Ein Linux auf vier Beinen und Burger am Bodensee

Anlass für meine Bahnfahrt war das Barcamp Bodensee, das abwechselnd in Friedrichshafen und in Konstanz, das am letzten Wochenende ‚Austragungsort‘ war,  stattfindet.

Ich bin am Freitag mit dem Zug angereist. Richtig gute und vor allem ähnlich günstige Flugverbindungen gab’s nicht, und Hamburg-Zürich war wegen weiten Entfernungen der Flughäfen nicht wirklich eine Option. Nach dem Einchecken in’s Hotel habe ich mir auf dem Weg zum Essen Konstanz angesehen, und dann einen leckeren Burger im ‚Dom‚ gegessen (einer Google-Empfehlung, die gute Bewertung ist dort meines Erachtens zu recht zu finden). Auf die Pizza, die’s beim Barcamp-Warmup gab, konnte ich nach 7 Stunden Bahnfahrt und einer halben Tüte Kekse nicht warten.

Das Barcamp ist ein eher kleines, aber man lernt vielleicht auch gerade deswegen viel schneller Leute kennen – und Hunde namens Linux. Insgesamt eine fast familiäre, sehr angenehme Atmosphäre. Die HTWG Konstanz als Veranstaltungsort ist recht geeignet, auch wenn bei WLAN eher re:publica-2010-Feeling aufkam. Zur Ehrenrettung schien das Problem aber nur iPhones zu betreffen, mit Android-Handys, Tablets oder auch meinem Macbook war das Ganze schon deutlich stabiler.

Am zweiten Tag habe ich mich nach einem samstagabendlichen Gespräch mit Silka dazu breitschlagen lassen, am Sonntag eine Session über #Kaffee anzubieten, Subtitle ‚Wie der Sonntagmorgen-Kaffee zu mir kam – nicht umgekehrt‘. Übrigens war Sonntagmorgen Mitsponsor.

Insgesamt überwogen in Konstanz die Sidetracks abseits der Session – das ist aber wohl immer so, oder?  Dennoch habe ich viele interessante Themen gehört und mich über das Interesse an meiner eigenen Session gefreut – übrigens der ersten überhaupt. Ein Highlight war sicher die Zeppelin-Session mit Andrea und Pilot Fritz von ‚Zeppelin NT‘.

Ein weiteres Highlight war das Catering, insbesondere das Mittagessen am Sonntag. Neben Panini gab’s vegetarische Burger von Eat different zum Probieren, in lustige Viertel geschnitten – mehr hätte ich auch nicht mehr geschafft.

Wie schon im März auf dem fbcamp war’s eine Dienstreise, mein Arbeitgeber war Sponsor des Barcamps. Eigentlich kein großer Unterschied zu einem ‚privaten‘ Barcamp-Besuch. Nur sieht man auf allen Namensschildern ’sein‘ Logo, und wird vom Veranstalter Oliver Gassner (@oliverg) am letzen Abend zusammen mit dem Helferteam zum Pizza-Essen eingeladen – danke dafür. Von der Pizzeria aus ging’s mit dem Taxi direkt zum Bahnhof. Eigentlich ist Konstanz so klein, daß sogar ich alles zu Fuß erreichen könnte, aber mit Koffer und bei strömendem Regen macht das nur bedingt Spaß. Die Rückreise selbst im CityNightLiner ist sicher einen eigenen Blogbeitrag wert…

Weitere Berichte über das Barcamp (und einen Zeppelinflug, den es am Vortag des Barcamps zu gewinnen gab) findet ihr bei Christian (@timbo_SF), Marianne (@majehle) auf Coworking Radolfzell und Michaela  (@michaela_w). Jay (@hoomygumb) hat noch ‚einige‘ Bilder des Zeppelin-Abenteuers auf Flickr eingestellt.

 

Noch am Dienstag und Mittwoch letzter Woche war ich in Bonn auf einem Seminar – mehr dazu (und einer ‚Frittebud‘) demnächst. Genau wie den Tag der Anreise, an dem ich zum 2. Mal an #12von12 teilgenommen habe.

Ich mag ja Cliffhanger.

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  1. Pingback: Mein Barcamp Bodensee 2015 in Konstanz #bcbs15

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