Heute – Facebook vs. Twitter 1:0 #ichmagsocialmedia

Für die Technik-Garage suche ich gerade nach der Möglichkeit, wie man u.a. Videointerviews aufnimmt. Den Ton haben wir ziemlich schnell als Knackpunkt identifiziert. Und die Frage habe mal in meine Timelines auf Twitter und Facebook gestellt.

Auf FB kam schlußendlich der Tipp, iPhone oder iPad zur Aufzeichnung mal auszuprobieren, von Kerstin und Nicole.

Und auf Twitter genau 0 (in Worten Null) Reaktionen.

Ich habe dem Eindruck, daß für fundierte Hilfe beziehungsweise ausführlichere Diskussionen Facebook besser geeignet ist. Oder die Leute in meiner dortigen Timeline schneller? Nun ja, Twitter ist halt auch kein Chat.

Alles hat seinen Kanal – Hauptsache, er funktioniert.

Bitte lächeln? Gesichtserkennung und Facebook & Co.

Gerade veröffentlichte Facebook im Newsroom interne Richtlinien, wie Gemeinschaftsstandards umgesetzt werden – und bittet im Rahmen der nahenden DSGVO-Umsetzung gleich um die Erlaubnis, die Gesichtserkennung in Europa zu aktivieren… Es ist halt sehr schnell auf ‚Aktivieren‘ geklickt – während die Einstellung nur mit mehreren Klicks, davon der erste auf einen unscheinbaren grauen Button, ausgeschaltet werden kann, wie futurezone.at berichtet.

Auch Instagram informiert im aktuellsten Update der App auf dem Handy, daß nun Facebook Irland ‚Anbieter des Dienstes‘ sei – und brüllt einen quasi an, daß man ausdrücklich nicht die Gesichtserkennung nutze – mehr zur Umsetzung der EU-DSGVO für europäische Instagram-Nutzer, also zum Beispiel das Aufräumen der nicht-EU-Nutzer auf Server in den USA, kann man auf teltarif.de nachlesen.

 

Also, wenn das passiert, mache dies. #ifttt

In Englisch klingt das ein wenig cooler: if this, than that. Kurz ifttt.com. Das ist ein Dienst, der es möglich macht, beim Eintreten bestimmter Ereignisse bestimmte Aktionen auszuführen. Das funktioniert mit zig Webdiensten und Geräten.

Hier sind einige Beispiele dafür, wie ich ifttt.com nutze – Matthias fragte letztens auf Facebook danach, nachdem ich – inspiriert von Jörn Sievenick aka Nerotunes – die automatische Verteilung meiner Instagram-Bilder auf weitere Kanäle erweitert habe. Wegen dieses Bildes von Jörn kam ich auf die Idee, auch bei mir auf Twitter und Facebook eine Link zum Original auf Instagram anzugeben.

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🎉 5 Monate vergehen echt flott 😁🤘♥️

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Und die ifttt-App (früher nannten sie sich noch ‚Rezepte‘) dazu sieht dann wie im nebenstehenden Bild aus. In dem Beispiel wird ein Instagram-Bild auch in Facebook geteilt, wenn in der Beschreibung ‚#fb‘ vorkommt. Gleichzeitig wird es auch in den Bildordner Instagram photos in meinem Facebook-Account gespeichert.

Auf ähnlich einfache Weise habe ich folgende Apps erstellt:

  • Teilen eines Instabildes auf Twitter (analog zur FB-App) – dabei wird ein natives Bild im Tweet dargestellt, nicht nur wie beim Teilen der Insta-App der Link dorthin.
  • Speichern jedes neuen Instagram-Bildes in meiner Dropbox, als Backup.
  • Wenn mein ich einen neuen Blogbeitrag schreibe, werden Titel und Url dorthin automatisch in meine Twitter-Bio eingefügt (bzw. die Bio ’neugeschrieben‘).
  • Wenn ein neuer Beitrag auf technik-garage.de erscheint, werde ich per Mail informiert (ich bin Mitglied in dem Verein, besuche aber nicht täglich die entsprechende Website).
  • Per ifttt wird die wöchentliche Zusammenfassung der Ironblogger Hameln (aktive Teilnehmer: 1, nämlich ich selbst) in meinem Account getwittert.
  • Anne (die mit den Lieblingstweets) hat ein Rezept zur Verfügung gestellt, das jeden favorisierten Tweet inklusive Embed-Code in einem Textdokument in der Dropbox speichert – das erleichtert die Zusammenstellung jener Lieblingstweets enorm!

Man sieht, ifttt kann das Online-Leben sehr erleichtern. Und wenn man erstmal Smarthome-Geräte einbezieht, auch das Offline-Leben.. Aber soweit ist es hier noch nicht. Noch nicht…

Wie? Facebook liest Whatsapp-Nachrichten mit – zumindest theoretisch.

In einem Telefonat fragte mich heute ein Freund: ‚Stimmt das, Whatsapp-Nachrichten können mitgelesen werden von Facebook?‘

Meine spontane Antwort, von der ich dachte, sie sei richtig: ‚Nein, das ist ene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – also, von Gerät zu Gerät…‘. Das stimmt soweit auch – aber gerade lese ich im Feedreader von der theoretischen Möglichkeit, daß die Facebook-App Nachrichten mitlesen kann. Nämlich genau dann, wenn sie gemeinsam auf einem iPhone installiert sind: heise.de beschreibt das genauer (via rivva.de).

Also, ich mag meine Facebook-Freunde: niemand nutzte This is Your Digital Life von Cambridge Analytica

Das ist wahrscheinlich die längste Überschrift für einen Blogbeitrag, die ich je hatte…

Im Beitrag des Motherboard (via rivva.de) findet sich ein Direktlink, mit dem man testen kann, meine Daten zu Cambridge Analytica geflossen sind. Dies geschah, wenn man selbst (das kann ich für mich ausschliessen) oder einer meiner FB-Freunde die App ‚This is your digital life‘ gnutzt hat.

‚Mein‘ Ergebnis sieht so aus – keiner meiner immerhin über 500 ‚Freunde‘ hat die App genutzt!

 

Danke, Dennis! Cambridge Analytica und Facebook ‚in ordentlich‘

Gerade spült mir rivva.de diesen Medium-Post von Dennis Horn in den Feed-Reader.

Vielen Dank für diesen übersichtlichen und klärenden Beitrag – auch Dennis nimmt übrigens an, daß u.a. Tesla seine FB-Seite gar nicht wirklich gelöscht, sondern nur für einen PR-Stunt deaktiviert hat.

Es tut (sich) was: Facebook kündigt Überarbeitung an (rithmusbefreit)

In den letzten Tagen haben nicht nur so prominente Leute wie Elon Musk Facebbook den Rücken gekehrt – viel schlimmer waren wohl Werbekunden, die ihr Engagement eingeschränkt oder gestoppt haben.

Facebook selbst kündigt nun umfassende Überarbeitungen an – im Newsroom findet sich die Meldung dazu (via rivva.de).

Letzte Woche schon äußerte sich Mark Zuckerberg selbst zu Cambridge Analytica – danke an Thomas Gigold für den Hinweis, den ich in seinem neuen Newsletter ‚rithmusbefreit‚ gefunden habe!

Nicht nur der Newsletter selbst, sondern auch das verwendete Tool ‚Revue‘ gefällt mir – ob ich auch mal einen Newsletter ausprobiere? Aber mit welchen Inhalten – wo es zeitlich(!) schwer fällt, zu bloggen…

 

Und plötzlich ist die Facebook-Seite futsch. #elonmusk #tesla #spacex #deletefacebook

Im Skandal um Cambridge Analytica räumt Facebook bzw. Marc Zuckerberg persönlich Fehler ein, aber die Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff bezweifelt die Ankündigung, sich besser um das Thema kümmern zu wollen – die Daten seien ja gerade das Geschäftsmodell (via rivva.de).

Elon Musk zögerte dagegen wohl nur wenige Minuten, als ein Twitterer @brianacton den Hashtag #deletefacebook nutzte und Elon Musk persönlich fragte, ‚was denn Facebook sei’… Die Seiten von Tesla und SpaceX wurden kurz danach deaktiviert (heise.de, handelsblatt.de). 2,6 Millionen Fans hatten die Seiten jeweils zu dem Zeitpunkt.

Allerdings glaube ich kaum an eine Löschung, ruft man die Seiten auf, erhält man den folgenden Hinweis: „Leider ist dieser Inhalt derzeit nicht verfügbar Der von dir angeklickte Link ist abgelaufen oder die Seite ist nur für eine Zielgruppe sichtbar, in der du nicht enthalten bist.“

Mehr unter anderem auf Techcrunch… Aber vielleicht stellt sich das doch bald als PR-Stunt heraus…

Da sind wohl zumindest zweitweise ein bis zwei Stellen im SoMe-Team von Tesla freigeworden…

Allerdings sei man weiterhin auf Twitter (Yeah!) und Instagram aktiv, denn Instagram findet Elon Musk in Ordnung.

 

Oh. Facebook.

Googelt man nach „facebook aktie“, sieht man heute dies hier (Bild zeigt das Google-Ergebnis der o.g. Suche auf www.google.com):

Das ist dann wohl die Reaktion auf Erkenntnisse und Ereignisse rund um Cambridge Analytica – und so schafft man es ‚locker‘ in die FAZ, Spiegel Online und auf heise.de (via rivva.de). Das Ganze ist in den letzten Tagen echt an mir vorbeigegangen, umso überraschender eben dieser Kursturz. Sicher spielt auch die Angst vor Strafzahlungen eine Rolle…

 

 

10 Jahre Facebook!

Ja, Facebook selbst gibt es (ein wenig) länger, aber offenbar habe ich mich heute vor 10 Jahren dort angemeldet. Das hat FB selbst mir heute früh verraten.

Schon interessant, wenn man so über die letzten 10 Jahre (auch dort) nachdenkt… Ach ja, mein erster Facebook-Post war übrigens dieser hier aus dem Juni 2008 – erst dann habe ich tatsächlich die ersten Schritte dort unternommen.

 

 

Hat der Facebook-Algorithmus einen Schluckauf?

Nun bin ich ja schon ein bisschen länger unterwegs… Aber diese Meldung hatte ich wirklich noch nie: „Es sind derzeit keine weiteren Beiträge vorhanden, die angezeigt werden können.“

Tatsächlich (und zum Glück) tritt das nur auf der Facebook-Website auf, in den Apps auf dem iPhone oder iPad sehe ich stattdessen Beiträge (aber auch gefühlt mehr Seiten als Posts von Freunden).

Das Ganze hängt vielleicht doch mit den massiven Änderungen am Algorithmus zusammen, die Mr. Facebook himself, also Marc Zuckerberg letzte Woche angekündigt hat. Das sorgte natürlich für „ein bisschen“ Unruhe bei Seitenbetreibern, wie man u.a. auf t3n.de, internetworld.de, bei Flo und sogar in der SZ (via rivva.de) nachlesen kann…

 

 

Ich hatte doch keine Ahnung… Facebook, der Algorithmus und die anderen.

Gestern Abend habe ich mal zaghaft gefragt, wie das mit den Ankündigungen eigener Blogbeiträge in der Facebook-Timeline ist. Das Ergebnis war eine für meine Verhältnisse echt ausführliche und für mich erkenntnisreiche Diskussion.

  • Es scheint in Ordnung, auf die eigenen Posts hinzuweisen – allerdings nicht „nur so“, sondern gern mit Mehrwert, also weiteren Infos oder Kontext.
  • Viele tun es, aber davon kriege ich eher selten etwas mit – Grund scheint der Facebook-Algorithmus zu sein, der derlei Posts eher gering verteilt.
  • Und deswegen werde in den kommenden Tagen und Wochen ein bisschen experimentieren, unter anderem ‚pure‘ Dumps und alternativ Hinweise auf meine zum Blog gehörende FB-Seite ausprobieren.

 

Google, Facebook und die Algorithmen

Vor gut 2 Jahren hat Facebook die Instant Articles eingeführt und damit damals Google als Traffic-Lieferanten für Websites abgelöst.

Seit kurzem sieht das wieder anders, und die Beobachtungen in diesen beiden Artikeln treffen sogar auf nullenundeinsenschubser.de zu…

Seit ich mich gedanklich davon getrennt habe, die richtige Blog-Strategie (für diese Website) zu finden, läuft es prima – und dennoch macht ein Blick auf die Zahlenspielerei Spaß!

Trubel in Facebook-Land

Das wurde ja auch mal wieder Zeit: onlinemarketing.de (via rivva.de) zitiert einen Artikel auf medium.com: ‚Biggest dop in Facebook organic reach we have have ever seen‚, nach dem die organische Reichweite in einigen Ländern auf nahezu Null eingebrochen ist.

ZUnächst mal scheinen nur einige Länder betroffen zu sein, und ein FB-Sprecher bezeichnet das als Test des Entdecker-Feeds – der dafür sorgt, daß alle nicht-beworbenen Inhalte nicht mehr im eigentlichen Newsfeed, sondern nur noch im Entdecker-Feed ‚landen‘.

Spannend – zumal nicht gesagt wurde, wie lange denn der Test gehen soll… Fiene hat Recht, wenn er schreibt: ‚Was aber am Ende zählt: Wer für seine Nutzer relevante Inhalte auf Facebook zur Verfügung stellt, wird auch dort zukünftig noch sein Publikum erreichen können.‘.

 

 

Mist, ich hab den Facebook-Ausfall verpasst!

Gestern war ich morgens mit der Technik-Garage auf der Make Faire 2017 in Hannover, nachmittags hatte ich einen ziemlich wichtigen Termin und abends dann noch eine schulische Veranstaltung. Morgen geht es nochmal auf die Maker Faire.

Und folgerichtig hatte ich heute frei. Und zwar dermaßen frei, daß ich nicht mal den Facebook-Ausfall (t3n.de via rivva.de) mitbekommen habe. Das kann auch daran liegen, daß es beim Traktorpulling in Wahrendahl nicht nur kein WLAN, sondern so gar kein Handynetz und damit auch kein Internet gab…