Nie wieder Bahnfahren. Zumindest nicht ohne iPad…

In der vergangenen Woche durfte ich in drei Tagen etwas weniger als 1000km mit der Bahn zurücklegen. Statt wie bisher auf solchen Dienstreisen das Macbook aufzuklappen, habe ich diesmal nur das iPad genutzt. Auch eine fast durchgehende Nutzung hat den Akku nicht nennenswert entleert – das war beim iPhone 3G noch anders…

Zwar hatte mein ICE keinen WLAN-Hotspot (schade, daß man das bei der Buchung nicht mit angeben kann), aber eine UMTS-Tagesflatrate lieferte eine erstaunlich stabile Verbindung, von Tunneln mal abgesehen. Vermutlich ist die größere Antenne [via fscklog.de] im iPad auch einer der Vorteile gegenüber einem Mabook mit UMTS-Stick.

Natürlich eignet sich das iPad nicht für wirklich lange Texte, auch Programmieren etc. fällt logischerweise flach. Aber alle anderen Aspekte meiner Arbeit – unter anderem eMail, Kalender, Protokolle lesen, Funktionen in Websites testen, bildet es hervorragend ab. Ich habe während der fast 6stündigen nicht einmal das Notebook vermisst.

Fast schon komisch ist es, damit Musik zu hören, denn es ist ja größer als iPod bzw. iPhone – ich hab’s dann einfach auf den zum Glück freien Sitz neben mich gelegt… Viel besser als auf dem iPhone funktioniert das Anschauen von Videos und Filmen, schon allein dank des größeren Displays.

Auch Gewicht und Größe des iPads sind viel angenehmer als bei einem richtigen Notebook auf den Knien bzw. auf dem Tisch, selbst mein MBP 13″ ist im direkten Vergleich „zu groß“.

Nur zum Thema Spielen kann ich nichts sagen, denn auch die 3-4 Spiele-Apps, die ich habe, habe ich nie wirklich gestartet. Frank Helmschrott allerdings hat gerade gestern dazu etwas auf helmschrott.de geschrieben, er spielt immerhin manchmal und beschreibt, wie er das iPad nutzt.

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