Der nächste Prius ist kein Prius.

Aus der Reihe ‚Etwas neu macht der Mai‘ – beinahe hätten mein wirklich geliebter Prius und ich gemeinsame 10 Jahre ‚vollgemacht‘.

Aber nach gut 270.000 Kilometern hat sich zunächst sehr wahrscheinlich ein Abgsasrückirgendwasdings im Motor dazu entschieden, rumzurumpeln. Inklusive einer Inspektion und einem neuen Reifen vorn rechts (denn in dem alten steckte übrigens ein Nagel) hätte mich der ganze Spaß mehr als 2K Euro gekostet, ohne Erfolgsgarantie. Die Alternative war, sich für deutlich mehr als 2K Euro von ihm zu verabschieden und diese als Teil einer Anzahlung für einen Jahres- oder Vorführwagen zu nutzen.

Und es ist wieder ein Hybrid geworden. Welcher, erfahrt ihr morgen…

Habemus TÜV!

In diesen Tagen feiert mein Auto seinen 9. Geburtstag – und hat heute anstandslos seine neue TÜV-Plakette erhalten.

Dier Prius aus 2009, von Freunden gern auch als ‚Reiskocher‘ bezeichntet – wenn überhaupt, ja als hybrider Reiskocher – hat mich nun etwas mehr als 243000 Kilometer begleitet. Und so wie es aussieht, schaffen wir beiden die nächsten 50000 wohl auch noch (das ist eine auf historischen Werten basierende Hochrechnung…). ganz ehrlich, knapp 300K Kilometer halte ich für gar nicht so unwahrscheinlich, die Hybridbatterie hatte im letzten Test noch 97% ihrer Kapazität. Klar, Bremsscheiben und inzwischen einmal Stoßdämpfer vorn sind schon neu – aber das darf auch, bei der Laufleistung, oder?

Das wirklich tolle an dem Auto ist ja: wenn es gewaschen ist, sieht es aus wie neu. Ich mag die Form, vielleicht ist sie ja schon sowas wie ein heimlicher Klassiker. Immerhin kommt sie in gefühlt 80% aller Fernsehserien irgendwo im Hintergrund vor.

Tatsächlich sieht man ihn jetzt öfter als noch vor 3-4 Jahren – außer in Berlin, dort sind (gefühlt) 80% aller Taxen ein Prius 3 oder der „große“ Bruder Prius Plus.

Ach ja: ich muss das Auto schon deswegen weiterfahren, weil ich den Prius 4 optisch ganz furchtbar finde…

 

Tücken der (Auto)Technik

Eigentlich soll uns die ganze Technik ja das Leben nur leichter machen und es im Unfall-Fall schützen. Aber (natürlich) hat das auch einen Haken. Mit physikalischem Zugriff zu einem Prius und einem Laptop kann man dann auch die Anschnallgurte ferngesteuert straffen. Ohne, daß der Mitfahrer gewarnt würde oder eine Notsituation eintritt… Was noch so alles geht, liest man in diesem Forbes-Artikel.

Und an ein Auto heranzugekommen, wäre beinahe recht einfach geworden, wenn ein Forscher gezeigt hätte, wie er die Codes der Wegfahrsperren geknackt hat. Das hat Volkswagen dem ‚akademischen Hacker‘ allerdings von einem britischen Gericht erfolgreich verbieten lassen, wie SPON berichtete.

Nichts ist unmöglich: Toyota wirbt mit Kommissaren und Kaffee ;-)

Seit kurzem wirbt Toyota für den Yaris Hybrid mit einem Werbespot (via rad-ab.com), in dem natürlich ein Auto, Kaffee und mein Lieblingstatort-Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Prof. Börne (Jan Josef Liefers) eine Rolle spielen.

Abgesehen davon, daß der Yaris nicht mein Wunsch-Hybrid ist, finde ich den Rest rundum gelungen – alles drin: Kaffee, Tatort und Toyota ;-) Das Video gibt’s hier auf Youtube.

 

Sssssssst statt Brrrrrrrrrrrrm.

In seinem Artikel Elektrosound für E-Autos. zeigt Robert die Bemühungen von Audi, ein Problem zu lösen, das alle Elektro-Autos gemeinsam haben: man hört sie nicht.

Ich erinnere mich an Erfahrungen in einer Berliner Hotel-Tiefgarage 2010 oder letztes Jahr in einer 30er-Zone in Paderborn – denn wenige Kilometer und bis etwa 50Km/h fährt mein Toyota Prius auch rein elektrisch. Und ich gebe zu, sogar ein synthetischer R8 dürfte besser klingen als mein ‚Elektrowok‘ ;-)

Opel Ampera: Ein Auto mit Wumms

Zum Geburtstag hab‘ ich ein Auto bekommen. Einen Opel Ampera – für einen Tag ;-)

Im Unterschied zum Toyota Prius fährt der Ampera ständig rein elektrisch. Ein zusätzlicher Benzinmotor erzeugt Energie für den Elektromotor, wenn dessen Batterien nach ca. 50km (je nach Fahrweise) schlapp machen… Der Motor hat mit einem Drehmoment von 400Nm entsprechend Wumms – mehr als 3 mal soviel wie der des Prius. Das spürt man auch in den Beschleunigungswerten. Die Höchstgeschwindigkeit konnte ich nicht testen, sie liegt bei 161 Km/h – mein Prius fährt (nachweislich ;-)) 194 Km/h.

[simplegal gname=“Opel Ampera“ dir=“2011-12-ampera“]

Insgesamt kommt mir der Ampera etwas spielerischer vor, auch die Hochglanz-Mittelkonsole mit berührungsempfindlichen Plastik-Tasten ist zunächst eine Umstellung. Leider passen nur 2 Personen auf die Rückbank –  irgendwo muss die Menge an Batterien ja auch hin. Das merkt man schon am Kofferraum. Ich hatte bisher angenommen, mein Prius-Kofferraum sei klein…

Keine Frage, der Ampera macht Spaß – aber ist 50% teurer als der Mitbewerber aus Japan… Noch viel mehr und viel bessere Fotos und sogar Videos gibt’s drüben bei Jens auf rad-ab.com.

P.S.: Der Titel des Artikels stand wirklich schon während der Probefahrt fest, nicht erst seit diesen Meldungen über Fahrzeuge, die (teils sehr lange) nach Crashtests Feuer fingen…

As seen on TV – Toyota Prius: wirkt nicht (mehr)

Eine richtig tolle Werbung habe ich gerade drüben bei Alper auf meetinx.de gesehen. Das eigentlich beworbene Produkt, ein Toyota Prius ist gar nicht zu sehen. Nur das Kind, das man ohne eine Heckkamera (daher ‚Seen on TV‘) vielleicht übersehen würde… Solch hintergründige Werbung finde ich klasse. Das Kind bleibt viel besser im Gedächtnis als jede technische Erklärung oder Beschreibung.

„Leider“ wirkt die Werbung auf mich nicht „mehr“, das Auto fahre ich schon seit knapp 2 Jahren ;-)

Optimiertes Bremsgefühl

So klingt es, wenn ein Autohersteller ein Fahrzeug für ein Update der Bremssoftware zurückruft. Nachdem keiner ‚unserer‘ Toyotas von der Gaspedal-Problematik betroffen war, hat’s nun meinen Toyota Prius und die Bremse erwischt.

Die zunächst etwas träge Reaktion der Bremse fällt weniger auf, wenn man den Eco-Mode des Fahrzeugs gewohnt ist; die Beschreibung des Verhaltens auf der Toyota-Website stimmt aber, bei einer Vollbremsung reagiert das Auto zum Glück richtig  – das durfte ich vor drei Wochen ‚testen‚.

Der erste Film zu den Rückrufaktionen bei Toyota sind auch bereits in Arbeit… ‚Toyota Recall‚ [via Lupe, der Satireblog]

Auch Toyota-Fahrer?

Zum Glück sind alle drei Toyotas in der näheren und weiteren Familie nicht von der Rückrufaktion (tagesschau.de, sueddeutsche.de und toyota.de) betroffen, da Sie zu alt  (unsere Familinkutsche und der schwiegerväterliche Corolla) oder zu neu (mein Prius) sind… Mein kleiner Aygo wäre es gewesen, stelle ich gerade fest…

Was man tun kann, wenn’s doch passiert und sich das Gaspedal selbständig, kann man auf griminalbullizei.de nachlesen.