(Zeit)Umstellung #stayhome #flattenthecurve #corona #covid19

Vermutlich wird das künftig nicht mehr so oft vorkommen, aber dieser letzte Sonntag im März ist eine Stunde kürzer als noch der gestrige Samstag. Ab heute gilt wieder Sommerzeit.

Allerdings hat sich in den vergangenen zwei Wochen noch viel mehr umgestellt, nämlich eigentlich nicht weniger als die ganze Welt. Am 13. des Monats waren es ‘nur’ Schulschließungen… Und heute sbin ich, sind wir durchgehend 13 Tage zuhause, unterbrochen vom Einkauf alle paar Tage, und zwei Fahrten ins Büro – allerdings nur, um etwas abzuholen, Kollegen habe ich höchstens in (mindestens) 2 Meter Entfernung gesprochen.

Und das ist komisch, alles. Zunächst fühlte es sich insbesondere für die Kinder wie Osterferien an, aber eigentlich ist hier in Niedersachsen erst morgen der erste schulfreie Tag.

Wir haben uns freiwillig ins Homeoffice (aka #homofiss) begeben, das erschien uns das vernünftigste. Während man ja eigentlich schon immer so ein Stündchen oder zwei eh noch am Abend am Rechner sitzt, ist es nun eben den ganzen Tag. Und da ist das Problem: statt nun im Auto zu sitzen, ab und zu mal mit den Kollegen zu Mittag zu essen, sich in der Mensa treffen – arbeitet man durch. Und muss sich zu Pausen zwingen, das muss ich noch ein wenig üben. Frau N. schrub ähnliches vor ein paar Tagen.

Dank Videokonferenzen fällt der Kontakt zu KollegInnen und auch Schülern fast schon leicht, aber auch das ist neu im Homeoffice, wenn die Kinder ins Büro stürmen, sind sie dann eben gleich mit ‘auf Sendung’. Eigentlich wollten sie mir doch ein ‘Bitte-nicht-Stören’-Schild basteln, wie weit ist das eigentlich?

Zum Glück kommen auch die Kinder mit Aufgaben per E-Mail gut klar – die sollen sie bei Laune halten, ein Zwang zur Bearbeitung oder Abgabe gibt es hier in Niedersachsen ja nicht. Aber jetzt sind ja erstmal Ferien – die nächsten 2 Wochen werden sich aber erstmals wohl so ähnlich anfühlen wie die vergangenen 2 Wochen… Thomas ‘Dentaku’ fragte (via rivva) sich, wie lang das wohl noch so bleibt. Ich habe dazu keinerlei Ideen, aber die Maßnahmen sollten lieber nicht zu früh zurückgefahren werden, denke ich.

Ebenfalls vor zwei hat wohl auch unser Handyanbieter einen Notfall-Plan aktiviert (via rivva), und einer Kundengruppe, zu der wir zum Glück gehören, 10 GB Datenvolumen pro Monat kostenlos dazugegeben. Das ermöglicht uns Videoanrufe bei den Schwiegereltern, die anonsten ohne WLAN und mit nur 300 MB nicht sehr weit kämen…

Umgestellt, auf eine neue Zeit. Neben der Sommerzeit.

Oh, das wurde ja doch ein längerer Artikel… Nun, es ist ja auch viel passiert seit dem letzten Beitrag…

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