Schon gehört – Dennis E. Taylor: Ich bin viele

„Ich bin viele“ ist hoffentlich der Auftakt einer Reihe, Bobiverse 1 deutet ja darauf hin.

Das Buch ist sozusagen für Star Trek-Fans geschrieben, die heute in der IT arbeiten – kein Wunder also, daß ich begeistert bin. Manchmal sind die Wechsel zwischen den vielen Bob-Instanzen ein wenig anstrengend, aber das ist kein Problem. Es geht immer ziemlich zügig und vor allem witzig weiter.

Es scheint Vorteile zu haben, Replikant zu sein – auch wenn es heute wie künftig wohl darauf ankommt, ob die Backups vollständig sind.

Eine der wichtigsten Nebenrollen wird von einem sprechenden Fisch gespielt, der Kaffee serviert. Was will man mehr?

Ich jedenfalls freue mich auf weitere Teile, wenn sie denn kommen.

Schon gehört – Andreas Brandhorst: Das Erwachen

Das Erwachen‚ ist mit mehr als 21 Stunden nicht nur ein echt langes, sondern auch ein ziemlich gutes Buch.

Die Geschichte befasst sich mit der Frage, was passiert, wenn Künstliche Intelligenzen tatsächlich die Oberhand gewinnen… Tatsächlich geht es um die ’nächste Stufe‘, nämlich eine sogenannte Maschinenintelligenz.

Das Ganze ist spannend erzählt, und auch die lange Zeit nebeneinander laufenden Handlungsstränge sind zwar gut voneinander abgegrenzt, und trotzdem wird die Annäherung zum Finale in <Piep> gegen Ende immer sichtbarer.

Ein gutes Buch, daß auch ein paar Denkanstöße liefert…

Schon gehört – Bill Clinton, James Patterson: The President is Missing

Das Hörbuch ist erst am 4. Juni erschienen und war in meiner Auswahl eher ein Zufallstreffer – aber eben auch ein Volltreffer. In gut 13 Stunden wird eine sehr spannende, fiktive Geschichte aus der Sicht eines (ebenfalls fiktiven) US-Präsidenten erzählt. Nach dem letzten Buch über einen nicht-fiktiven US-Präsidenten eine interessante Abwechslung.

Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, ist sie gut gemacht, finde ich. Wenn der Präsident der Held ist, kann das nicht ohne eine gewisse Portion Patriotismus – aber ob das wirklich eine Story über Bill Clinton werden sollte, wie er gern gewesen wäre, weiss ich nicht – so vernuten es zumindest einige Rezensionen.

 

Schon gehört: Markus Heitz – Die Meisterin

Eine angemessene Beschreibung wäre wohl: ‚Ein wahrlich meisterhaftes Werk‘.

Die Meisterin‚ st richtig toll, so schnell habe ich wohl noch nie 10 Stunden durchgehört. Der Wandel zwischen den Zeiten gelingt den Sprechern sehr eindrucksvoll. Nur die vielen Ortswechsel zwischen Leipzig, London und Nes Orleans wirken da fast ein bisschen zu schnell.

Der nächste Satz könnte auch wieder aus dem Buch stammen: Worum es in dem Buch geht? Das müsst ihr wohl selbst heraufinden…

Der Autor selbst schließt einen zweiten Teil in seinem Blogbeitrag nicht aus – kann ich schon irgendwo vorbestellen?

Ein weiteres Buch von Markus Heitz, ‚Die Klinge des Schicksals‘, ist nun auch auf meinem Merkzettel. Es wird allerdings nicht das nächste Buch, was ich höre.

Schön gehört: Karl Olsberg – Mirror

In Mirror geht es um Geräte und Netzwerke, die immer mehr das Leben der Leute beeinflussen – und die teils absurden Folgen dieser Entwicklung.

Schon komisch, wenn man das Hörbuch auf seinem iPhone hört – und nicht nur Apple, Google und andere Konzerne im Buch vorkommen, sondern sogar die Firma, die diese Geräte herstellt, eine Walnuß statt eines Apfels als Logo nutzt – aber sonst echt viele Übereinstimmungen vorhanden sind.

Lohnt sich!

Schon gehört – Sebastian Fitzek: Das Kind

Nix für schwache Nerven. ‚Das Kind‚ ist nicht mein erstes Hörbuch von Fitzek, aber das bislang beste, finde ich… Zwischendrin verliert man jede Hoffnung, und am Ende – nein, das wird nicht verraten.

Das Buch lohnt sich, finde ich. Weitere ‚Fitzeks‘ stehen aber nun auch nicht mehr auf dem Merkzettel – oder hat jemand noch einen Tipp? (‚Das Paket‘, ‚Passagier 23‘ und ‚Flugangst 7A‘ kenne ich schon.)

 

Schon gehört – Marc-Uwe Kling: QualityLand (Dunkle Edition)

Auch wenn das Buch etwas albern beginnt, wird es immer ernster und damit besser. Satire pur, und damit verdammt nah dran am ‚Heute‘. Man muss kurz drüber nachdenken, aber dann werden immer mehr teils erschreckende Parallelen zur momentan Internetnutzung deutlich, die Kling einfach mal ‚weitergedacht hat‘.

Nein, ich möchte später nicht in QualityLand leben – und vor allem nicht mein iPad knutschen. An Drohnen, die mir beinahe unaufgefordert Bier bringen, könnte ich mich allerdings eventuell gewöhnen.

Schön gehört – Phillip Peterson: Flug 39

Der Kauf von ‚Flug 39‚ ist sozusagen eine Folgeerscheinung: es kommt einerseits die Flugzeug-Thematik (nach Flugangst 7A) vor, andererseits habe ich bereits zwei Bücher von Phillip Peterson…

Allerdings gehts hier nur am Rande um Flugzeuge, den der Airbus ist eigentlich eine Zeitmaschine, die überraschenderweise funktioniert – man landet im Wortsinn im Jahr 1939 und verhindert das Attentat auf Hitler. Allerdings sind die Konsequenzen daraus…

Insgesamt eine spannende Geschichte.

Schon gehört – Sebastian Fitzek: Flugangst 7A

Nach ‚Passagier 23‘ und ‚Das Paket‘ ist das nun mein dritter Fitzek. ‚Flugangst 7A‚ spielt vorrangig in einem Flugzeug (ach…), ist ist wirklich spannend. Die Geschichte finde ich durchaus schlau, mit einem guten, weil verblüffendem Ende – und einem durchaus hörenswerten Nachwort des Autors selbst.

Ich habe die 2. Hälfte des Buches auf einer längeren Zugfahrt gehört, so intensiv ist das Buch noch ein bisschen besser als ‚häppchenweise‘ – das ist ja auch bei papierbasierten Büchern nicht anders: am besten, man verschlingt sie ‚am Stück’…

Schon gehört – Christian Gailus: Glashaus (2. Staffel)

Wer hätte das gedacht – nach einer nur ein bisschen spannenden ersten Staffel wollte ich dann doch wissen, wie es bei Glashaus weitergeht.

Auch hier gab es den einen oder anderen inhaltlichen Kringel („Fehler“ wäre jetzt übertrieben), aber insgesamt gefällt mir die Fortsetzung sogar besser.

Ganz unvermutet wird die Handlung fortge… Nein, mehr wird nicht verraten – tatsächlich lohnt sich die 2. Staffel!

 

Schon gehört – Phillip P. Peterson: Jenseits der Ewigkeit (Paradox 2)

Jenseits der Ewigkeit‚ ist der Nachfolger zu ‚Paradox: am Abgrund der Ewigkeit‚ von Phillip P. Petersen.

Ich erinnere mich noch, wie enttäuscht ich war, als es plötzlich zu Ende war – nach dem sehr spannenden Buch wollte man einfach nicht wahrhaben, daß das nun alles gewesen sein soll. Ähnlich ging es einem Kollegen, der das Buch unabhängig von mir auch gelesen hatte.

Auf ‚Jenseits der Ewigkeit‘ bin ich beim Stöbern gestossen – und habe erst in den ersten Minuten kapiert, daß es der Nachfolger zum ‚Abgrund‘ ist. Und da wurde auch mir klar: das überraschende Ende war natürlich die Möglichkeit, es später fortsetzen zu können.

Und die Fortsetzung ist richtig klasse. Es wird noch ein wenig stärker als im ersten Teil Wert auf die physikalischen Begebenheiten Wert gelegt. Lest es, hört es – und diesmal findet die Geschichte auch ein grandioses Ende, wie ich finde.

Schon gehört – Scott Meyer: Auf Zauber komm raus (Magic 2.0, 2)

Auf Zauber komm raus ist der zweite Teil zu Plötzlich Zauberer. Er knüpft fast nahtlos an, sofern man das bei Zeitreisen so sagen kann.

Überhaupt ist das Thema Zeitreisen im zweiten Band noch ein wenig wichtiger und auch komplexer dargestellt. Einige offene Fragen des ersten Teils werden nun endlich auch beantwortet.

Das mit dem Serienhören setze ich übrigens fort: als nächstes ist die zweite Staffel ‚Glashaus‘ dran – die erste habe ich ja schon vor längerer Zeit gehört.

Am Arsch…

‚Am Arsch vorbei führt auch ein Weg‘ ist der Titel eines (Hörbuchs), das ich mir ausgesucht habe, weil ich mich nicht zwischen zwei anderen Titeln entscheiden konnte…

Irgendwer erzählte mir davon, und es hatte mich interessiert. Ratgeber sind eigentlich sonst nicht mein Ding, aber es liest/hört sich ganz interessant – ausführliche Beschreibung folgt dann später, denke ich.

Schon gehört – Patrick Lee: Das Labyrinth der Zeit (Die Zeitpforten-Thriller 3)

Lest es. Hört es. Das Finale der Trilogie ebenso gut gestaltet wie die ersten beiden Teile, aber ich finde ihn noch ein wenig logischer und spannender – insgesamt eine sehr lesenswerte Reihe.

Zum Inhalt kann ich wenig sagen, ohne etwas zu verraten. Lest es. Hört es. Und ich muss erstmal damit klarkommen, daß es keinen vierten Teil gibt…

 

Schon gehört – Patrick Lee: Dystopia (Die Zeitpforten-Thriller 2)

Nach Teil 1 im August habe ich gerade den 2. Teil gerade durch. Und nur weil ich am Wochenende ohnehin etwas anders vorhabe, kann ich auch bis Montag warten, dann erneuert sich mein Audible-Guthaben, und ich lade den 3. Teil auf das iPhone.

Der 2. Teil spielt etwa 2 Jahre nach dem ersten – und ist eine beeindruckende Geschichte mit einem folgerichtigen Ende, der Lust auf Teil 3 macht.. Diesmal geht es tatsächlich um Zeitreisen in die Zukunft, die für den Augenblick gar nicht so rosig aussieht.

Schon gehört – Christian Gailus: Glashaus (1. Staffel)

Irgendwie bin ich ja in diese Hörbuch-Serien geraten… Und eine Serie, die sich mit Cyberkriminalität in Deutschland beschäftigt und dann auch noch von bekannten Schauspielern wie unter anderem Dominic Raacke, Felicitas Woll gesprochen wird, klang interessant.

Die Geschichte um das ‚Glashaus‚ ist anfangs etwas durcheinander, wird aber in den weiteren Episoden immer besser…  Offen bleibt das Schicksal des Protargonisten Marc West, und er und seine Rolle ist es auch, die den Anschluss zur 2. Staffel bilden wird.

Die gibt es zwar schon, aber diese Serie beziehungsweise die erste Staffel ist durchaus in sich abgeschlossen und nicht so spannend, daß ich jetzt sofort Staffel 2 hören müsste. Auf dem Merkzettel landet sie trotzdem.

Mein nächstes Hörbuch wird aber der 2. Zeitpforten-Thriller ‚Dystopia‚, deren ersten Teil ‚Die Pforte‚ ich im Juli gehört habe.