Unfreiwillige Nachtfahrt

Die Radtour vorgestern fiel spontan etwas kürzer aus – und wurde dank einer unfreiwilligen Pause auch zur Nachtfahrt.

Okay, ich bin relativ spät losgefahren, aber eigentlich hätte ich vor Einbruch völliger Dunkelheit zurück sein können – wenn ich nicht Zeuge eines Unfalls im Kreisel geworden wäre.

Da ist nämlich ein Auto liegengeblieben. Der Fahrer hat dann seine Frau angerufen – und dann war der Akku seines Handys leer. Mit meinem Handy habe ich dann die Polizei angerufen. Wir haben nur etwa 10 Minuten gewartet – als die Polize dann da war, war es dann wirklich dunkel, das geht ja Ende September wirklich schnell. Einer der Beamten war mein Nachbar (sagte ich, daß ich das Landleben mag), und so durfte ich dann recht fix weiterradeln.

80% Regenwahrscheinlichkeit, 9 Grad Celsius – ab aufs Rad!

Tatsächlich ist das ja so eine Sache mit dem Spätsommer. Bei Sonnenschein tolles Licht, prima Farben – und immer das Risiko, eine Dusche abzubekommen.

Nachdem ich in der vergangenen Woche extrem wenig gefahren bin, habe ich nicht vor, mir eine Radtour im Spätsommer und Herbst vom Wetter vermiesen zu lassen.

Und deswegen habe ich mir heute eine superleichte, flexible Regenjacke inklusive passender Hose gekauft, unter der ich nachweislich auch nicht schwitze und mich nicht wie ein eingeschweißtes Stück Radfahrer fühle. Denn eine Probefahrt habe ich heute schon gemacht, auch nach den üblichen 20 Kilometern fühlt man sich noch angenehm trocken in dem Zeugs, und winddicht ist es auch noch. Nur Handschuhe und was für den Kopf bräuchte ich nochmal, habe ich festgestellt.

Natürlich hat es während der Proberunde nicht geregnet – das dürfte der ‚Wenn Du einen Regenschirm dabei hast, scheint die Sonne – nur wenn nicht, wird es garantiert regnen‘-Effekt sein…

Gekauft habe ich die Jacke und die Hose in einem echten Laden – ich hatte keine Lust darauf, 3-4 Größen zu bestellen und bis auf eine alles wieder zurückzusenden. Und der Ladenpreis lag übrigens noch ‚unter online’…

September? Erledigt! #esrollt

Nein, natürlich hat der September noch ein paar Tage – aber es macht gar nix, daß ich es in dieser Woche kaum aufs Rad schaffe: rechnerisch habe ich bereits so viele Kilometer auf der Uhr wie Anfang Oktober letzten Jahres.

Und es fehlen Stand heute nur noch 183 Kilometer, um die Jahresleistung 2017 einzustellen – das ist eher wahrscheinlich, daß das klappt.

KW 34: Rekordwoche

Die vergangene Woche war tatsächlich eine Rekordwoche – zum ersten Mal war ich gute 100 Kilometer auf dem Rad unterwegs. Schon in der Woche davor habe ich wohl die schnellsten 20 Kilometer seit 5 Jahren hingelegt, und es nichtmal bemerkt…

Und auch wenn der August noch nicht zuende ist, sind es nun mehr als 300 Kilometer in einem Monat…

Klappt auch… +40 Kilometer… #esrollt

Ein Grund dafür, daß es mir (momentan noch) erstaunlich leicht fällt, abzunehmen, sind sicher die Kilometer auf dem Rad.

Stand gestern habe ich 40 Kilometer mehr aufm Tacho als zur gleichen Zeit im letzten Jahr, und der August hat ja noch ein paar Tage. Mit 224 Kilometern ’nebenbei‘ ist es aber bereits der erfolgreichste Radmonat seit 5 Jahren…

Läuft. Beziehungsweise ‚rollt‘.

 

Es läuft. +5 Kilometer… #esrollt

Obwohl ich im Juli wegen des fahrradlosen Urlaubs viel weniger Fahrten unternommen habe, habe ich meine „Gesamtstrecke“ aus 2017 bereits knapp überschritten… Tatsächlich saß ich in diesem Jahr auch 10 mal mehr auf dem Rad als Anfang August des Vorjahres…

Läuft. Beziehungsweise ‚rollt‘.

 

Endlich wieder auf dem Rad!

Der Sommerurlaub war fahrradlos, und erst am vergangenen Freitag konnte ich den reparierten Fahrrad-Akku abholen – für einigee Steigungen hier bin ich nämlich dann doch immernoch zu faul.

Die Reparatur hatte ein kleines Fernseh-Fachgeschäft in Minden übernommen – die das in der eigenen Werkstatt übernommen haben, statt ihn einzusenden. Bei soetwas ist mir der persönliche Kontakt und die Möglichkeit, Fragen und Reklamationen direkt und vor Ort zu stellen, wichtiger als ein etwas günstigerer Preis ‚online‘ oder Läden, die den Akku nur wegschicken. Ich bin superzufrieden mit dem Ergebnis und der Abwicklung bei Traue und Aurich – ungefragt erhält man eine Quittung für die abgegebenen Teile, sie werden mit einem Namensaufkleber markiert, der Akku hat nun die angekündigte Kapazität (die übrigens höher ist als beim Originalakku), und es wurde auch noch fast eine ganz Woche vor dem vereinbarten Abholtermin fertig.

Das Wochenende habe ich ‚trotz‘ Zoobesuchs quasi auf dem Rad verbracht – es hat mir richtig gefehlt…

Felgenfest 2018 im Weserbergland

Noch vor der eigentlichen Radtour war ich um kurz nach 7:00 Uhr(!) am Kreisel, um Bierwagen etc… für den Stand der Räuber aufzubauen. Dieses mal habe ich zwar nicht den halben Tag im (und auch nicht am) Bierwagen gestanden, aber Aufbau und das anschließende Frühstück haben auch Spaß gemacht.

In den nächsten Wochen könnte es zu noch mehr Schützenfest-Beiträgen kommen, die tragen immer den Hashtag #sfh18 (Schützenfest Hemeringen 2018). Nicht wundern, ich nutze den scheinbar nicht exklusiv – eine Prüfung vorab fand ich ‚für privat‘ dann doch übertrieben…

Da das heute früh (insbesondere nach dem gestrigen Übungsabend) doch sehr früh war, habe ich mich nochmal aufs Sofa gelegt, bevor es dann gegen 12:00 Uhr los ging. Zunächst nach Hessisch Oldendorf, wo die Kinder erstaunlich erfolgreich an einer Demo-Kuh melken durften, und dann weiter nach Großenwieden.

Dort hat die Bundeswehr so ein Amphibiendings als Fährenersatz eingerichtet – bis vor wenigen Jahren hat die britische Armee dort immer eine komplette Ponton-Brücke gebaut… Wir habens für den Landweg zurück nach Fuhlen via Hessisch Oldendorf, aber zumindest „an der Weser entlang“ entschieden.

Zum Abschluß des Tages haben wir dann an „unserem“ Kreisel Räuberdöner gegessen (Schinken im Brötchen) und ein Räuberbräu (hinter dem sich eigentlich Detmolder Landbier verbirgt) getrunken. Insgesamt knapp 24 Kilometer, die die Kinder auch wegen vieler Pausen problemlos weggesteckt haben. Das Wetter tat sein Übriges, es war den ganzen Tag bewölkt und trocken, erst gegen 17:00 Uhr kam so richtig die Sonne raus. Aus Radler-Sicht perfekt!

 

On the R(o)ad again…

Nach ein paar Kilometern im Januar(!) kam ich im Februar irgendwie nicht dazu, radzufahren… Gestern haben wir den Schuppen ein wenig umsortiert, und da ich ohnehin alle Räder mal ‚raus‘ hatte, habe ich mich gestern für eine erste kleine Frühjahrsrunde entschieden. Das war so gut, daß ich gleich einen ‚kleinen‘ Umweg auf dem Weg zum Bäcker mache – der bringt zwar morgens immer Brötchen, aber wir haben ‚zum Glück‘ kein Brot mehr!

Nicht sehr weit gekommen…

Übrigens zeichnet sich auch die letzte Woche durch geringstmögliche Entfernung, die ich auf dem Rad zurücklegen kann, aus: 0,0 Kilometer. So langsam scheint die Radsaison wirklich zuende zu sein, obwohl mir eine Kollegin ja wärmende Klamotten und sogar schneesichere Reifen empfohlen hat – mal sehen.

2 x 15 = 60%

In dieser Woche habe ich es dann doch noch hinbekommen, immerhin 2 Runden auf dem Rad zu verbringen. Und damit gute 30 Kilometer zusammenbekommen, also gut 60% des selbstgesteckten Wochenziels. Mal sehen, wie lange das noch so geht. Noch fahre ich kurzer Hose… Und solange es nicht regnet, fahre ich noch ein wenig. Sowohl Niesel- als auch ‚richtigen‘ Regen hab ich – als Brillenträger – nicht so gern…