PókemonWas? Pókemon Go

Gestern Abend fiel mir zum ersten Mal der Hashtag #PokemonGo in der Twittertimeline auf. Alles, was ich bis dato mit Pokemons verband, waren ein blöder Witz über ein fliegendes etwas namens Pikachu (richtig geschrieben?) und so’ne Kinderzeichentrickserie (die unsere Kinder aber nicht kennen).

Freundlicherweise beschreibt Kai hier, was ‚Pókemon Go‚ ist – und seit heute früh ist das Ganze auch in Deutschland verfügbar. Vorher gab’s auf Umwegen über z.B. amerikanische Accounts die Möglichkeit, es schon früher zu nutzen. Dabei sollte man beachten, daß es auch virenbehaftete Downloads gibt… Ein weiteres Problem waren zumindest bis gestern die nahezu grenzenlosen Freigaben auf den Google-Account, die die App einforderte. Allerdings hat der Hersteller schon verlauten lassen, es sei ein Fehler, der korrigiert würde [via ifrick.ch].

Immerhin scheint das Spielprinzip einfacher als Ingress, an dem ich mich im Frühjahr 2015 versucht habe – und gescheitert bin (sorry, Kathie ;)). Welche Kreise die App wirklich sieht, zeigen zwei bemerkenswerte Daten: zum einen gibt’s bereits einen Postillon-Artikel (via rivva.de), und die App hat schon jetzt mehr Nutzer als Tinder… Patricia (aka Dasnuf) spielt das Spiel schon seit dem Wochenende (via rivva.de), und auch die Mobilegeeks haben sich schon damit beschäftigt. Eine vielleicht zum Teil fiktionale Zusammenfassung hat Markus Sekulla mal für W&V geschrieben…

Es scheint, als sei dies die erste massentaugliche AR-App… Dafür spricht, daß es tatsächlich schon ernsthafte Anwendungen gibt und unter anderem das Getty MuMuseum seine Besucher Pokemons jagen lässt – und so nebenbei die Besucherzahlen steigen könnten. Auch in einer Bäckerei in Berlin-Kreuzberg scheint das zu klappen… Weitere Reaktionen zur App gibt’s auf der Website dasbesteaussocialmedia.de.

Es könnte durchaus sein, daß es morgen einen weiteren Artikel zum Thema gibt….

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