Was ist denn nun mit Twitter?

Das gibt’s also immernoch, dieses Twitter. Schon seit längerem schlummern in meiner Leseliste ältere Artikel: ‚Brauchen wir Twitter noch?‘, in dem Bob Blume auf einen Tweet von Felix Schaumburg antwortet. Besagter Tweet ist aus dem Januar, und dennoch aktuell.

Felix selbst beantwortet die Frage für sich auch selbst wiederum in einem Blogbeitrag ‚Twitter – was solls‚. Er ist weniger zufrieden mit seiner Nutzung, würde die Zeit vielleicht gern anders nutzen…

Mir geht es ziemlich genau wie Bob, hier ein Zitat aus seinem Beitrag (Link s.o.): „Also: Brauchen „wir“ Twitter? Ich kann für mich sagen: Ja. Für die vielen kleinen sprachlichen Besonderheiten, die ich gerne lese. Dafür, dass ich Schülerinnen und Schülern sagen kann, dass ich jemanden kenne, der ihnen vielleicht weiterhelfen kann. Dafür, dass ich Leute kennenlernte, die ich mag. Und dafür, mich wie so ein kleines Kind zu freuen, ein paar Herzchen zu bekommen.

Für Diskussion, richtigen, offenen Austausch? Nein. Dafür nicht. Dafür sind Konferenzen etc. wirklich besser. Ich hätte mal wieder Lust, auf eine zu gehen. Aber dafür fehlt mir die Zeit.“

Dazu doch zwei Anmerkungen: leider kenne ich kaum SchülerInnen, die Twitter nutzen – einige wenige, nachdem ich es ihnen vorgestellt habe.

Außerdem fehlt noch ein weiterer großer Aspekt: Twitter als schnelles Nachrichtenmedium – seien es bei den Unwettern gerade Tweets der örtlichen Feuerwehren, Verkehrsmeldungen und so weiter… Auch mir ist klar, daß es sich immer um einen Filter handelt. Aber den kann ich ja einigermassen kontrollieren. Also, ich finde Twitter nützlich. Und ich mag Twitter.

Auch, wenn ich immernoch lieber Sternchen zurück hätte, statt Herzchen zu verteilen.

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