Wenn Social Media danebengeht.

Über den gestrigen Ski-Unfall Michael Schumachers berichten sehr viele Medien (tagesschau.de, sueddeutsche.de), und vor allem Facebook und Twitter sind Informationsquelle Nr. 1 – aber zeigen auch das Problem. Richtige Medien vergreifen sich im Ton (es geht wohl um einen Artikel in der W**T, wie medienmilch berichtet), und richtig übel wird es auf Facebook, wie man auf onlinemarketingblog24 nachlesen kann.

Und immer die Frage, warum über bekannte Leute („Prominente“) mehr berichtet wird als jeden nicht-prominenten Ski-Fahrer. Ich habe ganz bewusst den Hinweis auf den Tag #Schumi gerade wieder aus dem Titel dieses Posts entfernt, unter dem Beitrag bleibt er.

Update 08:46 Uhr: Gerade auf Twitter via David (@macx) diesen Beitrag (via rivva) auf mobilegeeks von Sascha (@sascha_p) gefunden.
Update 19:41 Uhr: Link zum Beitrag von Sascha korrigiert, Rivva eingefügt.

Mal ohne Facebook und Twitter: Social Media für Unternehmen

Mit ‚Corporate Instagram‚ erschien heute der 4. Teil der Reihe ‚Social-Media-Kommunikation für Unternehmen‘ im wildcard-blog. Autorin aller vier bislang erschienen Teile ist Ira Reckenthäler; ich bin gespannt, ob es neben Foursquare, Google Plus, Tumblr und eben Instagram noch weitere Beiträge dieser Reihe geben wird.

Favs als Lesezeichen, RT zeigen Anerkennung und steigern die Reichweite

Gestern ‚forderte‘ Mike Schnoor in seinem Blog: ‚Lang lebe Retweet, zur Hölle mit Favorite!‚. Interessant finde ich auch die Diskussion des Artikels – offenbar nutzen viele andere die Favs genau wie ich, nämlich viel öfter als Merkhilfe als als tatsächliches Zeichen der Anerkennung. Nur zusammen mit einem Retweet macht ein Fav wirklich Sinn, finde ich.

Meinem fortgeschrittenen Alter habe ich zu verdanken, daß ich mich noch an Zeiten erinnere, in denen es nur Retweets gab. Also, wenn ihr mich fragt, hätte Twitter die Favs als Reaktion auf’s Like drüben bei Facebook nicht unbedingt erfinden müssen..

Natürlich ist Twitter ein Unternehmen und musste deswegen auf neue Facebook-Funktionen reagieren. Und will jetzt auch an die Börse. (via rivva).

kaff.ee/ist-fertig!

Die relative Ruhe hier liegt nicht etwa daran, daß mir der ‚Erfolg‚ auf rivva zu Kopf gestiegen ist, sondern viel mehr an Kaffee – im wörtlichen und übertragenen Sinne. Neben ein wenig Google+, ein bisschen mehr Twitter, einer ganzen Menge Facebook und einen Adventskalender (um den Adventskalender kann man sich nicht früh genug kümmern, mit dem Ding begann die ganze Geschichte 2009, wenn ich’s genau nehme) geht’s nicht zuletzt um die Domain kaff.ee, auf die ich für die Jungs und Mädels von sonntagmorgen.com einen URL-Shortener legen durfte.

Da musste meine eigene Seite ein wenig warten. Auch am kommenden Wochenende geht’s um viel Kaffee – mehr bald auch an dieser Stelle. Denn: kaff.ee/ist-lecker!

Die mit dem @Griesgraemer tan… twittert

Vor einigen Tagen wandte sich der @Griesgraemer (der Name ist Programm) auf Twitter an das Social Media Team der Telekom @telekom_hilft. Es entwickelte sich ein ehe ungewöhnlicher Dialog.

Zu verdanken haben wir das neben dem Griegraemer selbst der Mitarbeiterin des Telekom-Teams, die sich hinter dem Kürzel ^an verbirgt. Das ist Anna, die hier auch twittert und in ihrem Blog bschreibt, wie ‚Twitter geht‚. Das sie Twitter verstanden hat, hat sie ja eindrucksvoll bewiesen – sie kannte den @Griesgraemer schon länger auf Twitter; daher würde er auffallend direkte Antwort nicht falsch verstanden werden: ‚zurückbrüllen‘ nannte es Stern Online. Und von dieser Taktik war Annas Teamleiter anfangs nicht überzeugt, wusste man doch nicht, wie der Dialog ankäme. Sonst ist der Umgangston ja eher sachlich und kundenfreundlich. Wie sich Anna den Erfolg des neuen Tons erklärt, steht auch in ihrem Blogartikel – sie hat wie eine erfahrene Twitter-Nutzerin statt ’nur‘ wie ein Dienstleister reagiert.

Den ganzen Dialog findet man zum Beispiel auf severin tatarczyks blog. Und ein Follow-Up gab’s natürlich auch recht fix, wenn man’s glauben kann, sogar physikalisch: der Griesgraemer hat die Stern-Redaktion besucht: