Der nächste Prius ist kein Prius.

Aus der Reihe ‚Etwas neu macht der Mai‘ – beinahe hätten mein wirklich geliebter Prius und ich gemeinsame 10 Jahre ‚vollgemacht‘.

Aber nach gut 270.000 Kilometern hat sich zunächst sehr wahrscheinlich ein Abgsasrückirgendwasdings im Motor dazu entschieden, rumzurumpeln. Inklusive einer Inspektion und einem neuen Reifen vorn rechts (denn in dem alten steckte übrigens ein Nagel) hätte mich der ganze Spaß mehr als 2K Euro gekostet, ohne Erfolgsgarantie. Die Alternative war, sich für deutlich mehr als 2K Euro von ihm zu verabschieden und diese als Teil einer Anzahlung für einen Jahres- oder Vorführwagen zu nutzen.

Und es ist wieder ein Hybrid geworden. Welcher, erfahrt ihr morgen…

Meine ‚Beifahrerin‘ sieht alles…

Nach einer Empfehlung von David auf Facebook fahre ich seit gut 2 Wochen eine Dashcam spazieren, die allerdings nicht auf dem ‚Dashboard‘, sondern oben rechts von innen an der Windschutzscheibe pappt, so ähnlich wie in dem Testbericht von Benjamin auf Caschys Blog von vor gut einem Jahr. Dort wird noch die C1 getestet, ich habe die S1.

‚Leider‘ durfte ich die Kamera schon testen, ein Beinaheunfall Anfang dieser Woche war die Premiere…

Mit der Kamera bin ich technisch sehr zufrieden, auch die Installation ist viel weniger schlimm als gedacht – mit so einem kleinen Spateldings kriegt man das Kabel gut hinter der Dach- und Säulenverkleidung versteckt. Theoretisch kann man gespeicherte Videos per WLAN herunterladen, allerdings ist das furchtbar langsam. Im Fall der Fälle nimmt man die Karte einfach raus und stopft sie ins Notebook. Aber nach den ersten 2 Tagen werden die Videos eh langweilig – außer vielleicht bei Beinaheunfällen. Beim gegnerischem Auto von schräg rechts, das fröhlich mit knapp 50 Km/h ein Stop-Schild über- und damit von rechts fast in mich rein fuhr, war das Nummernschild knackigscharf zu erkennen. Die Bildqualität kann man also getrost als mehr als ausreichend betrachten.

Zum Glück ist nix passiert, da ich ausweichen konnte, der Schreck war größer als alles andere.

Und auch wenn es prima Tools fürs Verpixeln von Kennzeichen zum Beispiel direkt bei Youtube gibt (hier mal eine Anleitung dafür) und es gar nicht grundsätzlich verboten ist, andere Autos inklusive der Kennzeichen zu zeigen (autozeitung.de, rechtambild.de bzw. kameraguru.de), sehe ich dafür – außer im Unfallfall – eigentlich keinen Grund dafür, die Aufnahmen überhaupt zu nutzen.

Aber ein beruhigendes Gefühl stellt sich durchaus ein.

Habemus TÜV!

In diesen Tagen feiert mein Auto seinen 9. Geburtstag – und hat heute anstandslos seine neue TÜV-Plakette erhalten.

Dier Prius aus 2009, von Freunden gern auch als ‚Reiskocher‘ bezeichntet – wenn überhaupt, ja als hybrider Reiskocher – hat mich nun etwas mehr als 243000 Kilometer begleitet. Und so wie es aussieht, schaffen wir beiden die nächsten 50000 wohl auch noch (das ist eine auf historischen Werten basierende Hochrechnung…). ganz ehrlich, knapp 300K Kilometer halte ich für gar nicht so unwahrscheinlich, die Hybridbatterie hatte im letzten Test noch 97% ihrer Kapazität. Klar, Bremsscheiben und inzwischen einmal Stoßdämpfer vorn sind schon neu – aber das darf auch, bei der Laufleistung, oder?

Das wirklich tolle an dem Auto ist ja: wenn es gewaschen ist, sieht es aus wie neu. Ich mag die Form, vielleicht ist sie ja schon sowas wie ein heimlicher Klassiker. Immerhin kommt sie in gefühlt 80% aller Fernsehserien irgendwo im Hintergrund vor.

Tatsächlich sieht man ihn jetzt öfter als noch vor 3-4 Jahren – außer in Berlin, dort sind (gefühlt) 80% aller Taxen ein Prius 3 oder der „große“ Bruder Prius Plus.

Ach ja: ich muss das Auto schon deswegen weiterfahren, weil ich den Prius 4 optisch ganz furchtbar finde…

 

So lange ist das schon her? 20 Jahre #A-Klasse

Gerade stolpere ich über diesen Artikel in meiner Leseliste. Ich hab in dort markiert, weil mein erstes Auto tatsächlich eine A-Klasse war.

Sie war gebraucht, sie war günstig – und sie war das kaputteste Auto, das ich bis heute je hatte. Im Nachhinein war klar, war klar, warum sie so günstig war.

Nach gut 2 Jahren, von denen sie mindestens 8-9 Monate (in Summe) in diversen Werkstätten war, haben sich unsere Wege getrennt. Seitdem fahre ich eine japanische Automarke…

 

Komische Katze – und nun noch andere Tiere! #OpelGoesGrumpy #jointherace

Seit 2-3 Wochen macht Opel mit einer grummeligen Katze auf sich aufmerksam. Es scheint eine Kampagne für einen Kalender zu sein, aber einen Gefallen haben sich die Macher mit dieser Idee eher nicht getan, finde ich. Auch wenn stellenweise ganz witzige Antworten auf Twitter gepostet wurden, ist das eher ein für mich befremdliches Bild. Und: lohnte sich denn nun der ganze Aufwand?

Überwiegend negativ waren die Netzreaktionen z.B. auf dasbesteaussocialmedia.de, und Falk S. Gruner erklärt hier, warum das Ganze auch wenig mit Social Media zu tun hat. Opel selbst hielt lange an der Story fest, nun scheint die Katze wieder „in den Sack“ gelassen worden zu sein – aber es geht weiter. Mit aufwändig produzierten Videos versammelt man unter dem Hashtag #Jointherace weitere (animierte) Tiere, die für die Sportvarianten diverser Fahrzeuge werben sollen.

Das Ganze ist insofern verwunderlich, als das es mit dem Ampera-e tatsächlich ein tolles Produkt gibt – electrive.net und mobilegeeks.de (via rivva.de) schreiben vom Jetzt-Tesla-Killer.

Vor 5 Jahren hatte ich selbst mal das Lenkrad eines Ampera in der Hand – natürlich mit dem ganzen Auto dran: Ein Auto mit Wumms.

Nur ’ne 5…

Nein, es ist zum Glück nicht das Ergebnis einer Prüfung, sondern der Durchschnittsverbrauch der ersten Woche bzw. den ersten 571 Kilometer: 5,53 Liter/100km…

Damit liege ich aber bereits „vom Start weg“ in der Größenordnung des Verbrauchs des Vorgängers – und das ist doch bei nahezu verdoppelter Leistung gar kein so schlechtes Ergebnis. Als nächstes versuche ich, die „4“ vor dem Komma zu erreichen – Spritsparen soll ja hoffentlich bald als offizielle Sportart anerkannt werden…

Umweltplaketten selbst basteln…

Momentan  schaue ich mich ganz vorsichtig nach einem neuen Auto um – dazu passt prima die von Rene entwickelte Umweltplaketten-Website… [via Jans Technik-Blog] Dann kann man schonmal die verschiedenen Wunsch-Kennzeichen testen. In etwa einer Stunde hole ich übrigens das nächste Auto für eine Probefahrt ab, einen Toyota Yaris.

Spaß im Stau und an der Tankstelle!

Momentan fahre ich einen Toyota Auris probe, den ich leider nachher wieder abgeben muß. Aber selbst das kurze Rumstehen im Stau auf der A33 (vor einer Baustelle) machen in dem Auto Spaß. Weniger Spaß hat denen, die nicht unterwegs waren, wohl der Stau auf der Datenautobahn gemacht: durch ein Problem bei Google haben 14% der Internetnutzer weltweit nur langsamen oder gar keinen Zugriff mehr gehabt… [via golem.de]

Weil’s ein Diesel ist, hab ich vor Schreck vollgetankt –  € 1,05 pro Liter bin ich sonst nicht gewohnt. Und 126PS… Spaß im Stau und an der Tankstelle! weiterlesen

Eine Probefahrt, die ist windig…

23.000 Euro auf dem Cabrio-Rücksitz – vom Winde verweht… Gestern hab ich’s ja noch für eine Zeitungs-„Ente“ gehalten, aber nachdem nun gleich zwei Zeitungen heute früh beim Bäcker es als „Aufmacher“ zeigen, scheint es ja tatsächlich so gewesen zu sein. Zum Glück unternehme ich meine heutige Probefahrt nicht mit einem Cabrio – und die 20 Euro, die ich noch in bar hab, klemme ich auch lieber unter der Fußmatte fest…