitter geht das glaube ich nicht mit Bordmitteln.

Ein wenig witziger finde ich es aber, beide Kanäle per IFTTT zu steuern. Ich habe da mal was vorbereitet, für Facebook und Twitter. Mehr zu IFTTT gibt’s hier. Damit lasse ich zum Beispiel allmorgendlich #kaffee1.0, den ich mit Instagram fotografiere, in ein bestimmtes Facebook-Album ’schieben‘.

#ifttt – Klingt erkältet, ist aber praktisch!

Was wie ein unterdrücktes Niesen klingt, steht für ‚if this, than that‚ und ist ein neuer Dienst, der vielleicht ein paar Probleme meiner digitalen Unordnung lösen könnte.

Dank einer Einladung von HappyBuddha1975 kann ich den Dienst, der noch beta ist, schon ausprobieren – und habe nun selbst zwei Einladungen übrig. Die ersten beiden Kommentatoren dieses Beitrages erhalten sie.