Und wer liest das alles?

Ohne belegende Studien, sondern eher ein Bauchgefühl: es wird wieder mehr gebloggt. Nicht nur hier, sondern auch in den Blogs, die meinen Feedreader füllen.

Passend zum Bericht über das Daimler-Blog gab’s vorgestern ebendort eine Aufschlüsselung, wer das eigentlich warum liest [via rivva].

Ich freue mich über steigende Besucherzahlen – irgendwann irgendwen scheint dies hier zu interessieren…

 

Nix. In 699 Zeichen. Und ein WordPress-Widget.

„[…], dass das tägliche Bloggen eine spezielle Dynamik hat.“

Schreibt Frau N. mal eben so – in ihrem Beitrag vom 12. Januar – ansonsten steht nix drin, dafür brauchte sie 699 Zeichen. Sie schreibt täglich, solange ich sie lese, also schon seit mindestens 2 Jahren. Vermutlich aber viel länger…

Eben auch, wenn fast nix passiert. Ich finde es nach wie vor beeindruckend, wenn jemand täglich bloggt – einmal in der Woche war schon eine Herausforderung, der ich mich inzwischen erfolgreich gestellt habe. Täglich wäre dann sozusagen ‚the next level‘. Eine Art Zwischenlösung wäre schon, meinen eigenen Rekord von etwa 300 Beiträgen einzustellen: 2009 waren es alle 3 Tage 2 Posts.

Klar, eigentlich ist das alles Quark, ich weiss nicht mal, wer das hier warum liest – aber derlei Zahlenspielereien mag ich irgendwie. Daher bastle ich – immerhin schon gedanklich, bald auch in Bits und Bytes – an einem Widget, das mir ein paar Zahlen rund um die Anzahl der Beiträge hier zusammenwürfelt. Wer das auch vor hat, kann z.B. im WordPress-Forum beginnen. Eine prima Reihe für alle, die ‚bei Null‘ mit einem selbstgehosteten WordPress anfangen wollen, gibt’s bei Perun.

Zurück in die Zukunft: 3000 Tage nullenundeinsenschubser.de (das war mal die bastelschubla.de)

„Vielleicht kann ich es ja irgendwann mal zu irgendetwas gebrauchen…“ ist der letzte Satz des ersten Blogbeitrages – damals noch in der bastelschubla.de, seit März 2013 April 2012 heisst mein Blog ja nullenundeinsenschubser.de. Das war im August 2007. Und heute, 8 Jahre später, ist es Zeit für die erste eigene „Infografik“: die Verteilung der Beiträge über die Jahre.

blogbeitraege

Offenbar habe ich seitdem doch öfter was in dieses Internetz geschrieben als ich manchmal denke, nämlich etwas mehr 1105 Beiträge in 2 Blogs, denn kurz nach der Hüft-OP im Oktober 2012 kam kreimer.de dazu, allerdings beschränke ich mich seit Juni wieder auf ein Blog. Tatsächlich also jeden dritten Tag ein Beitrag – allerdings recht ungleichmäßig verteilt. Ich frage mich bis heute, wie ich diese Unmenge an Beiträgen 2009 hinbekommen habe…

Danke für’s Lesen! Der nächste Beitrag kommt bestimmt – auch wenn ich es wohl nicht hinbekomme, täglich zu bloggen. Dafür bewundere ich Frau N. ja nach wie vor – die macht das doch absichtlich!

 

 

Suchst du noch, oder schreibst du schon?

Schon seit März (immerhin dem letzten, und nicht noch länger) schlummert der Artikel ‚Lesen, speichern, finden: mein täglicher Workflow‚ von Thomas Pfeil in ‚meinem‘ Pinboard.

Der Ansatz, Pinboard zum Speichern zu nutzen stammt noch aus der Zeit, als ich mehrere Blogs füllen wollte… Die Realität sieht allerdings anders aus: ich konzentriere mich seit gut 4 Wochen auf dieses Blog, aber auch schon davor wanderten viele Links direkt in meine Safari-Leseliste – es ist halt so schön einfach.

Das Lesen von RSS-Feeds hatte ich vollständig aufgegeben – zugunsten von Twitter, das mich viel schneller über News informierte. Allerdings finde ich – im Nachhinein – immer mehr Artikel und Themen, die an mir vorbeigerauscht sind. Vielleicht wird es Zeit, mal wieder in Reeder oder Feedly hineinzusehen. Zusammen mit IFTTT wird es sicher möglich sein, nicht gleich wieder in tausenden ungelesen und hunderten favorisierten Artikeln zu versinken…

Und dann ist es sicher auch eine Frage des Handlings. Ich finde ich immer wieder und immernoch erstaunlich, wer alles nicht nur beruflich, sondern auch privat bloggt. Zum Beispiel Jessica und Caschy. Dann müsste ich das eigentlich auch etwas regelmäßiger hinbekommen…

 

Still ruhte das (oder der?) Blog – vorbei ist’s mit der Ruhe.

Während sich auch drüben Zweifel am Konzept des Ironbloggings regen, war auch hier ’nix los‘. Das wird sich vielleicht bald wieder ändern. Die letzten Wochen boten genug Interessantes, einiges auch sicher für dieses Blog geeignet. Allein die Zeit fehlte, oder sagen wir, ich habe sie mir nicht genommen. Aber unter anderem nutze ich ja gern Zugfahrten zum Bloggen, und da bot sich letztens ja Hannover-Berlin-Hamburg-Hannover an.

Die Sache mit dem verschwundenen Weihnachtsbaum erzähle ich aber lieber (noch) nicht.

An die viel mehr schreibenden Leser: nutzt ihr eigentlich die nativen Webobeflächen von z.B. WordPress, oder Apps? Björn hat ja letztens erzählt, er nutze nun Desk. Ich hatte schon vor längerer Zeit Posts auf dem iPad installiert, nutze es aber eher lesend.

Vorbei ist’s mit der Ruhe, ich freue mich auf’s kommende Jahr!

Was denn nun? [Blogthemen]

Mitte März habe ich meine alte bastelschubla.de endgültig in dieses Blog importiert. Ziel war es, ’nur‘ zwei Websites zu füllen, eine private (kreimer.de) und diese hier (nullenundeinsenschubser.de), die sich um alles dreht, mit was ich beruflich zu tuen habe.

In ein paar Tagen ist die re:publica in Berlin, und es wird wieder deutlich, daß Berufliches und Privates gar nicht so leicht zu trennen sind. Nicht, daß ich damit unglücklich wäre. Aber es erschwert die Antwort auf die Frage „In welches Blog‘ pack‘ ich’s denn nun?“…

Der erste Mai ist ein prima Datum, um mal eine neue Aufteilung zu versuchen: hier landet alles rund um Social Media, Technik, Informatik, Bildung, usw., und drüben Themen wie Kaffee, Kinder, Fotografie, Sport (jawohl!) und ‚alles andere‘.

Wir werden sehen…