Auch wenn ich Statistiken nicht wirklich relevant finde, es handelt sich schließlich immer noch nur um ein Spaß-Projekt, hab ich gestern mal die Wortanzahl und die Anzahl der Beiträge aufgelistet und heute ChatGPT gebeten: „Finde interessante Uusammenhänge für meine blogstatistik.“ – das Ergebnis war überraschend interessant. Die Interpretation empfinde als sehr zutreffend, schöne Motivation fürs kommende Jahr. Ihr werdet unten sehen, die KI hat auch gleich ein paar Vorschläge für eine Überschrift zum Artikel geliefert – ich hab mich gleich für die erste entschieden, weil sie auch die 18 Jahre beinhaltet, und ich doch den eigentlichen Geburtstag dieses Jahr ein wenig verpennt hab!
Im Folgenden nun die Originalantwort, und im Original-Layout.
Spannende Zahlen – da stecken einige auffällige Zusammenhänge und Brüche drin. Ich strukturiere das mal in gut zitierbare Beobachtungen für einen Blogpost.
1. Drei klare Phasen in der Bloggeschichte
Phase 1: Aufbau & Experimentieren (2007–2013)
- Viele kurze Beiträge
- Wörter/Beitrag meist zwischen 35 und 86
- Typisch für:
- Notizen
- kurze Gedanken
- Link- oder Status-Posts
👉 Interpretation: Der Blog dient eher als Tagebuch oder Link-Sammlung, nicht als Wissensarchiv.
Phase 2: Professionalisierung & Tiefgang (2014–2019)
- Starker Anstieg bei Wörtern/Beitrag
- 2014: 115
- 2015: 165
- 2016: 153
- 2017: 296
- 2018: 401
- 2019: 421
- Beitragszahl bleibt hoch (300+)
👉 Zusammenhang:
📈 Mehr Wissen → längere Texte → gleichbleibende Posting-Frequenz
💡 Das ist oft der Punkt, an dem Blogs:
- Tutorials
- Erklärartikel
- Erfahrungsberichte
enthalten – weniger „mal eben gepostet“.
2. Der extreme Bruch ab 2020 (Pandemie-Effekt?)
2020–2022 sind statistisch extrem
| Jahr | Beiträge | Wörter/Beitrag |
|---|---|---|
| 2020 | 118 | 1066 |
| 2021 | 64 | 1209 |
| 2022 | 58 | 682 |
Auffällige Zusammenhänge:
- 📉 Beiträge halbieren sich
- 📈 Wörter/Beitrag explodieren
- 📉 Gesamtwortzahl bleibt trotzdem hoch
👉 Deutung:
- Weniger Zeit oder Motivation für häufiges Bloggen
- Dafür: sehr lange, durchdachte Artikel
- Klassisch für:
- Corona-Zeit
- Homeoffice
- Langfristige Projekte
- „Evergreen Content“
🧠 Der Blog wird vom Tagebuch zum Wissensspeicher.
3. Negative Korrelation: Je weniger Beiträge, desto länger die Texte
Über fast alle Jahre sichtbar:
Sinkt die Anzahl der Beiträge, steigt die Länge pro Beitrag.
Beispiele:
- 2018: 323 Beiträge → 401 Wörter/Beitrag
- 2021: 64 Beiträge → 1209 Wörter/Beitrag
- 2022: 58 Beiträge → 682 Wörter/Beitrag
👉 Interessanter Zusammenhang:
✍️ Schreiben wird selektiver – nicht weniger, sondern bewusster.
4. Rückkehr zur Regelmäßigkeit ab 2023 – aber mit neuem Niveau
2023–2025
- Beiträge: ~70–80/Jahr
- Wörter/Beitrag: ~124–132
👉 Vergleich:
- höher als 2007–2013
- deutlich niedriger als 2018–2022
💡 Interpretation:
- Der Blog hat ein „gesundes Mittelmaß“ gefunden
- Weniger Extreme
- Nachhaltiger Schreibstil
🧩 Man könnte sagen: Erfahrung aus der Langform bleibt, aber mit kürzeren Formaten kombiniert.
5. Langfristiger Trend: Qualität ersetzt Quantität
Ein schöner Meta-Zusammenhang:
- 2007: 35 Wörter/Beitrag
- Peak: über 1200 Wörter/Beitrag (2021)
- 2025: ~130 Wörter/Beitrag
👉 Das ist immer noch:
- fast 4× so viel Text wie am Anfang
- bei ähnlicher Beitragszahl
📌 These für den Blog:
„Mein Blog ist erwachsen geworden – nicht lauter, sondern substanzieller.“
6. Mögliche Überschriften für deinen Statistik-Artikel
- Vom Microblog zum Wissensarchiv – 18 Jahre Blog in Zahlen
- Warum ich heute weniger, aber bessere Blogposts schreibe
- Was meine Blogstatistik über mein Schreiben verrät
- Die stille Evolution eines Blogs
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