9 Monate? Weniger als 9 Stunden… #mbpputt

Das ging fix: wenige Stunden nach dem letzten Beitrag trat der nächste Fehler auf: mein Macbook Pro zeigte grüne und violette Linien in der linken Displayhälfte und fror vollständig ein.

Der Neustart war erfolgreich – auch die 3 Starttöne, die ein Problem mit dem RAM anzeigen, blieben aus. Aber mit Zuverlässigkeit und Vertrauen in das Gerät ist nun vorbei.

Und so habe ich diesmal schon nach 3,7 Jahren von meinem täglichen Werkzeug verabschiedet – und schone es soweit es geht: den gestrigen Samstag habe ich größtenteils im Garten gearbeitet, und auch diesen Beitrag schreibe ich auf dem iPad.

Spannende 9 Monate… #mbpputt

Nein, keine Sorge: mit zwei Kindern, zwei Kaninchen und einem Mops sind wir ‚vollständig‘, denken wir.

Aber das Macbook Pro sieht das vielleicht anders. Anfang der Woche fiel es immer öfter aus, und die Starttöne liessen auf einen RAM-Defekt schliessen. Es könnte auch ein Hitzeproblem auf dem Sofakissen oder ein nur wackelnder-RAM-Riegel sein…

Seit ich mir vorgenommen habe, es aufzuschrauben, fiel es tatsächlich nur noch einmal aus. Tatsächliches Herunterfahren statt Zuklappen scheint auch ‚besser‘ für mein Gerät zu sein.

Vielleicht hat die Drohung tatsächlich gewirkt? Ich verschiebe mal Zeugs in die Cloud, um ein Backup < 512 GB zu erhalten. Sollte es wirklich zu einer Neuanschaffung kommen, wird es kein Gerät mit interner 1TB-SSD – insbesondere nicht zum Preis von 1 Euro pro zusätzlichen GB. Da ist Aufräumen doch sehr viel günstiger. Momentan schlummern ohne Sinn und Verstand 300 GB alte Fotos hier herum, die muss ich wirklich nicht täglich dabeihaben.

Und dennoch fände ich es gut, wenn das MBP noch etwa 9 Monate ‚hält‘, dann hat es nämlich 4,5 Jahre auf dem Deckel, genau wie sein (übrigens identischer) Vorgänger. Beide konnte man gemütlich aufschrauben und erweitern (ja, selbst ich), das geht bei aktuellen Modellen ja schon längst nicht mehr.

Weniger ist mehr: iPad statt Macbook!?

Gute 8 Jahre ist es her, daß das iPad erstmals (1/2010) Thema war, damals noch in der bastelschubla.de. Anfängliche Zweifel (3/2010) schwanden, und insbesondere unterwegs war das iPad fester Reisebegleiter (8/2010), inzwischen ist es tägliches Werkzeug.

Etwas später kam ich auf die Idee, es auch zum Bloggen einzusetzen (3/2011), die App Posts funktioniert aber unter iOS11 heute leider nicht mehr.

Im März 2014 dann der Selbstversuch, tatsächlich mal ganz ohne MBP einen Tag unterwegs zu sein – hat geklappt, ich hatte zusätzlich eine Bluetooth-Tastatur dabei. Und im Sommer letzten Jahres hab ich dann den ersten Blogpost fernab jeder Zivilisation am Strand geschrieben.

Der Januar war der zweitstärkste Monat* seit Blogbestehen und der stärkste seit September 2017 (im Juli 2016 gab es eine statistische Spitze, die ich hier unberücksichtigt lasse) – und selbst die Beitragsfrequenz liegt irgendwo zwischen dem Stand des letzten Jahres um diese Zeit und dem optimalen Wert. Das ist der Wert, den ich benötige, um die 2017er-Beitragszahl zu erreichen.

Eigentlich müsste bloggen noch ‚einfacher‘ werden, gern auch unterwegs – aber das Handy ist zu klein.

Daher habe ich meinem iPad das Smart Keyboard spendiert. Genau wie beim Stift auch das Originalzubehör nachdem ich es im Store in Hannover ausprobiert habe. Es ist tatsächlich ein wie ich finde sehr gutes Schreibgefühl, und ganz anders als auf der Kunststoff-Bluetooth-Tastatur, mal ganz abgesehen von dem klasse Formfaktor: die Tastatur ist kaum merklich in die Schutzhülle integriert.

Mal sehen, wie sich die Nutzung zwischen Macbook und iPad bei den nächsten Beiträgen verteilt. Dieser Beitrag ist ’noch‘ am Macbook getippt.

Übrigens ganz witzig, wenn man im eigenen Blog ein wenig ‚zurückblättert‘.

My Mac is back! 4 Tage war das #MacbookinderWerkstatt

Es ist zurück. heute Mittag erhielt ich eine Mail von FundK, ich könne mein Macbook Pro wieder abholen. Ausgetauscht wurde Artikel-Nr 923-00975, Hard Drive Bracket, Front, with IR/Sleep/HD Cable. Dieser Link zeit das HD-Kabel und beschreibt auch den Fehler sehr treffend.

Heute habe ich das Macbook meiner Frau genutzt, das war schon sehr viel besser als das Asus-Notebook mit Windows10. Aber so richtig effizient kann man halt nur mit „seinem“ Werkzeug arbeiten – der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Im Gespräch mit einem Kollegen habe ich das mit einem Musiker und dessen Instrument verglichen, ich denke, der Vergleich passt.

Ich habe übrigens genau 0,00 EUR für alles bezahlt – wie dem Mitarbeiter bei FundK vermutet war es ein Garantiefall, den Apple wohl bei dieser Baureihe bis zu einem Alter von 36 Monaten übernimmt – gekauft im Januar 2015, war mein Gerät 33 Monate alt. Mit Einbau etc. hätte mich die Aktion sonst wohl um die 90 bis 100 EUR gekostet. Seelisch, nicht aber finanziell habe ich mich ja schon mit einem Totalschaden abgefunden.

Momentan läuft die Wiederherstellung (56,8%, begonnen um kurz nach 17:00 Uhr). Bleibt die neue SSD, die ich im Anflug von Panik ja gekauft habe – eine Sandisk Ultra irgendwas mit 960GB… So habe ich die alte Samsung 750er nun ‚übrig‘, voll funktionsfähig. Naja, irgendeine Verwendung werde ich schon finden. Untern Strich finde ich 300 EUR (für die Sandisk) erheblich günstiger als gut den 10fachen Betrag für ein neues Macbook Pro… Das hat dann jetzt hoffentlich noch 2-3 Jahre Zeit.

Morgen früh wird die Wiederherstellung hoffentlich erfolgreich beendet sein…

Schon komisch… #MacbookinderWerkstatt

Seit gestern ist mein Macbook also in der Werkstatt. Eine Neuinstallation vor Ort gestern scheiterte erst bei 99%, so daß es wohl oder übel ‚dableiben musste‘. Und heute früh um 7:18 Uhr erhielt ich eine Mail, man habe die erforderlichen Ersatzteile nun bestellt… Ohne Kostenvoranschlag, also gehe ich davon aus, daß es sich wirklich um den vom Mitarbeiter schon vermuteten Garantiefall handelt.

Selbst wenn nciht – ich will mein Macbook wiederhaben! Weniger, weil es ein Macbook ist – man kann jedes Problem auch ganz anders lösen und bearbeiten, ob nun auf Windows, MacOS, Linux oder sonstwie, und die Entscheidung für ein Betriebssystem ist heute in den allermeisten Fällen eine Bauchentscheidung.

Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und das ist meines Erachtens der Grund, warum ich auf dem Asus-Notebook hier nicht wirklich klarkomme. Es fühlt sich anders an. Klar, ich könnte eventuell das andere, nennen wir es familiäre Macbook plätten und meine Daten einspielen. Aber dann bin ich vermutlich bald geschieden…

Es ist mal wieder soweit… #ichkannsonichtarbeiten

 

Ja, schon schick. Aber sonst?

Apple hat ja gerade die Macbooks aufgefrischt, und viele haben – wie Sascha drüben auf mobilegeeks.de – mehr erwartet als nur eine Touchleiste ‚zwischen‘ Display und Tastatur.  Ja, vielleicht wäre das Ding praktisch, aber ein Grund, ein neues Notebook zu kaufen, ist es sicher nicht. Man muss nicht jeden Trend gleich mitmachen, ist ja auch keine unwesentliche Investition…

Richtig schick finde ich das Microsoft Surface, Sascha ist restlos begeistert – aber außer dem „haben wollen‘-Effekt sehe ich zumindest für Privatanwender noch keinen Sinn in dem Gerät. Spannend ist die Entwicklung aber dennoch.

Mein erstes Mal. Mit einer SSD.

Entschuldigung für die relative Ruhe hier – man kommt ja zu nix.*

Normalerweise bin ich schon verletzt, wenn ich einen Schraubendreher nur anschaue, aber nun ist es doch passiert.

Natürlich habe ich schon den einen oder anderen PC aufgehabt – aber nie mein eigenes Macbook Pro (wie käme ich dazu), und an der Festplatte habe ich Hardwaretalent ohnehin nix zu suchen (ich bin ja nicht bescheuert – es handelt sich ja um meine Festplatte).

Und dann kam dieses Blitzangebot – eine Samsung MZ-7TE750BW Serie 840 EVO Basic (Amazon-Link) für EUR 309,00 statt regulär EUR 331,89. Die UVP liegt gar bei EUR 449,00. Zur neuen Platte habe ich gleich eine Icy Box für die nun ausgetauschte 500GB-Platte von Fujitsu und die passenden Schraubendreher (jeweils Amazon-Links).

Der Einbau war echt einfach – ich hatte kurz überlegt, ob ich begabtere Menschen frage (also irgendwen außer mir selbst), mich dann aber doch getraut. Hilfreich waren vor allem diese beiden Artikel (1, 2) von Christian auf Fene-Blog.de und der 3. auf macerkopf.de.

Am längsten hat das Überspielen der Daten auf die neue Platte gedauert, SuperDuper brauchte knapp 11 Stunden für 440GB von der HD auf die SSD, die ich (in der Icy Box) am USB2.0(!)-Port hängen hatte. Danach ich in knapp 15 Minuten gemütlich die alte HD raus- und und die HDD reingebaut.

Während die SSD am USB-Port natürlich nicht schneller war als die normale HDD, ist sie ins Macbook eingebaut um den Faktor 5-6 schneller, Backmagic Disk Speed ist zur Messung das Tool der Wahl. Das gibts auf macupdate.com oder im App Store. Und wer will, kann noch TRIM aktivieren, dafür gibt’s mit ‚Trim Enabler 3.0‘ hier das passende Tool.

Der Einbau einer SSD, egal ob im Tausch oder als zusätzliche Platte, ist auch für Laien, die Geschwindigkeitssteigerung im Arbeitsalltag ist deutlich spürbar, und somit absolut empfehlenswert.

Insofern „Do try this at home!“

*) Nicht, dass Sie denken, ich würde nichts tun.