Sie erreichen mich am besten via E-Mail oder auf dem Handy […]

Das steht sowohl in meiner privaten als auch in der dienstlichen Mailsignatur – ganz einfach, weil es so ist. Dabei ist es unerheblich, daß ich Mails und Anrufe auf das Handy „kriege“, oder noch ein wenig direkter ‚auf die Uhr‘, nämlich eine Pebble Time.

Meine Arbeitsweise und zum Teil auch die Situationen, wie z.B. Unterricht, machen Anrufe manchmal unmöglich, während Mails gar kein Problem sind. Und trotzdem käme ich nie auf Idee, dem Gegenüber zu erklären, daß ich nicht angerufen werden will. Ich verstehe jedes einzelne Argument des Beitrags ‚Warum ich keine Anrufe mag‚ für sich gut, und in Summe ohnehin. Meines Erachtens fehlt aber eine Reihe von Aspekten, den Kiki bei der Unterscheidung ‚Telefonmenschen vs. Mailmenschen‚ nennt:  ich entscheide doch selbst, ob und wann ich an’s Telefon gehe, und nutze Headsets etc, nach meinem eigenen Bedarf, wenn ich während eines Telefonats weitertippen will oder sogar muß – meine eigenen handschriftlichen Notizen könnte ich ohnehin nach einen Gespräch nicht mehr entziffern…

Ich entscheide über die Wichtigkeit eines Anrufs, wenn ich ihn auf dem Display nur sehe – denn vielleicht habe ich jegliches Klingeln und Brummen ja ohnehin gerade abgestellt. Der Hinweis auf mein Handy statt auf irgendwelche Festnetznummern ist – für mich – ebenfalls prakisch: auch im Laufe eines Tages bin ich an mehreren Arbeitsplätzen unterwegs, zudem habe ich so alle Kommunikation „an einem Ort“, also im Handy.

Klar kann man mich anrufen, wann man will – auf der Mailboxansage ist ein Hinweis auf die zweite Möglichkeit, E-Mail.

 

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