Das Barcamp(le) Stuttgart 2016 #bcs9

Es ist Samstagabend, und 70% des Barcamps Stuttgart sind rum  – morgen muss ich mich gegen 1400 Uhr auf den Weg zurück machen. Bevor das wieder so ewig dauert, fange ich lieber schon mal mit dem Artikel an. (Die Überschrift erinnert an Jan (@join13luck), der sagte, er kannte von Stuttgart nur Spätzle und das ‚le‘, bevor er dorthin zog…)

Schon der erste Tag reicht eigentlich für zwei – eine Menge Leute, ein toller Veranstaltungsort und eine Vielzahl von Themen in so vielen Sessions, daß man pro gehörter Session zwei weitere verpasst. Und das bis kurz vor 21:30 Uhr… Aber fange ich lieber vorn an: das Frühstücksbuffet war nett, allerdings hatte ich schon im Hotel gefrühstückt. Denn so ganz ohne Kaffee durch Stuttgarts City, das wollte ich der Landeshauptstadt nicht antun – auch wenn wegen der TTIPP-Demo genug Polizei vor Ort war. Von der Demo habe ich allerdings sonst nix weiter mitbekommen.

„Mein Stundenplan“ enthielt am Samstag Sessions zu Themen wie „Souverän vor der Kamera“, wie man an die Daten der von Youtube automatisch erstellten Transskripte kommt (the ‚hacked‘ way), aber auch Diskussionen rund um Bildungsthemen. Der Veranstaltungsort Hospitalhof und insbesondere die Hospitalkirche, die gerade restauriert wird, sind beide jeweils beeindruckend. Und in die Kirche konnten wir sogar einen Blick werfen – interessante Einblicke, nicht zuletzt auch in die Ideen der Architekten und Denkmalschützer.

Ein Barcamp ist auch immer Treffpunkt mit den Leuten, die man sonst selten trifft und eher online kennt – das macht’s umso toller, sie mal wieder ‚in echt‘ zu sehen: Uwe (@bicyclist), Matthias (@zellmi) und viele, viele andere. Und es muss auch nicht immer nur um IT, Technik oder ‚irgendwas mit Internet‘ gehen: @Fripi erzählt – sehr unterhaltsam und mit einem sehr soeziellen Humor – aus seinem beruflichen Alltag im Krankenhaus, nicht ohne seine Session ‚5 ways to leave your life‘ mit einem wiederum sehr tiefgründigen, authentischen und wichtigen Statement zu beenden. Das war für mich nicht nur die lustigste, sondern auch  beeindruckendste Session.

Den zweiten Teil dieses Beitrags über den Sonntag schreibe ich auf der Rückfahrt im Zug. Wenn ihr das nun zeitnah lest, war das WLAN stabil. habe ich nicht im Zug geschrieben, sondern zuhause auf’m Sofa. 

Der zweite Tag war sehr viel kürzer als der erste, da ich mich schon kurz vor 14 Uhr auf den Weg Richtung Bahnhof gemacht habe. Aber vorher hatte ich noch Gelegenheit, mehrere Sessions „mitzunehmen“ – und um ja nix zu verpassen, habe ich in den beiden Slots um 11 Uhr und 12 Uhr jeweils 15 Minuten je eine Session besucht. So entstand ein Themenmix aus Vollmachten, Gesund- und Krankheit, Psychologie, China und mehr. So’n Barcamp ist schon ein prima Konzept!

Fazit: Das Jubiläumsbarcamp #bcs10 im nächsten Jahr ist so gut wie gebucht!

Für die Bilder des #bcs9 erstelle ich noch einen eigenen Blogbeitrag in den kommenden Tagen.

 

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