Das Blog als Tagebuch?

Eigentlich ist ein Blog ja mal ursprünglich als Tagebuch gedacht gewesen – schrieb letztens noch die iX… Zwar schreibe ich kein Tagebuch, aber Swarm-Checkins, Instagram-Bilder und viel zu wenige Tweets erlauben es schon, ab und zu mal zurückzublättern und zu gucken, was ich wann wo gemacht habe.

Es ergeben sich manchmal schon aufgrund von Fotos oder Orten (Ach, Du warst auch dort, wir haben uns nur knapp verpasst!) Interaktionen, aber auch reale Kontakte.

Ob ich dieses ‚täglich‘ auch mal auch in Form von Beiträgen auf nullenundeinsenschubser.de ausprobieren sollte?

Das würde sich immerhin positiv auf die Beitragsstatisktik auswirken…

Instagram-Algorithmus ‚von innen’…

Neben Twitter kam auch Instagram in letzter Zeit eigentlich immer ein wenig zu kurz. Außer einem morgendlichen Kaffee-Foto gab es eigentlich immer nur dann Bilder, wenn #011iunterwegs war, oder mal von Chips und Cola.

Verrückterweise gucken Leute sogar meine (sehr sehr seltenen) Live-Videos, auch wenn ich wohl zu wenig lächle – wie denn, wenn man sich so konzentrieren muss, deutlich zu sprechen?

Mein Telefon hat eine eigene Meinung zum Thema Bildausrichtung, daher sind meine Stories manchmal ein wenig schief…

Aber ich übe ja noch, und nicht zuletzt geht es um den Spaß an der Sache.

Interessiert man sich darüberhinaus aber vielleicht sogar aus beruflichen Gründen für Instagram, ist vielleicht dieser gestern erschienene Techchrunch-Artikel ganz spannend: ‚How Instagram’s algorithm works‚!

Bitte lächeln? Gesichtserkennung und Facebook & Co.

Gerade veröffentlichte Facebook im Newsroom interne Richtlinien, wie Gemeinschaftsstandards umgesetzt werden – und bittet im Rahmen der nahenden DSGVO-Umsetzung gleich um die Erlaubnis, die Gesichtserkennung in Europa zu aktivieren… Es ist halt sehr schnell auf ‚Aktivieren‘ geklickt – während die Einstellung nur mit mehreren Klicks, davon der erste auf einen unscheinbaren grauen Button, ausgeschaltet werden kann, wie futurezone.at berichtet.

Auch Instagram informiert im aktuellsten Update der App auf dem Handy, daß nun Facebook Irland ‚Anbieter des Dienstes‘ sei – und brüllt einen quasi an, daß man ausdrücklich nicht die Gesichtserkennung nutze – mehr zur Umsetzung der EU-DSGVO für europäische Instagram-Nutzer, also zum Beispiel das Aufräumen der nicht-EU-Nutzer auf Server in den USA, kann man auf teltarif.de nachlesen.

 

Also, wenn das passiert, mache dies. #ifttt

In Englisch klingt das ein wenig cooler: if this, than that. Kurz ifttt.com. Das ist ein Dienst, der es möglich macht, beim Eintreten bestimmter Ereignisse bestimmte Aktionen auszuführen. Das funktioniert mit zig Webdiensten und Geräten.

Hier sind einige Beispiele dafür, wie ich ifttt.com nutze – Matthias fragte letztens auf Facebook danach, nachdem ich – inspiriert von Jörn Sievenick aka Nerotunes – die automatische Verteilung meiner Instagram-Bilder auf weitere Kanäle erweitert habe. Wegen dieses Bildes von Jörn kam ich auf die Idee, auch bei mir auf Twitter und Facebook eine Link zum Original auf Instagram anzugeben.

🎉 5 Monate vergehen echt flott 😁🤘♥️

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Und die ifttt-App (früher nannten sie sich noch ‚Rezepte‘) dazu sieht dann wie im nebenstehenden Bild aus. In dem Beispiel wird ein Instagram-Bild auch in Facebook geteilt, wenn in der Beschreibung ‚#fb‘ vorkommt. Gleichzeitig wird es auch in den Bildordner Instagram photos in meinem Facebook-Account gespeichert.

Auf ähnlich einfache Weise habe ich folgende Apps erstellt:

  • Teilen eines Instabildes auf Twitter (analog zur FB-App) – dabei wird ein natives Bild im Tweet dargestellt, nicht nur wie beim Teilen der Insta-App der Link dorthin.
  • Speichern jedes neuen Instagram-Bildes in meiner Dropbox, als Backup.
  • Wenn mein ich einen neuen Blogbeitrag schreibe, werden Titel und Url dorthin automatisch in meine Twitter-Bio eingefügt (bzw. die Bio ’neugeschrieben‘).
  • Wenn ein neuer Beitrag auf technik-garage.de erscheint, werde ich per Mail informiert (ich bin Mitglied in dem Verein, besuche aber nicht täglich die entsprechende Website).
  • Per ifttt wird die wöchentliche Zusammenfassung der Ironblogger Hameln (aktive Teilnehmer: 1, nämlich ich selbst) in meinem Account getwittert.
  • Anne (die mit den Lieblingstweets) hat ein Rezept zur Verfügung gestellt, das jeden favorisierten Tweet inklusive Embed-Code in einem Textdokument in der Dropbox speichert – das erleichtert die Zusammenstellung jener Lieblingstweets enorm!

Man sieht, ifttt kann das Online-Leben sehr erleichtern. Und wenn man erstmal Smarthome-Geräte einbezieht, auch das Offline-Leben.. Aber soweit ist es hier noch nicht. Noch nicht…

Instagram-Neuigkeiten: Chronologisch und ‚Neue Posts‘

Instagram hat vor kurzem angekündigt, Änderungen am Feed vorzunehmen. Es ist geplant, wieder ‚ein bisschen‘ chronologischer Bilder einzublenden, und zudem soll es einen ‚New Posts‘-Button geben, damit man auch an der zuletzt gezeigten Position verbleiben kann und nicht immer automatisch ’nach oben‘ geschubst wird. Das wäre richtig klasse – vor Schreck habe ich erstmal nachgesehen, ob die Presse-Seite wirklich von Instagram ist, das ist aber wohl der Fall.

Mal sehen, ob und wann dieses Update auch auf meinem Handy ankommt – es sind sehr sinnvolle Neuerungen.

Mein Instagram-Konto habe ich auf ‚Business‘ umgestellt – leider gab es keinen anderen Weg, an die Statistiken zu kommen.

Ich probiere das nun mal ein paar Tage mal aus…

Einzige Auswirkung war übrigens, daß in Richtung Facebook geteilte Bilder nun auf der FB-Seite meines Blogs landen, und nicht mehr in meinem persönlichen Feed… Aber auch dafür gibt es dank IFTTT ja eine schnelle Lösung.

Mal sehen, ob das klappt… #t #fb

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Und plötzlich ist die Facebook-Seite futsch. #elonmusk #tesla #spacex #deletefacebook

Im Skandal um Cambridge Analytica räumt Facebook bzw. Marc Zuckerberg persönlich Fehler ein, aber die Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff bezweifelt die Ankündigung, sich besser um das Thema kümmern zu wollen – die Daten seien ja gerade das Geschäftsmodell (via rivva.de).

Elon Musk zögerte dagegen wohl nur wenige Minuten, als ein Twitterer @brianacton den Hashtag #deletefacebook nutzte und Elon Musk persönlich fragte, ‚was denn Facebook sei’… Die Seiten von Tesla und SpaceX wurden kurz danach deaktiviert (heise.de, handelsblatt.de). 2,6 Millionen Fans hatten die Seiten jeweils zu dem Zeitpunkt.

Allerdings glaube ich kaum an eine Löschung, ruft man die Seiten auf, erhält man den folgenden Hinweis: „Leider ist dieser Inhalt derzeit nicht verfügbar Der von dir angeklickte Link ist abgelaufen oder die Seite ist nur für eine Zielgruppe sichtbar, in der du nicht enthalten bist.“

Mehr unter anderem auf Techcrunch… Aber vielleicht stellt sich das doch bald als PR-Stunt heraus…

Da sind wohl zumindest zweitweise ein bis zwei Stellen im SoMe-Team von Tesla freigeworden…

Allerdings sei man weiterhin auf Twitter (Yeah!) und Instagram aktiv, denn Instagram findet Elon Musk in Ordnung.

 

Interessante Instagram-Neuerungen

Meine Lieblings-Social Media-Network ist und bleibt Twitter, das ich seit 2007 nutze – na gut, so richtig ‚erst‘ seit 2008.

Gleich darauf und eigentlich mit nur minimalen Abstand folgt schon Instagram. Und dank Diensten wie Iconosquare (ehemals Statigr.am) kann man fix zu seinem ersten Bild zurückblättern, ohne händisch auf dem Handy >6000 Einträge durchzuscrollen… Aus irgendeinem Grund habe ich mal nachgesehen, wie lange ich Instagram schon nutze – es sind auch schon 8 Jahre!

Gerade in den letzten Wochen gabs ein paar Neuerungen:

  • Endlich ist es möglich, Beiträge per API und Drittanbieter-Apps hochzuladen, mehr dazu auf allfacebook.de und onlinemarketing.de. Das ist sicher die beste der Neuerungen, denke ich.
  • Man munkelt, Instagram bewege sich mit den neuen Text-Funktionen deutlich in Richtung Twitter – momentan empfinde ich sie als nettes Gimmick, noch nicht mehr. iphone-ticker.de, internetworld.de und (natürlich) allfacebook.de haben sie die Funktionen mal angesehen.
  • Zu guter Letzt: ebenfalls auf allfacebook.de findet man eine Beschreibung der neuen GIF-Funktionen. Mit Stickern bin ich zumindest bislang ohnehin so richtig warm geworden…

Aber ausprobiert habe ich immerhin die Type-Funktion natürlich auch schon…

Bilderrätsel… #t

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Hotelflure (1)

Schon seit ein paar Wochen folge ich dem Account rund um #hotelflure schon auf Instagram, und gestern ergab sich endlich auch mal die Gelegenheit, ein Bild einzusenden…

Der Account @hotelflur postet dann selbst eine Kopie des Bildes und vermerkt sozusagen die Credits darunter.

In Hamburg Anfang Januar hab ich es schlicht vergessen, aber in diesem Jahr könnte noch das ein oder andere Hotel dazukommen bei mir…

Und 2018? Mehr. Und bunter. Aber ernsthaft.

Für das kommende ‚Online‘-Jahr habe ich mir vorgenommen, wieder ein wenig mehr zu twittern.

Nachdem Snapchat wahrscheinlich wirklich ‚durch‘ ist, möchte ich Instagram ein bisschen anders bzw. gewissenhafter nutzen; es soll nicht bei Kaffeebildern bleiben – gerade in den letzten Wochen gab es neue Funktionen wie archvierbare Stories, die auch im Profil verankert werden können (via onlinemarketing.de und geropflueger.de); richtig klasse finde ich die Möglichkeit, nun Hashtags zu folgen (via Caschy und schieb.de).

Also, alles da – los gehts.

 

2017

Die Tage ‚zwischen den Jahren‘ eignen sich ja recht gut für Jahresrückblicke… wuv.de hat den Google-Rückblick für 2017 rausgekramt, und BuzzFeed die 100 witzigsten Twwets (via rivva.de).

Meine Lieblings-Fotowebsite The Big Picture des Boston Globe hat schon den ersten Teil des Jahresrückblicks online gestellt: ‚The year 2017 in pictures: Part 1‚ zeigt Fotos aus der ersten Jahreshälfte.

Die neun beliebtesten Fotos des Jahres 2017 eines Instagram-Accounts liefert die Website 2017bestnine.com, das Ergebnis für mich findet man (natürlich) in meinem Instagram-Account. Übrigens habe ich (bis heute) 65 Bilder weniger als in 2016 gepostet – aber ingesamt 1219 Likes mehr übers Jahr erhalten. Damit gabs rechnerisch 50& mehr Likes pro Bild. Ob es daran liegt, daß in den 9 besten Bildern diesmal nur drei Kaffee zu sehen waren? Im Vorjahr waren noch 8 von 9 beliebtesten Beiträgen Kaffeebilder…

 

 

Vorweihnachtszeit 2.0

Einen Adventskalender habe ich schon (und ist kein Kaffee drin), so langsam wird es weihnachtlich. Sind ja auch nur noch gute 4 Wochen…

Keine Ahnung, wie er darauf gekommen ist, aber @k_zwei hat letztens herausgefunden, daß Alexa Weihnachtslieder beherrscht. Heute haben wir das mal auf Zelluloid eine SSD gebannt.

Vorweihnachtszeit 2.0 dank #Alexa :-) #OTannenbaum

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Die Sache mit Instagram

Bis auf einen Kaffee morgens und seit gut 1,5 Jahren die #12von12 schaffe ich leider kaum, Instagram aktiv zu nutzen – aber das Blättern durch den Feed und insbesondere die Stories ersetzen morgens schon seit Längerem die Zeitung (na gut, die tatsächlichen Nachrichten lese ich auf in 1-2 Nachrichten-Apps, lokale News tatsächlich sogar immrer öfter auf Twitter…)

Die Stories gibt es nun seit einigen Tagen schon in der Desktop-Version, und auch die Hashtags scheinen nun noch wichtiger als ohnehin schon zu werden: Instagram testet laut allfacebook.de (via rivva.de) ein Feauture, um Hashtags direkt zu folgen… Ich fände es praktisch, glaube ich…

Die BVG holt die 80er zurück und verfährt sich 2017 auf Instagram

Das Video „Ohne uns“ der BVG ist erst 2 Tage alt und hat bereits über 1,5 Millionen Aufrufe (via rivva.de). Super gemacht, ohnehin ist die ganze Kampagne eines der besten Beispiele für Werbung dieser Art, finde ich.

Aber auch Profis machen mal Murks. Das Bild von Instagram-Userin ‚Anthealu‚ hat man ungefragt genutzt und will die Fotorafin nun nachträglich honorieren.

Aufmerksam geworden bin ich darauf durch einen Tweet der BVG, in der sie das einfach und ungeschönt wohl zum wiederholten Mal zugeben. So Mist bauen ist blöd, aber dazu stehen das Mindeste – gut gemacht, finde ich.

Also, wenn das dann das. Oder eben IFTTT. Und Kaffee1.0

Irgendwann im Sommer fand es @aindscha bemerkenswert, daß ich sogar in Urlaub jeden Morgen meinen ersten Kaffee („Kaffee1.0“) auf Instagram, Facebook und Twitter teile.

Zwar ist jetzt ganz knapp nicht mehr Anfang Juli, sondern fast ein Vierteljahr vergangen – aber besser spät als nie nun der Blogbeitrag zum Kaffee1.0.

Das ganze ist nämlich gar nicht so aufwändig wie es vielleicht scheint.

  • Die Bildzeile unter dem Kaffeebild ist immer gleich – und liegt abgespeichert in der App ‚Clipboard‘ auf dem Handy.
  • Das Foto mache ich direkt in Instagram und die Bildzeile aller Hashtags ist nach dem ‚Einsetzen‘ auch gleich fertig.
  • Auf Facebook wird das Bild nativ geteilt, also durch Wahl der entsprechenden Funktion in der Instagram-App.
  • Normalerweise würde Instagram nur einen Link des Bildes in meinen Twitterfeed posten – daher nutze ich die Funktion garnicht. Stattdessen bewirkt der Hashtag #t, daß ein IFTTT-Applet das Bild als Tweet inklusive Bild und der Beschreibung wirklich twittert. Das Applet schaut sich regelmäßig meinen Instagramfeed an und reagiert eben auf den Hashtag.

So wild ist das also gar nicht. Wäre es aufwändiger, hätte ich kaum seit mehr als 7 Jahren… Oh. Lassen wir das besser… Wobei ich mal wirklich versuche, das erste Bild auf Instagram zu datieren. Vorher war’s Posterous, aber das ist Internetgeschichte. Eventuell finde ich auf flickr noch etwas…

Übrigens findet man auf ifttt.com laufend neue Applets, die man zum Beispiel nach Twitter und Instagram durchsuchen kann. Richtig spannend wir das Ganze, wenn man noch Sprachdienste wie Alexa hinzuzieht – Caschy berichtete schon im Frühjahr über die Integration von Alexa und IFTTT.

Spätestens jetzt ist es Zeit für 2FA in Instagram

Gerade macht ein API-Fehler bei Instagram die Runde, durch den es möglich war, Kontaktadressen von Instagram-Nutzern zu erhalten. Betroffen ist nur geringer Prozentsatz, sagt Instagram selbst – aber das sind eben auch schon 6 Millionen…

ZDNet und Seiten wie Turnon2FA erläutern, wie man für Instagram und andere Dienste Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert.

 

 

Snap-Atmung bei Snapchat?

Sorry für die alberne Überschrift. Auch wenn ich es mir fest vorgenommen habe, schaue ich mir Snaps viel seltener an als Instagram-Stories.

So scheint es vielen zu gehen, die Snapchat-Aktie enttäuschte letzte Woche, schrieb unter anderem internetworld.de, und wuv.de analysiert die Probleme etwas genauer. Anfang Juli war die neue Links-Funktion noch herausgebracht worden (basicthinking.de), geholfen hat es scheinbar wenig.