Schon gehört – Yves Bossart: Ohne Heute gäbe es morgen kein Gestern

Bereits im vergangenen November habe ich das von Frank Arnold gelesene Buch gehört, in dem es um philosophische Gedankenspiele geht.

Frank Arnolds Stimme passt sehr gut zum Buch – das man nicht mal eben nebenbei hören kann. Zumindest ist mir das nicht gelungen – es ist nix für den Weg zur Arbeit oder so, zu komplex sind die Fragen und Ideen, die das Buch aufwirft. Einige Stellen musste ich mehrfach hören, um sie zu verstehen, aber es lohnt sich.

Hört oder lest es, es sind viele kleine Beispiele, die nicht selten mit einem kleinen Aha-Effekt beim Leser enden.

Lieblingstweets im Januar, Teil 1

Und obwohl ich es tatsächlich noch heute, am 15., hinbekomme, waren meine großartigen Vorbilder Anne und Kiki schneller. Wie dem auch sei, hier sind meine Lieblingstweets.

Da kaufst du dir einen Windmesser als Erweiterung für die @netatmo Wetterstation und was ist? Windstill.

— Uwe Hauck (@bicyclist) January 1, 2017

To blog, or not to blog…

Ostwestf4le Marc denkt momentan darüber nach, das Bloggen zu lassen. Ihn nervt sein Blog. Mal sehen, wie – und ob – es weitergeht. Also, ich lese ihn gern und würd‘ was vermissen, denke ich.

Im letzten Jahr habe ich über 300 Beiträge ‚geschafft‘, wenn es dieses Jahr auch nur annähernd halb so viele werden, bin ich zufrieden. Insbesondere, seitdem ich nicht mehr wild nach einer Ausrichtung suche, sondern ‚einfach so‘ schreibe, fällt das viel einfacher, und macht einfach Spaß.

Mobilegeek Sascha Pallenberg hat das Bloggen durchgespielt, wie er Daniel Fiene im Interview für DRadiowissen verrät – er ist seit dem 1. Januar ‚beim Daimler‚, wie man dort unten wohl sagt.

Tja, zum Daimler gehe ich nicht (oder habe ich ein Angebot übersehen?), und blogge daher einfach mal fröhlich weiter.

#12von12 im Januar 2017

Das erste #12von12 des Jahres fiel gestern auf einen Donnerstag. Worum es dabei geht, liest man bei ‚Draußen nur Kännchen‚, da gibt es auch immer einen der jeweils ersten Beiträge. Rivva zeigt weitere, zum Beispiel den bei Anke und Thomas.

Den Vormittag habe ich in Bückeburg verbracht, nachmittags habe ich zuhause mit @k_zwei Hausaufgaben gemacht und mit ihm zum Fußball-Training gefahren. Als wir wieder zurück waren, waren Youtubeuploads auch fast fertig. Nach dem Dortmunder Testspiel hab ich mal das erste Bier des Jahres probiert – es ist bei dem Versuch geblieben… Wegen drohender Schneefälle habe ich dann noch fix etwas in dieses Internet geschrieben – unnötigerweise, wie wir heute früh gesehen haben: da war nix mit Schnee heute.

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Chips zum Frühstück in Ostwestfalen!

Chips zum Frühstück hatte ich glaube ich zum letzten Mal als Student… Thorsten frühstückt häufiger so, verrät er in seinem Blog ‚Ti On‘.

Gestartet hat er’s Anfang des Jahres, und hält seitdem sein Ziel, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben, durch – toll. Die Sache mit dem Frühstück erzählte er gleich am 2. Januar in den 20 Fakten über sich, die ganze Challange beschreibt er hier.

Das ganze finde ich spannend, auch weil ich Thorsten bereits persönlich kenne – ein wirklich netter Kerl, der sehr viel sportlicher aussieht, als seine Lieblingsspeisen und -rezepte vermuten lassen. Vielleicht ist die persönliche Kennenlernen und auch räumliche Nähe auch der Grund, warum ich mich jeden Tag auf den neuen Beitrag freue – so weit sind Schlangen und meine alte Uni-Stadt Paderborn nicht weg…

11(.)1. und die Elph(i)

Das heutige Datum schreit förmlich nach Zahlenspielereien: die 11 ist binär gelesen die 3, und man sagt ja, aller guten Dinge seien drei. Wie drei Einsen im heutigen Datum… Ein guter Tag, um mal so langsam wirklich mit dem Blogjahr 2017 zu beginnen – vor allem, weil das letzte Jahr richtig gut lief, das motiviert schon.

Außerdem wir heute die Elbphilharmonie eröffnet. Trotz massiver Kritik an erhöhten Baukosten etc. ist das schon ein Ereignis. Google-Tochter Youtube überträgt das Eröffnungskonzert live, mehr dazu im Googleblog (via rivva.de). Auf horizont.de gibt’s mehr über die Kampagnen der Agenturen, die sich um die Vermarktung der Hamburger Elbphilharmonie kümmern, unter anderem den Countdown – der dann ja heute in gegen 20:30 Uhr endet…

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis: 5 Kg

Eigentlich wollte ich ja mit diesem ‚krank‘ am Neujahrstag schnell durch sein. Allerdings ist erst heute der erste richtige Tag ohne Beschwerden. Selbst auf einer Fortbildung vorgestern und gestern, die eigentlich inhaltlich auch ganz zufriedenstellend verlief, musste ich mich völlig entgegen meiner üblichen Gewohnheiten zweimal für ’ne Viertelstunde ausklinken.

Theoretisch hätte ich noch eine ganze Menge machen können, unter anderem eine Reihe von Blogbeiträgen schreiben, meine Website renovieren, usw…

Praktisch habe ich nix von alldem gemacht – und das ist auch gar nicht so wild. Etwas, was mir im ganzen vergangenen Jahr nicht gelungen ist, hat prima geklappt: ich habe bislang gut 5kg abgenommen, wenn auch nicht ganz so freiwillig.

Aber das fühlt sich ganz gut an. Vielleicht ist ja gar keine so schlechte Idee, das Jahr etwas langsamer, aber auch leichter anzugehen.

11111100000+1

Das war dann also 2016… Fast schon traditionell gibt’s drüben auf Big Picture das Jahr in Bildern (Teil 1, Teil 2). Ihr Jahr 2016 haben Frau Brüllen und Kiki jeweils im Blog beschrieben – danke dafür! (Kiki, wir werden uns wohl auf der #rp17 nicht verpassen, momentan sieht es auch bei mir terminlich ein wenig eng aus…) Ostwest4le Marc hat sich die Mühe gemacht, mal die Jahresrückblicke von Youtube und Co. zusammenzustellen – vielen Dank.

Guten Rutsch!

 

Ein Jahr ohne Kaffee?

Keine Panik, ich bleibe meinem Lieblingsgetränk treu und werde nicht spontan auf Tee ‚umgestellt‘. Aber ich frage mich gerade, ob ich auch im nächsten Jahr wieder jeden Morgen ein Foto meines ersten Kaffees auf Instagram und anderswo stellen soll. Wenn nicht, wäre es morgen erstmal das letzte seiner Art. Nach mehreren tausend Bildern, eine genaue Statistik müsste ich noch zusammenstellen (aber erst nächstes Jahr, hihi).

Was meint ihr? Die Umfrage läuft noch bis zum 31.12., 23:59:59 Uhr!

Auch 2017 #coffee #pics?

  • Na klar! (86%, 6 Votes)
  • Nö... (14%, 1 Votes)

Total Voters: 7

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Und ob Nullen und Einsen spannend sein können! #SpiegelMining

David Kriesel hat vorgestern auf dem 33. Communication Congress die Website SpiegelOnline zerlegt, in dem er die Daten aller Artikel seit 2014 automatisiert und zerlegt hat. Das Ganze trägt er nicht nur locker vor, er erklärt auch mal auf einfache Weise und nachvollziehbar Data Mining. Klasse!

Das Video zum Vortrag ist auf Youtube zu finden, sein Material hat er auf seiner eigenen Website zur Verfügung gestellt – noch mehr dazu gibt’s unter anderem auf netzpolitik.org (via rivva.de).

Passwörter unregelmäßig und nicht zu häufig wechseln

Ja, ich hab mich auch gewundert – aber dieser Artikel in der SZ klingt stellenweise plausibel. Er ist aus dem August, aber wurde mir wohl im Rahmen des 33C3 in die Timeline gespült.

Einen interessanten Artikel in diesem Kontext gibt’s auf netzpolitik.org zu einer der ersten Online-Banken, N26: ‚Sicherheitsmängel beim Bank-Startup N26: Eine Frage der Prioritäten‚. Den zitierten Vortrag gibt’s hier, viele viele weitere Videos vom 33C3 hier.

 

Nachtrag zu Tesla und Ladestationen…

Einem bekannteren Teslafahrer in Berlin (irgendwo hab ich schonmal ein Video mit ihm gesehen…) ist es passiert, daß eine Ladesäule von einem einem Benziner blockiert war.

In einem Video erklärt er das Problem der zugeparkten Ladesäulen. In den letzten Sekunden sieht man, wie nur zwei Nächte später die Station wieder zugeparkt ist, diesmal von einem Tesla – es bleib offen, ob er diesen hat auch absschleppen lassen?

Übrigens ist die Situation eindeutig: an den Säulen gilt absolutes Halteverbot, nur währen des Ladevorgangs nicht. Insofern ist Teslas Regelung der minutenweisen Abrechnung nach einer 5minüten Karenzzeit noch richtig nett…

Gut gemacht, Tesla!

Mike Schwede, selbst Tesla-Fahrer, hat auf diesen Beitrag auf electrek verwiesen – die Dashcam eines holländischen Tesla-Fahrers zeigt, die das Fahrzeug einen Unfall erkennt und reagiert, noch bevor der Fahrer irgendetwas bemerkt oder reagieren kann.

Apropos reagieren: Elon Musk hat nur wenige Tage nach einer kleinen Beschwerde reagiert: auf gruenderszene.de liest man, daß sich jemand auf Twitter beschwerte, daß an den Superchargern Leute ihr Fahrzeug nach dem Aufladen stehen lassen und so andere blockieren. Musks Antwort kam wohl nur 20 Minuten später, und 6 Tage danach wurde eine Art Trödel-Gebühr eingeführt: 5 Minuten dem dem beendeten Ladevorgang kostet das ‚Parken‘ nun Geld.

Gut gemacht – nur das bislang kostenlose Aufladen ist ohnehin bald Geschichte… (autozeitung.de)