Kommt Zeit, kommt Rat – zur Instagram API

Seit (genau) einem Jahr drücke ich mich um ein privates Mini-Projekt, welches mit Instagram und Kaffee zu tun hat. Ist ja nur ’ne Spielerei, und daher hat’s keinen wirklich hohen Stellenwert in meinem Kalender… Und wieder am 14.5. stolpere ich auf der Suche nach einem Plugin für WordPress bei www.jens-brauer.de vorbei – der eine ziemlich elegante JSON-Lösung für den Zugriff per Instagram-API mithilfe von curl zeigt. Zwar schon im August letzten Jahres, aber wie gesagt: ‚Man kommt ja zu nix‘.

Diese und auch die momentane JSON-Lösung auf okre.de haben das Problem, das ein einzelner Aufruf nur ca. 20 Bilder ‚zeigt‘. Zwar kann man in die aufrufende URL den Parameter count einfügen, das erhöht aber schnell die Länge des Rückgabestrings auf mehr als 64000 Zeichen, da auch alle Likes etc. zu den Bildern mit zurückgeliefert werden. Umgehen kann man diese Beschränkung durch den mehrfachen Aufruf in einer Schleife – und der Ablage der relevanten Daten in einem Array; so geschieht es auch schon jetzt auf okre.de.

Das alles könnte meine Idee erheblich beschleunigen, vielleicht muss die Welt also nicht bis zum 14. Mai 2014 warten… Und das Plugin für WordPress habe ich auch gefunden.

Bin ich ZEITlos? (Nein.)

So häufig kam bisher ‚Oliver‚ von 1973 bis 2012 in der ZEIT vor…

Die App des Webevangelisten Thomas Pfeiffer ist so wie’s aussieht eine der ersten Anwendungen, die die API der ZEIT nutzt – man kann sich damit die Häufigkeit des Vorkommens eines Begriffs in der ZEIT in einem bestimmten Zeitraum anzeigen lassen. Die API wurde gestern im Rahmen des Hackday vorgestellt und hat natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, direkt auf die Inhalte der ZEIT zuzugreifen.

Übrigens: ich bin nicht zeitlos, sondern seit über einem Jahr zufriedener Abonnent des digitalen Abos.

Nachtrag: auch netzpolitik.org und netzwertig.com haben darüber berichtet, stelle ich gerade fest…