Ich hab das Backup vergessen!

Also nicht im Sinne von ‚ich habe kein Backup gemacht‘, sondern ‚ich  habe vergessen, daß ich eines gemacht habe’…

Völlig überraschend sind die Bilder aus dem Zeitraum April/Mai wieder aufgetaucht – auf dem iPad! Ehrlich gesagt bin ich unsicher, welche Einstellung damals dazu geführt hat, daß Bilder vom iPhone ebenfalls auf dem iPad gelandet sind, aber ich habe sie vorhin bei Zurückblättern gesehen und konnte meinem Augen kaum glauben, als ich meinem Besuch Fotos zeigen wollte.

Ein Sync via iCloud scheiterte eventuell an falschen Einstellungen – aber ich habe wohl vor 3 Tagen ein kabelgebundenes Backup in iTunes gemacht (wohl bei der Aktualisierung des iPads…). Das habe ich gerade zurückgespielt – und konnte mit der Mac-App ‚Digitale Fotos‘ die gesuchten Bilder lokal auf dem Mac sichern.

Nun aktiviere ich auf allen Geräten die iCloud-Mediathek und das Backup in der iCloud und habe dann hoffentlich ein für alle Mal Ruhe – auch wenn ich hoffe, diese Funktionen nie wieder – zumindest nicht aufgrund eines Unfalls – zu benötigen.

Das Wiederfinden der Fotos hat übrigens weitreichende Folgen – neben Urlaubserinnerungen waren auch die verloren geglaubten Burger-Fotos aus Hamburg und Berlin darunter… Also werde ich in den nächsten Tagen (und ausgerechnet in der Reha, dumdidum) eine Handvoll Beiträge aus der Reihe #weloveburger schreiben können!

Weniger ist mehr: iPad statt Macbook!?

Gute 8 Jahre ist es her, daß das iPad erstmals (1/2010) Thema war, damals noch in der bastelschubla.de. Anfängliche Zweifel (3/2010) schwanden, und insbesondere unterwegs war das iPad fester Reisebegleiter (8/2010), inzwischen ist es tägliches Werkzeug.

Etwas später kam ich auf die Idee, es auch zum Bloggen einzusetzen (3/2011), die App Posts funktioniert aber unter iOS11 heute leider nicht mehr.

Im März 2014 dann der Selbstversuch, tatsächlich mal ganz ohne MBP einen Tag unterwegs zu sein – hat geklappt, ich hatte zusätzlich eine Bluetooth-Tastatur dabei. Und im Sommer letzten Jahres hab ich dann den ersten Blogpost fernab jeder Zivilisation am Strand geschrieben.

Der Januar war der zweitstärkste Monat* seit Blogbestehen und der stärkste seit September 2017 (im Juli 2016 gab es eine statistische Spitze, die ich hier unberücksichtigt lasse) – und selbst die Beitragsfrequenz liegt irgendwo zwischen dem Stand des letzten Jahres um diese Zeit und dem optimalen Wert. Das ist der Wert, den ich benötige, um die 2017er-Beitragszahl zu erreichen.

Eigentlich müsste bloggen noch ‚einfacher‘ werden, gern auch unterwegs – aber das Handy ist zu klein.

Daher habe ich meinem iPad das Smart Keyboard spendiert. Genau wie beim Stift auch das Originalzubehör nachdem ich es im Store in Hannover ausprobiert habe. Es ist tatsächlich ein wie ich finde sehr gutes Schreibgefühl, und ganz anders als auf der Kunststoff-Bluetooth-Tastatur, mal ganz abgesehen von dem klasse Formfaktor: die Tastatur ist kaum merklich in die Schutzhülle integriert.

Mal sehen, wie sich die Nutzung zwischen Macbook und iPad bei den nächsten Beiträgen verteilt. Dieser Beitrag ist ’noch‘ am Macbook getippt.

Übrigens ganz witzig, wenn man im eigenen Blog ein wenig ‚zurückblättert‘.

Offline, aber nicht allein: Notizbücher

Der Herr Buddenbohm war in diesem ‚Offline‚, und hat neben anderen Menschen auch Blogger-Notizbücher gesehen! Nahezu jeder benutzt auf die ein oder andere Weise eine solche (Offline)Kladde – mit der Suche nach dem perfekten Notizbuch ist er nicht allein.

Derartiges Gekritzel mache ich ja seit Anfang vergangenen Jahres immer öfter direkt auf dem iPad mit dem Pencil des gleichen Herstellers, sozusagen als Bloggernotizbuch-Ersatz.

Ich benutze die Penultimate-App, die die ‚Blätter‘ gleich in ein Evernote-Notizbuch synchronisiert. Sowohl das Schreiben und Skizzieren in verschiedenen Büchern als auch die Organisation der einzelnen Dokumente darin läuft sehr flüssig ab.  Und nach der Synchronisierung stehen die Notizen nicht nur auf dem Mac (in jeweiligen Notizbuch) zur Verfügung, sondern werden auch von der Suchfunktion miterfasst – das ist nicht nur praktisch, sondern insbesondere bei meiner Handschrift auch eine echte Herausforderung. Klappt aber in 95% der Fälle beeindruckend gut.

Bloggen mit dem iPad Pro – und es knirscht gar nicht…

Da schreibt doch Jean-Claude, das iPad Pro 10.5 mache das Notebook überflüssig… Das wollte ich auch ausprobieren – diesen Beitrag schreibe ich auf einem iPad Pro 9,7″, und grundsätzlich funkioniert das ganz gut.

Ich nutze allerdings im Gegensatz zu Jean-Claude kein weiteres Zubehõr wie zum Beispiel eine externe Tastatur, aber immerhin ist es auch ein Strand, an deich gerade sitze, nämlich der von Norddorf auf Amrum.

Das Einfügen  von Links ist ein wenig Übungssache, weil nach dem Markieren von Texten das iPad das Kontextmenü einblendet. Ansonsten funktioniert das Springen im Text aber gut, die Bildschirmtastatur lässt sich von ein bisschen Sand und Sonnenmlich nicht irritieren. Das Display ist auch in der Sonne ganz gut ablesbar.

Zum Schreiben benutze ich übrigens keine spezielle App, sondern nur das WordPress-Webinterface. Dort funktioniert auch das Einfügen der Schlagwörter gut, ebenso wie das yourls.org-Widget für meinen Linkshortener auf einer eigenen Domain.

Dann warte ich mal gespannt auf das neue iOS, nachdem im Artikel auf ifrick.ch dies ja als der größte ‚Sprung‘ beschrieben wird, ansonsten seien die beiden Geräte nahezu gleich geeignet.

Wobei mich die 120 Hz Bildwiederholfrequenz schon neugierig machen – aber schon jetzt mit nur 60 Hz nutze auch ich den Apple Pencil häufig und nach wie vor gern. Vor allem im Büro, für handschriftliche Notizen – diese kleinen bunten Zettel sind zwar auch lustig, aber ich verliere sie immer.

So, und jetzt baue ich die Sandburg weiter…